Raus mit euch! Wir malen einen Kreideparcours …

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Kinder sind in der Regel keine Couchpotatoes und freuen sich über jede Frischlufteinheit. Es braucht wenig Vorbereitung und bringt garantiert viel Bewegung und eine Menge Spaß. Man benötigt nur Straßenmalkreide, eine Hofeinfahrt, eine Spielstraße oder einen Gehweg und los geht’s. Erst mit dem Malen und dann mit dem Hüpfen, Rennen, Drehen und Springen …

Greta, Linus, Karlo und Linda haben KingKalli gezeigt, wie ihr Frischluftparcours funktioniert.

Zuerst wird der Parcours mit der Straßenmalkreide auf den Boden aufgemalt: Je nach Alter können die Kinder schon den ganzen Parcours selber malen oder Ideen liefern, wie die Strecke aussehen könnte. Beim ersten Mal empfiehlt es sich, gemeinsam zu malen, damit die Kinder sehen, welche Bilder, Stationen und Strecken möglich sind. Daraus können sie dann eigene Ideen entwickeln. Hier kommen ein paar Vorschläge:

  • Start
    Der Kreideparcours beginnt am besten immer mit einem Startpunkt, hier können die Kinder warten, die gerade nicht an der Reihe sind. In unserem Beispiel ist es eine rosa Wolke.
  • Folge der Linie
    Eine Linie wird aufgemalt, auf der die Kinder balancieren. Mal eine Schleife links, mal eine Schleife rechts, dann wieder geradeaus.
  • Fußspuren
    Bei dieser Station dürfen die Kinder nur in die aufgemalten Fußabdrücke treten: rechter Fuß und linker Fuß, mal große und mal kleine Schritte. Dann zwei Füße nebeneinander, die hüpfen, mal nah beieinander und mal weit auseinander. Und plötzlich geht’s nur noch auf einem Bein weiter.
  • Ums Eck
    Wieder wird eine Linie zum Balancieren aufgemalt, diesmal aber mit Ecken und Winkeln. Fortgeschrittene Kreideparcours-Künstler können auch mal ein Labyrinth versuchen.
  • Wellenlinie
    Auch hierbei balancieren die Kinder auf der Linie und wackeln dabei ganz schön hin und her auf den Wellen.

  • Sprint auf gerader Straße
    Diesmal rennen die Kinder eine lange Linie entlang, vom einen zum anderen Ende, so schnell sie können.
  • Erhöhter Schwierigkeitsgrad
    Wer schafft es, auf einer geraden Linie rückwärtszulaufen ohne sich umzudrehen? Oder mit geschlossenen Augen? Oder im Seitgalopp?
  • Spring über das Hindernis
    Auf den Boden werden Linien aufgemalt, über die die Kinder springen müssen. Mal ganz nah zusammen und mal weit auseinander.
  • Insel-Hopping
    Die Kinder dürfen nur auf die Inseln treten. Die Inseln können so aufgemalt werden, dass sie mal ganz klein sind und nah beieinander liegen oder auch mal groß und ganz weit weg voneinander, sodass sie nur mit einem ordentlichen Sprung erreicht werden.
  • Das schlafende Krokodil
    Die Kinder müssen über ein aufgemaltes Krokodil springen. Aber Achtung! Sie dürfen es nicht berühren, sonst wacht es auf. Für fortgeschrittene Kinder können auch mehrere Krokodile aufgemalt werden, über die sie nacheinander springen müssen.
  • Im Slalom um die Fische tauchen
    Viele Fische werden nacheinander in einer Reihe aufgemalt, um die die Kinder im Slalom laufen müssen. Sie können hierbei Schwimmbewegungen machen und sich vorstellen, sie wären unter Wasser. Vielleicht geht das ja sogar rückwärts? Oder als Blindfisch mit geschlossenen Augen?
  • Sonnenwirbel
    Es werden viele gelbe Spiralen auf den Boden gemalt, hier müssen die Kinder sich mit ausgestreckten Armen drehen.
  • Achtung, Gespenster
    Viele Gespenster werden auf den Boden aufgemalt. Die Kinder müssen durch sie durch laufen ohne sie zu berühren.
  • Tipp:
    Welche Themen beschäftigen die Kinder zurzeit? Vieles hiervon lässt sich in den Parcours einbauen. Vielleicht eine Straße mit Ampeln und Stoppschildern? Oder statt der Fußspuren auch mal die Hufe eines Einhorns, mit dem sie über einen Regenbogen reiten. Beim Kreideparcours kann man alle Ideen einfließen lassen, und nach dem nächsten Regen entsteht sowieso wieder alles neu!

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