Autor: Birgit Franchy

Mais statt Pipes: Bau des DIY-Skateparks an der Vennbahntrasse in Aachen lässt auf sich warten

Aachen ist nicht gerade gut aufgestellt, wenn es um Trendsportanlagen geht. Aufgrund dieser Tatsache wurde die Skateszene selbst tätig und baute ab 2015 eine Anlage im Moltkepark. 2019 war Schluss – die Skatebahn war nur geduldet und den empfindlichen Ohren der Anwohner schließlich zu laut. Die Stadt versprach, Abhilfe zu schaffen, man machte sich auf die Suche nach einem Grundstück. Im Sommer 2020 hieß es, die Stadt erschließe ein neues Gelände für einen Skatepark am Vennbahnweg. 360.000 Euro wolle man in die Hand nehmen. Beim Ortstermin ein Jahr später sprießen hier nicht Pipes und Rampen aus dem Boden, sondern frische Maispflänzchen. Ein Grund nachzufragen: Wann bekommt Aachen denn nun seinen Skatepark?

Kinder und Jugendliche gegen Corona impfen? Nachgefragt bei der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V.

Beim Deutschen Ärztetag Anfang Mai fielen ein paar beachtliche Sätze: das „Recht auf Bildung mit Kita- und Schulbesuch“ könne im Winter 2021/2022 „nur mit einer rechtzeitigen COVID-19-Impfung gesichert werden“, und: „Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe erlangen Familien mit Kindern nur mit geimpften Kindern zurück.“ Wir haben bei der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V. nachgefragt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist man dort zurückhaltend mit einer Impfempfehlung für Kinder, zumal die Impfung für Kinder und Jugendliche keinen Eigennutzen bringt, sondern eher dem Schutz der Erwachsenen dienen soll. Schulschließungen seien voreilig und zum Nachteil der jungen Generation beschlossen worden, heißt es außerdem. Es gäbe Konzepte um diese offen zu halten – auch ohne Impfung der jungen Generation.

Coronainfektion als ständiges Damoklesschwert über den Köpfen der Familien? Eine Einordnung

Steigende Inzidenzwerte bei Kindern und Jugendlichen, gefolgt von „Eltern, die sich auf der Intensivstation treffen“ – die Meldungen im April hatten es in sich und steigerten die Sorge in vielen Familien. Doch wie sehen die nüchternen Zahlen in diesem angstbesetzten Thema aus? Wie viele Kinder und Jugendliche lagen bereits auf der Intensivstation? Wie viele leiden an Folgekrankheiten oder sind verstorben und wie sieht das Ganze in Relation zu anderen Todesursachen im Kindes- und Jugendalter aus? Beruhigende Worte für Familien gibt es zudem von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) sowie der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH).

Ein Jahr Corona: Herausforderung 
für ein Kinderheim

Homeschooling mit zehn Kindern in den Wohngruppen, notdürftige Ausstattung mit digitalen Endgeräten, Betreuungspersonal, das plötzlich nicht mehr mit den Kindern gemeinsam essen darf, dazu noch Sorgen um die Gesundheit – wir haben bei Denis Thielen, Leiter von Maria im Tann, dem Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, nachgefragt, was Corona und die entsprechenden Maßnahmen für die Kinder, Jugendlichen und Mitarbeitenden bedeuten.

Nicht mal duschen können – mit körperlich und geistig beeinträchtigtem 
Kind durch den Lockdown

Genau vor einem Jahr haben wir Alessio und seine Familie kennengelernt und in KingKalli davon berichtet, vor welchen täglichen Herausforderungen eine Familie mit einem körperlich und geistig beeinträchtigten Kind steht. Das war vor der Coronakrise und vor dem ersten Lockdown. Jetzt haben wir nachgefragt, wie es der Familie inmitten der Maßnahmen ergangen ist.

Kinder- und Jugendgesundheit: „Der Preis, den man für die Pandemiebekämpfung zahlt, ist hoch“

Wie geht es Kindern und Jugendlichen nach einem Jahr Corona-Pandemie? Die Uniklinik Hamburg untersuchte im Juni 2020 und zwischen Dezember 2020 und Januar 2021 in der COPSY-Studie die Auswirkungen und Folgen der Pandemie auf Lebensqualität und psychische Gesundheit der Kinder. Dafür wurden 1.000 Probanden zwischen sieben und 17 Jahren befragt. Die Ergebnisse, die im Februar vorgestellt wurden, zeigen, dass sich das Wohlbefinden weiter verschlechtert hat. Vier von fünf Kindern fühlen sich demnach belastet. Ein Drittel zeigt psychische Auffälligkeiten. Wir haben bei der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Uniklinik RWTH Aachen nachgefragt, ob sich die Beobachtungen der Studie in unserer Region bestätigen. Oberärztin Dr. med. Susanne Gilsbach (40) hat ihre Beobachtungen mit uns geteilt.

Das Dalton Gymnasium Alsdorf – eine Schule mit modellhaftem Charakter

Das Gymnasium Alsdorf ist in der StädteRegion Aachen die einzige Schule, die bislang den „Deutschen Schulpreis“ in die Region geholt hat. Von einem durchschnittlichen Gymnasium in einer strukturschwachen Stadt hat sich die Schule zu einer „Schule mit modellhaftem Charakter“ entwickelt. Wir haben nachgefragt, wie sich die Schule entwickelt hat.