Wie wird heute die Einschulung gefeiert? Muss es so bombastisch sein, wie die Bilder auf Pinterest suggerieren? Muss alles „perfekt“ sein und Mama hat am besten gleich eine Konditorausbildung in der Tasche? Natürlich nicht. Um uns der Frage anzunähern, was wirklich in Erinnerung bleibt, haben wir drei Generationen gefragt und haben anrührende Geschichten und Bilder eingesammelt. Neben Schultüte und Schulranzen sind es meist die kulinarischen Genüsse, die erinnert werden, ob nun Pfannkuchen oder halbes Hähnchen. Lest selbst!
Manche Pressemitteilungen kriegen einen ja. „Grund zum Feiern: Monchhichi wird 50!“ Irgendwie löst diese Meldung etwas in mir aus. Wie war das nochmal? Ich hatte doch auch so eins, ein kleines? Und sie sind immer noch populär? Ehrlich gesagt dachte ich, sie seien längst in der Versenkung verschwunden. Der Sache musste ich nachgehen.
Wie war das noch, damals mit Oma und Opa? Ich muss überlegen, und dann fällt mir eine ganze Menge ein. Die eine Oma lebte in Frankfurt. Große Stadt, viel Verkehr,[.....]
Ich hatte nur eine Oma. Alle weiteren Großeltern, die ich hätte haben können, waren bereits vor meiner Geburt gestorben. Meine einzige Oma war klein, aber tüchtig, und wer sie als Oma hat, so dachte ich, braucht sich vor nichts zu fürchten. Sie war Metzgermeisterin mit eigenem, gut laufendem Betrieb. Wir Kinder waren oft bei ihr, auch während die Metzgerei geöffnet war.
Krautnudeln, Untereinander, Arme Ritter. Viele unserer Leserinnen und Leser erinnern sich an Phasen, wo in der Familie auf Arme-Leute-Essen zurückgegriffen wurde. Wir haben Erinnerungen gesammelt und ein paar Rezepte nachgekocht. Und was Schiebewurst ist, klären wir auch noch auf!
Mit meiner Familie war ich ein Jahr lang in den USA. Es war Silvester 1988. Es sollte ein bisschen amerikanisch sein und so wollten wir Hummer (Maine lobster) essen ...