Ab Anfang 2020 bis 2022 hat die Coronazeit die Menschen in Atem gehalten. Kinder und Jugendliche und damit auch ihre Familien haben besonders unter den Maßnahmen und Einschränkungen im Bildungsbetrieb und im Freizeitbereich gelitten.
KingKalli stellt Informationen für alle mit Kindern zusammen. Dabei orientieren wir uns an öffentlichen Quellen (RKI, DIVI, DESTATIS, DPGI und bei den Verbänden der Kinder- und Jugendmedizin).
„Es gibt keine Evidenz dafür, dass Schulschließungen als Mittel der Pandemiebekämpfung jemals effektiv gewesen sind. Vollkommen unstrittig ist jedoch, welchen enormen Schaden die Schulschließungen angerichtet haben. ...“, so Dr. Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ). Zu erneuten Schulschließungen dürfe es demnach nicht kommen.
Es ist Frühjahr, die Omikronwelle hat ihren Höhepunkt hinter sich, da überrascht die STIKO am 25. Mai 2022 mit der Impfempfehlung für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren sowie für alle Menschen, die bereits an COVID-19 erkrankt waren. Somit sollten auch die rund 80 % der Altersgruppe zwischen 5 und 11 Jahren geimpft werden, die eine Infektion vermeintlich hinter sich haben. Eine detaillierte Begründung findet sich im 54-seitigen Epidemiologischen Bulletin. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse zusammengefasst.
„Stärken stärken“ mit kreativen Angeboten und dabei „Schwäschen schwächen“, die während der Pandemie vorallem im sozialen Umgang entstanden sind – das ist ein neues Angebotsmodul für Grundschulen. Entwickelt wurde es von Professorin Dr. Silvia Hamacher von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho), gemeinsam mit Karin Jazra (Innovation-Lab Aachen, Transfernetzwerk Soziale Innovation.
Nach zwei Jahren Corona und den entsprechenden Maßnahmen sind die Ressourcen bei Familien erschöpft, Kinder und Jugendliche leiden unter Ängsten, Depressionen, Essstörungen, in Deutschland wurden zudem vermehrte Suizidversuche verzeichnet.
Wir haben mit Dr. med. Susanne Gilsbach gesprochen, Oberärztin Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Uniklinik RWTH Aachen.
Am 7. Februar 2022 ist der neue Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Institutes erschienen. KingKalli hat die Daten zu Nebenwirkungen der Impfung im Hinblick auf Kinder und Jugendliche ausgewertet. In dieser Altersgruppe ist es besonders wichtig Nutzen und Risiko abzuwägen. Familien reagieren eher mit Zurückhaltung auf die Impfung des Nachwuchses, 60 Prozent der Jugendlichen sind grundimmunisiert, bei den Kindern sind es 11 Prozent.
Als unerwünschtes Ereignis von besonderem Interesse ist bislang die Herzmuskelentzündung aufgefallen, dabei ist die Melderate auf dem gleichen Niveau geblieben, wie bereits zum Zeitpunkt des letzten Sicherheitsberichtes. 152 Fälle bei Jugendlichen haben bislang den Weg in den Bericht gefunden. Insgesamt werden bis 18 Jahre 3.732 Verdachtsfälle einer Nebenwirkung berichtet, es gab 8 Todesfälle.
Ein Offener Brief von über 100 Schülervertretern macht Furore. Sie fordern stärkere Hygienemaßnahmen in den Schulen und kritisieren, dass die Politik ihnen nicht zuhöre. So öffentlichkeitswirksam die Aktion ist, inhaltlich sind die verbreiteten Narrative zum Teil wenig überzeugend – und kommen einem bekannt vor.
Ein Gastbeitrag von Dr. Jan-Martin Wiarda
Als gemeinsame Arbeit führen das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel und der Register für Kinder und Jugendliche mit Verdacht auf Myokarditis (MYKKE-Register) eine Datenerfassung der Verdachtsfälle von[.....]
Seit dem 10. Dezember 2021 geht es durch alle Medien: Die einrichtungsbezogene Impfpflicht kommt im März 2022, und damit droht allen ungeimpften Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den betroffenen Arbeitsstellen der[.....]
Köln, 20.01.2022. Die Corona-Pandemie hat sich durch Lockdowns, Homeoffice sowie Schul- und Kita-Schließungen besonders auf Eltern erschwerend ausgewirkt. Knapp ein Viertel der Eltern in Deutschland sagt, dass die Pandemie sie[.....]
Erfahrungsberichte zu Omikron sind beruhigend, Schulen sollen Betrieb beibehalten. Die Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) mit Unterstützung des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) melden sich zu Wort.
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