Hebammen umsorgen Schwangere vor und nach der Geburt. Während dieser stehen sie der werdenden Mutter zur Seite und helfen dem Baby auf die Welt.
Der Beruf der Hebamme ist elementar wichtig. Dennoch wird es diesem Berufsstand schwer gemacht. Versicherungen für freiberufliche Hebammen werden unerschwinglich, was eine freiberufliche Tätigkeit immer unattraktiver macht.
Anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) in Weimar am 11. und 12. Juni präsentieren der Deutsche Hebammenverband (DHV) und die Hebammenlandesverbände ihre Forderungen an die Politik für Nachbesserungen am neuen Hebammenhilfevertrag, der ab November die Gebührenordnung der Hebammen neu regelt. Es drohen wirtschaftliche Einbußen für Beleghebammen und dadurch Versorgungsengpässe in der Geburtshilfe.
Die Schiedsstelle auf Bundesebene hat entschieden, dass Beleghebammen im neuen Hebammenhilfevertrag finanziell schlechtergestellt werden. Der Deutsche Hebammenverband (DHV) hatte sich bis zuletzt gegen diese Entscheidung eingesetzt und warnt nun vor massiven Folgen für die Geburtshilfe.
„Jede dritte Frau erlebt ein Geburtstrauma“ – Nach der Bundestagswahl fordert der Deutsche Hebammenverband (DHV) e. V. von der künftigen Regierung, die Versorgung von Mutter und Kind endlich zu verbessern. Dazu hat der DHV eine Kampagne mit flankierender Petition gestartet.
Acht Hebammen, zwei Geburtsvorbereiterinnen und ein Arzt hatten sich 1997 zusammengetan, um ein Geburtshaus in Aachen zu gründen. Nun muss es schließen – aufgrund von Hebammenmangel.
Die Geburtshilfe ist in ständiger Entwicklung. Der Trend geht zu mehr Natürlichkeit – mit größtmöglicher Sicherheit im Rücken. Das Marienhospital Aachen hat nach langer Vorbereitungszeit im August zwei Hebammenkreißsäle eröffnet und ist damit Avantgarde in der Region.
Ganz natürlich – wie zu Hause oder im Geburtshaus – und doch sicher, so wünschen sich Frauen heute eine Geburt. Um diesem Ideal möglichst nahe zu kommen, bietet das Marienhospital[.....]
Ab 2022 wird die Hebammenausbildung gemäß einer EU-Verordnung nur noch als Studium möglich sein. NRW plant daher die Einrichtung von 300 Studienplätzen im ganzen Bundesland. In Aachen sollen an der Medizinischen Fakultät der RWTH 40 dieser Studienplätze angeboten werden. Auch wurde eine Professur für Hebammenwissenschaft geschaffen. Die Hebammenschule des Luisenhospitals wird jedoch schließen.
Über den in vielen Regionen Deutschlands gravierenden Hebammenmangel wird bereits seit einiger Zeit berichtet. Laut Jochen Vennekate (Geschäftsführer CBG) ist das Problem mittlerweile auch in der StädteRegion angekommen. In einer[.....]
Gute Nachrichten, schlechte Nachrichten und jede Menge Zahlen Die gute Nachricht zuerst: Die Geburtsstation der Eifelklinik St. Brigida kann ihre Arbeit vorerst fortführen. Das ist eine große Überraschung, denn die[.....]
In den letzten Jahren sind die Kaiserschnittraten auf Werte um die 35 Prozent gestiegen. Manche Kliniken liegen bei einer Rate von fast 50 Prozent. Die Geburtsabteilung des Marienhospitals in Aachen wirkt seit zwei Jahren diesem Trend entgegen. Chefarzt Dr. Matthias Lerch und die leitende Hebamme Anja Salmassi haben uns erläutert, warum sie das wichtig finden, wie es geht und wie die 25-Prozent-Rate erreicht wurde.
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