Semmelknödel selbermachen

in Kochen, Backen, Ernährung

Auch die Geschichte des Knödels geht zurück bis ins Mittelalter. Da Fleisch für die normale Bevölkerung oft unerschwinglich war, wurde der Brotanteil der Knödel im Laufe der Zeit immer höher, bis der reine Brotknödel entstanden war – ein „Arme-Leute-Essen“ damals und eine leckere Beilage heute. Denn Semmelknödel schmecken ganz ausgezeichnet zu Sauerbraten, weil sie die Soße so gut aufnehmen.

Zutaten für ca. 8 Knödel:
6 Brötchen (auch gerne vom Vortag), ca. 0,2 l Milch, 1 große oder 2 kleine Zwiebeln, 1 Handvoll Petersilie, Butter, 2 kleine oder 1 großes Ei, ca. 20 g Mehl, Pfeffer, Salz, Muskat

Zubereitung:
Brötchen in Würfel schneiden oder zupfen und in eine Schüssel geben. Milch kurz aufkochen und über die Brötchen gießen. Kurz durchmischen, damit die Brötchen die Flüssigkeit gleichmäßig aufsaugen, und zugedeckt ca. 30 Minuten ziehen lassen. Zwiebeln fein würfeln. Petersilie waschen und fein hacken. Butter in einer Pfanne auslassen. Zwiebeln und Petersilie kurz darin andünsten und zu den Brötchen geben. Die Eier und das Mehl unterkneten. Die Menge ist davon abhängig, wie groß das Ei bzw. die Eier sind: Ist der Teig zu klebrig, muss mehr Mehl rein. Die Masse für die Semmelknödel mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen und nochmal gut durchkneten. Mit angefeuchteten Händen gleich große Knödel formen und auf einen Teller legen. (Am besten Wasser einlaufen lassen, in dem man sich zwischendurch die Hände waschen kann, ohne den Hahn anzufassen.)

In einem großen Topf genügend Salzwasser zum Kochen bringen. Die Temperatur dann so weit herunterdrehen, dass das Wasser nur noch ganz leicht siedet. Die Knödel darin auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten ziehen lassen. Mit der Schaumkelle rausnehmen und gut abtropfen lassen.

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