Mal ist es der Vater, der am plötzlichen Herztod verstorben ist, mal stirbt die Mutter nach langer Krebserkrankung. Egal ob sich der Tod lange angekündigt hat oder plötzlich eintritt – danach verändert sich in der Familie alles. Jemand fehlt, ein Platz ist leer, ein Duft schwindet. Wie damit umgehen? Das Trauernetzwerk Alsdorf bietet offene Gruppen zur Trauerbewältigung an.
Kinder im Alter zwischen vier und zwölf Jahren treffen sich in einer offenen Gruppe, die von ausgebildeten Kindertrauerbegleiterinnen und -begleitern betreut wird. In der geschützten Umgebung begegnen die Kinder Gleichaltrigen mit ähnlicher Erfahrung. Sie bekommen Möglichkeiten und Wege angeboten, sich mit der Trauer auseinanderzusetzen – dabei kommen Trauerrituale zum Einsatz, wie zum Beispiel das Basteln einer Erinnerungskiste, aber auch das Betrachten von Büchern oder angeleitete Rollenspiele.
Nicht immer beschäftigen sich die Kinder mit Trauer, es werden auch freudvolle Nachmittage miteinander verbracht, da wird zum Beispiel einfach mal getobt.
Parallel zu den Kindern können Eltern mit anderen betroffenen Erwachsenen über ihre Situation sprechen. Wie kann es weitergehen? Was sind die nächsten Schritte?
Für trauernde Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren aus dem Nordkreis der StädteRegion findet zweiwöchentlich der Trauertreff „Phönix“ statt. Der Einstiegszeitpunkt ist auch bei dieser Gruppe offen. Die Jugendlichen bleiben, solange sie wollen. In der Regel werden die Treffen von sechs Monaten bis zu zwei Jahren besucht.
Die vorherige Anmeldung ist erforderlich, für die Teilnahme entstehen keine Kosten.
Trauernetzwerk Alsdorf
Team Libelle und Phönix
02404 6796753
corinna.zens@bistum-aachen.de
www.trauernetzwerk-alsdorf.de
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