Autor: Birgit Franchy

Neuer PEI-Sicherheitsbericht vom 23.12.2021 zu Nebenwirkungen der Coronaimpfung: Auswertung in Hinblick auf Kinder und Jugendliche

Am 23. Dezember 2021 ist der neue Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Institutes erschienen. KingKalli hat die Daten zu Nebenwirkungen der Impfung im Hinblick auf Kinder und Jugendliche ausgewertet. In dieser Altersgruppe ist es besonders wichtig Nutzen und Risiko abzuwägen. Bislang sind rund die Hälfte der Jugendlichen geimpft und die Kinderimpfung ist im Dezember gestartet.

Shoppen in Aachen: „100 % willkommen“ nur mit 2G? #buylocal geht nur gemeinsam!

Ein Weihnachtsbummel in der Innenstadt und ein paar hübsche Geschenke kaufen? „100 % willkommen“ können sich in Aachens Einzelhandel nur noch Menschen fühlen, die geimpft oder im richtigen Zeitraum genesen sind und nach Vorzeigen der entsprechenden Dokumente samt Ausweis ein Bändchen für das Handgelenk ausgehändigt bekommen. Dabei geht es bei #buylocal nur gemeinsam. Auch der Handel leidet unter dem Ausschluss eines Teils der Gesellschaft.

SARS-CoV-2-Impfung bei 5- bis 11-jährigen Kindern könnte bald kommen – das sagen die Verbände der Kinder- und Jugendmedizin

Noch im Dezember könnte sie kommen, die Impfung für Kinder von 5 bis 11 Jahren. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) haben dazu am 25. November eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben. Dabei wird erneut auf die geringe Krankheitslast durch Covid 19 für Kinder hingewiesen. Eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vor Impfempfehlung sei notwendig, der Eigennutzen für das Kind müsse im Vordergrund stehen.

STIKO passt Impfempfehlung an: Personen unter 30 nur mit Comirnaty/BioNTech impfen

Die STIKO aktualisiert ihre COVID-19-Impfempfehlung und rät, Personen unter 30 Jahren ausschließlich mit dem Impfstoff Comirnaty/BioNTech zu impfen – der Beschlussentwurf ist soeben in das vorgeschriebene Stellungnahmeverfahren gegangen. Der neue Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) hatte am 26.10.2021 Herzmuskelentzüdungen bei männlichen Personen bis 30 Jahre als „Unerwünschte Ereignisse von besonderem Interesse“ ausgewiesen.

Neuer PEI-Sicherheitsbericht: „Unerwünschte Ereignisse von besonderem Interesse“ – 98 Herzmuskelentzündungen bei Jugendlichen nach Impfung

Die Frage, ob Kinder und Jugendliche gegen Covid-19 geimpft werden sollten, wurde 2021 heftig diskutiert. Gerade steht die nächste Debatte in den Startlöchern: Es geht um die Impfung von Kindern ab 5 Jahren. Junge Menschen haben in den allerseltensten Fällen mit schweren Krankheitsverläufen zu rechnen. Aus diesem Grund zögerte die Ständige Impfkommission (STIKO) die Empfehlung pro Impfung für Jugendliche ohne schwere Vorerkrankungen lange hinaus, galt es doch, genau abzuwägen, ob „der Piks“ vielleicht mehr Schaden als Nutzen anrichten könnte. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Gefahr einer Herzmuskelentzündung nach Impfung. Die Bedenken scheinen nicht unbegründet. Am 26. Oktober 2021 hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) seinen neuen Sicherheitsbericht vorgelegt. Besonders für männliche Jugendliche erhöht sich durch die Impfung das Risiko einer Herzmuskelentzündung signifikant. Der Anteil der gemeldeten Fälle liegt inzwischen bei rund 1:13.000 Impfungen. Ein Blick in die Zahlen.