Leid teilt man heute nicht mehr „nur“ analog, zum Beispiel in Trauergruppen, sondern auch über Social Media oder per App. Trauerbegleiterin Maria Pirch berichtet über die Entwicklungen in 15 Jahren Trauerarbeit bei diesseits. Im Oktober gibt es zudem zwei Veranstaltungen.
Der Aachener Sozialpreis ist eine Auszeichnung für gelebte Menschlichkeit. Die beiden Kinderkrankenschwestern Angela Petrow und Dorothée Ratz nahmen ihn am 14. Mai stellvertretend für das gesamte Gedenkfeier-Team des Bethlehem-Krankenhauses entgegen. Seit über einem Vierteljahrhundert kümmert sich das hoch engagierte Team um Mütter und Väter, die ihr Kind vor, während oder kurz nach der Geburt verloren haben.
Nach dem Tod der Eltern stehen Kinder zwangsläufig vor der Aufgabe, den Nachlass zu regeln. Das kann emotional mehr oder weniger fordernd sein, je nachdem in welchem Verhältnis man zu seinen Eltern stand. Mitunter tauchen aber auch Dinge auf, die museumsreif sind. So war es bei Axel Jansen. Einen Teil des Nachlasses seines Vaters hat er an das Stadt- und Kreisarchiv Düren übergeben.
Bundesverband Kinderhospiz begleitet mit dem OSKAR-Sorgentelefon trauernde Familien am „Worldwide Candle Lighting“. Das Sorgentelefon ist an 365 Tagen im Jahr zu erreichen.
Der Tod kommt immer ungebeten. Und manchmal kommt er früh und hinterlässt junge Partner und Kinder. Wie kann den Kindern geholfen werden? Welche Angebote gibt es für die hinterbliebenen Partner, mit der Trauer fertig zu werden? Wir haben mit Joana gesprochen. Ihre Kinder waren drei und fünf Jahre alt, als sich ihr Partner das Leben nahm.
Mal ist es der Vater, der am plötzlichen Herztod verstorben ist, mal stirbt die Mutter nach langer Krebserkrankung. Egal ob sich der Tod lange angekündigt hat oder plötzlich eintritt –[.....]
Als die Kinderärztin Marion Heyne vor rund vier Jahren nach Aachen kam, suchte sie gezielt nach einem Angebot, das trauernden Kindern zur Seite steht – und lernte das Kindertrauerprojekt „diesseits“[.....]
Der Verlust eines Kindes bedeutet immer eine persönliche Katastrophe. In Aachen bietet der Verein „Verwaiste Eltern Aachen“ Eltern, die ihr Kind durch Krankheit, Unfall oder Suizid oder auch während der[.....]
Man hatte sich so auf das Baby gefreut, doch dann muss das Leben ohne das Kind weitergehen. Vanessa hat Emilie am Geburtstermin in der 40. Schwangerschaftswoche verloren. Laras* Sohn Finn* wäre schwerstbehindert zur Welt gekommen, die Eltern entschieden sich in der 30. Schwangerschaftswoche schweren Herzens für einen Abbruch. Wie sie den Verlust ihrer Kinder erlebt haben, wo sie Unterstützung erfahren haben und welche Rolle die Coronamaßnahmen spielten, erzählen sie in diesem Beitrag.