„Es gibt keine Evidenz dafür, dass Schulschließungen als Mittel der Pandemiebekämpfung jemals effektiv gewesen sind. Vollkommen unstrittig ist jedoch, welchen enormen Schaden die Schulschließungen angerichtet haben. ...“, so Dr. Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ). Zu erneuten Schulschließungen dürfe es demnach nicht kommen.
Es ist Frühjahr, die Omikronwelle hat ihren Höhepunkt hinter sich, da überrascht die STIKO am 25. Mai 2022 mit der Impfempfehlung für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren sowie für alle Menschen, die bereits an COVID-19 erkrankt waren. Somit sollten auch die rund 80 % der Altersgruppe zwischen 5 und 11 Jahren geimpft werden, die eine Infektion vermeintlich hinter sich haben. Eine detaillierte Begründung findet sich im 54-seitigen Epidemiologischen Bulletin. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse zusammengefasst.
Nach zwei Jahren Corona und den entsprechenden Maßnahmen sind die Ressourcen bei Familien erschöpft, Kinder und Jugendliche leiden unter Ängsten, Depressionen, Essstörungen, in Deutschland wurden zudem vermehrte Suizidversuche verzeichnet.
Wir haben mit Dr. med. Susanne Gilsbach gesprochen, Oberärztin Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Uniklinik RWTH Aachen.
Am 7. Februar 2022 ist der neue Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Institutes erschienen. KingKalli hat die Daten zu Nebenwirkungen der Impfung im Hinblick auf Kinder und Jugendliche ausgewertet. In dieser Altersgruppe ist es besonders wichtig Nutzen und Risiko abzuwägen. Familien reagieren eher mit Zurückhaltung auf die Impfung des Nachwuchses, 60 Prozent der Jugendlichen sind grundimmunisiert, bei den Kindern sind es 11 Prozent.
Als unerwünschtes Ereignis von besonderem Interesse ist bislang die Herzmuskelentzündung aufgefallen, dabei ist die Melderate auf dem gleichen Niveau geblieben, wie bereits zum Zeitpunkt des letzten Sicherheitsberichtes. 152 Fälle bei Jugendlichen haben bislang den Weg in den Bericht gefunden. Insgesamt werden bis 18 Jahre 3.732 Verdachtsfälle einer Nebenwirkung berichtet, es gab 8 Todesfälle.
Als gemeinsame Arbeit führen das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel und der Register für Kinder und Jugendliche mit Verdacht auf Myokarditis (MYKKE-Register) eine Datenerfassung der Verdachtsfälle von[.....]
Seit dem 10. Dezember 2021 geht es durch alle Medien: Die einrichtungsbezogene Impfpflicht kommt im März 2022, und damit droht allen ungeimpften Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den betroffenen Arbeitsstellen der[.....]
Erfahrungsberichte zu Omikron sind beruhigend, Schulen sollen Betrieb beibehalten. Die Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) mit Unterstützung des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) melden sich zu Wort.
Am 23. Dezember 2021 ist der neue Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Institutes erschienen. KingKalli hat die Daten zu Nebenwirkungen der Impfung im Hinblick auf Kinder und Jugendliche ausgewertet. In dieser Altersgruppe ist es besonders wichtig Nutzen und Risiko abzuwägen. Bislang sind rund die Hälfte der Jugendlichen geimpft und die Kinderimpfung ist im Dezember gestartet.
Auch bei uns können Kinder jetzt geimpft werden. Die STIKO hat am 9. Dezember 2021 eine eingeschränkte Empfehlung ausgesprochen. Hier das Wissenswerte dazu, sowie weiterführende Links zum Thema.
Noch im Dezember könnte sie kommen, die Impfung für Kinder von 5 bis 11 Jahren. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) haben dazu am 25. November eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben. Dabei wird erneut auf die geringe Krankheitslast durch Covid 19 für Kinder hingewiesen. Eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vor Impfempfehlung sei notwendig, der Eigennutzen für das Kind müsse im Vordergrund stehen.
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