Autor: Birgit Franchy

Kinder und Jugendliche gegen Corona impfen lassen? Update – wer empfiehlt was?

Impfen oder nicht? Möglich ist für Kinder ab 12 Jahren jetzt alles – sich eine Meinung bilden und eine Entscheidung fällen müssen letztlich die Erziehungsberechtigten. Wir haben die unterschiedlichen Positionen zusammengetragen. Was sagt die STIKO, was die Gesundheitsminister? Was bieten NRW und die StädteRegion Aachen an und welche Position vertreten die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. und der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands?

Feriencamp für von Hochwasser betroffene Kinder in Stolberg

Auf dem Gelände des VfL 08 Vichttal bei Stolberg werden noch bis zum Ende der Sommerferien täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr bis zu 100 Kinder betreut, damit ihre Eltern sich in Ruhe um die Wiederherstellung von Wohnraum und Ladenlokalen kümmern können, die durch das Hochwasser in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli zerstört wurden. Möglich wird diese private Initiative durch den großen Einsatz zahlreicher Freiwilliger.

Mais statt Pipes: Bau des DIY-Skateparks an der Vennbahntrasse in Aachen lässt auf sich warten

Aachen ist nicht gerade gut aufgestellt, wenn es um Trendsportanlagen geht. Aufgrund dieser Tatsache wurde die Skateszene selbst tätig und baute ab 2015 eine Anlage im Moltkepark. 2019 war Schluss – die Skatebahn war nur geduldet und den empfindlichen Ohren der Anwohner schließlich zu laut. Die Stadt versprach, Abhilfe zu schaffen, man machte sich auf die Suche nach einem Grundstück. Im Sommer 2020 hieß es, die Stadt erschließe ein neues Gelände für einen Skatepark am Vennbahnweg. 360.000 Euro wolle man in die Hand nehmen. Beim Ortstermin ein Jahr später sprießen hier nicht Pipes und Rampen aus dem Boden, sondern frische Maispflänzchen. Ein Grund nachzufragen: Wann bekommt Aachen denn nun seinen Skatepark?

Kinder und Jugendliche gegen Corona impfen? Nachgefragt bei der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V.

Beim Deutschen Ärztetag Anfang Mai fielen ein paar beachtliche Sätze: das „Recht auf Bildung mit Kita- und Schulbesuch“ könne im Winter 2021/2022 „nur mit einer rechtzeitigen COVID-19-Impfung gesichert werden“, und: „Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe erlangen Familien mit Kindern nur mit geimpften Kindern zurück.“ Wir haben bei der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V. nachgefragt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist man dort zurückhaltend mit einer Impfempfehlung für Kinder, zumal die Impfung für Kinder und Jugendliche keinen Eigennutzen bringt, sondern eher dem Schutz der Erwachsenen dienen soll. Schulschließungen seien voreilig und zum Nachteil der jungen Generation beschlossen worden, heißt es außerdem. Es gäbe Konzepte um diese offen zu halten – auch ohne Impfung der jungen Generation.

Coronainfektion als ständiges Damoklesschwert über den Köpfen der Familien? Eine Einordnung

Steigende Inzidenzwerte bei Kindern und Jugendlichen, gefolgt von „Eltern, die sich auf der Intensivstation treffen“ – die Meldungen im April hatten es in sich und steigerten die Sorge in vielen Familien. Doch wie sehen die nüchternen Zahlen in diesem angstbesetzten Thema aus? Wie viele Kinder und Jugendliche lagen bereits auf der Intensivstation? Wie viele leiden an Folgekrankheiten oder sind verstorben und wie sieht das Ganze in Relation zu anderen Todesursachen im Kindes- und Jugendalter aus? Beruhigende Worte für Familien gibt es zudem von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) sowie der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH).