Autor: Birgit Franchy

Alle müssen an einem Strang ziehen: Wie Inklusion gelingt

Clara* (12) ist sehbehindert. Nach einer gelungenen Kindergarten- und Grundschulzeit startet sie frohgemut im weiterführenden Wunschgymnasium. Dort klappt plötzlich gar nichts mehr. Clara wird zunehmend depressiv, will schließlich nicht mehr zur Schule gehen. Die Familie organisiert einen Schulwechsel. Auf der neuen Schule läuft die Inklusion glatt, Clara ist wieder glücklich. Ihr Vater Peter Wald* hat mit uns über das Thema Inklusion gesprochen und gibt Tipps, worauf zu achten ist, wenn Eltern die passende Schule für ihr Kind mit Förderbedarf suchen.

Proper Strand Lopers: Einsatz für weniger Müll an der belgischen Küste

Verpackungen, Plastik und Müll allerorts. Gerade erst geisterte eine neue Schreckenszahl durch die Medien: Die Deutschen sind mit satten 220 Kilo pro Person und Jahr traurige Europa-Spitzenreiter beim Produzieren von Verpackungsmüll. Ein zufälliges Erlebnis in Ostende war da Wasser auf meine Mühlen, die ich Verpackungen mehr und mehr ablehne. Ich stieß auf die Aktion „De Strand Helden“ der Proper Strand Lopers, die sich für einen sauberen Strand einsetzen, und schloss mich kurz entschlossen für einen Abend ihrem Arbeitseinsatz an. Seitdem weiß ich, was Menschen an einem Tag an Müll produzieren können und wie schamlos ihn einige Erdenbürger dann nach dem Motto „und nach mir die Sintflut“ liegen lassen. Zum Glück gab es auch ein paar kleine Hoffnungsschimmer.
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The Playground Project in der Bundeskunsthalle Bonn

Weiße Legotürme, von Besuchern geschaffen, setzen sich wunderbar gegen die Bonner Skyline ab. Auf dem riesigen Dachgarten laden noch bis Ende Oktober 2018 verschiedene Stationen dazu ein, bespielt zu werden oder selber kreativ zu werden. Die Bundeskunsthalle Bonn widmet Outdoor und Indoor eine Ausstellung einem gesellschaftlich, städtebaulich und auch künstlerisch relevanten Thema: Dem Kinderspielplatz.

Weiterleben nach dem Tod eines Familienmitglieds

„Ich war noch nie so traurig, aber auch noch nie so stark“, sagt Nives Sunara über das letzte Jahr. Ihr Mann Achim Kaiser verstarb vollkommen überraschend im Februar 2017. Sie blieb mit Sohn Nicolas (heute 9) zurück. In einem intensiven Gespräch erzählen sie und Nicolas etwa ein Jahr später, wie sie die Zeit bisher erlebt haben, was ihnen geholfen hat und was eher nicht.