Schlagwort: Corona

Ab Anfang 2020 bis 2022 hat die Coronazeit die Menschen in Atem gehalten. Kinder und Jugendliche und damit auch ihre Familien haben besonders unter den Maßnahmen und Einschränkungen im Bildungsbetrieb und im Freizeitbereich gelitten.
KingKalli stellt Informationen für alle mit Kindern zusammen. Dabei orientieren wir uns an öffentlichen Quellen (RKI, DIVI, DESTATIS, DPGI und bei den Verbänden der Kinder- und Jugendmedizin).

StädteRegion Aachen: Ergebnisse der Umfrage „Homeschooling 2.0“

Durch die Corona-Pandemie ist es zu großen Veränderungen im privaten wie auch im beruflichen Umfeld gekommen. Es wurde während und nach dem ersten Lockdown viel über die Rolle von Frauen in der Pandemie gesprochen. Nach Meinung vieler Expertinnen und Experten wurde durch die Homeoffice-Situation und die Schließungen der Schulen die klassische Rollenaufteilung zwischen Frauen und Männern wieder bestärkt, was die Entwicklungen bei der Gleichstellung der Geschlechter Jahrzehnte zurückgeworfen habe. Aus diesem Anlass hat das Frauennetzwerk der StädteRegion Aachen im Februar eine Umfrage durchgeführt, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gleichstellung von Frauen und Männern in der StädteRegion zu erfassen. Passend zum Frauentag am 8. März wurden die Ergebnisse vorgestellt und sind auch auf der Webpage des Frauennetzwerks abrufbar.

Kinderschutzbund Aachen: Öffnet Abenteuerspielplatz bald wieder? Beratungen finden statt

Der Aachener Kinderschutzbund bietet im Rahmen der Erziehungsberatungsstelle und des Kinderschutz-Zentrums professionelle Hilfe bei Problemen in der Familie, bei Trennung, Erziehungsfragen, Auseinandersetzungen oder Gewalterfahrungen an. Auch während des Lockdowns besteht für Kinder, Jugendliche, Familien sowie Bezugspersonen die Möglichkeit, sich sowohl vor Ort als auch telefonisch beraten zu lassen. Neuigkeiten gibt es auch beim Abenteuerspielplatz zum Kirschbäumchen: Ab dem 8. März können Kinder bis inklusive 14 Jahren dort nachmittags zwei Stunden Sport machen.

Kinder- und Jugendgesundheit: „Der Preis, den man für die Pandemiebekämpfung zahlt, ist hoch“

Wie geht es Kindern und Jugendlichen nach einem Jahr Corona-Pandemie? Die Uniklinik Hamburg untersuchte im Juni 2020 und zwischen Dezember 2020 und Januar 2021 in der COPSY-Studie die Auswirkungen und Folgen der Pandemie auf Lebensqualität und psychische Gesundheit der Kinder. Dafür wurden 1.000 Probanden zwischen sieben und 17 Jahren befragt. Die Ergebnisse, die im Februar vorgestellt wurden, zeigen, dass sich das Wohlbefinden weiter verschlechtert hat. Vier von fünf Kindern fühlen sich demnach belastet. Ein Drittel zeigt psychische Auffälligkeiten. Wir haben bei der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Uniklinik RWTH Aachen nachgefragt, ob sich die Beobachtungen der Studie in unserer Region bestätigen. Oberärztin Dr. med. Susanne Gilsbach (40) hat ihre Beobachtungen mit uns geteilt.