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Kurzfilm: Meine Mutter ist ein Flugzeug

Jedes Kind denkt, dass die eigene Mutter etwas ganz besonderes ist. Nun, in diesem Fall ist sie ein Flugzeug. Und obwohl all die anderen Mütter auch cool sind – die Ballerina-Mütter, Prinzessinen-Mütter und Lastwagenfahrer-Mütter: eine Flugzeug-Mutter hat schließlich nicht jeder. Und so erhebt sich der kleine Junge mit seinem Mutterluftschiff durch die Wolken, erkundet ferne Länder, liefert die Post aus und durchlebt so manche Abenteuer. Aber Mutter macht das schon.

Filmtipp: Bibi & Tina – Voll verhext

Da Teil eins nicht etwa den verdienten Totalflop eingebracht hat, ist der schon längst verwässerte Detlev Buck weiter bereit, sich mit diesem halbgaren Schulmädchenfetisch den letzten Rest Integrität stehlen zu lassen. Bonbonbunt aber ohne sicheres Händchen dem ganzen Sinn zu geben, erweist sich der Aufguss erneut als höchst fragwürdige und zugleich künstlerischen Selbstmord begehende Angelegenheit.

Filmtipp für Familien: Paddington

Paddington der Bär entstammt den dunkelsten Ecken von Peru und ist als zielloser Wanderer unterwegs, als ihn eine englische Familie am Londoner Bahnhof aufliest und ihn aufnimmt. Ungewöhnlich distinguiert für einen haarigen Gesellen wie ihn, ist der Liebhaber von Bitterorangen und süßer Marmelade eindeutig ein Nachfahre von Winnie Puuh. Seit den späten Fünfzigerjahren stapft er gemütlich und nachdenklich durch eine bunte Reihe von illustrierten Kinderbüchern, zahlreiche Zeichentrick- und Puppenfilmadaptionen erblickten bereits das Licht der Welt.

Buchtipp: Anders eben!

Anders. Das neue Werk von Andreas Steinhöfel heißt nicht nur so, es ist es auch. Der Autor der bekannten „Rico, Oskar und die Tieferschatten“-Bücher liest sein neues Buch höchstpersönlich als[.....]

Filmtipp: Quatsch und die Nasenbärbande

Filme für Kinder zu machen erfordert ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen. Weit mehr als etwa didaktische Fähigkeit oder eigene Erfahrung in der Kindererziehung gilt es, auf eine Gesellschaftskonstruktion zu achten, mit der sich ein Kind identifizieren kann. Da Filmemachen über die Kindheit immer etwas Kommentierendes, (Anti)-Nostalgisches und natürlich zwangsläufig „erwachsen“ Durchdachtes hat, kann der Ansatz sehr unterschiedlich ausfallen. Nicht immer muss man kindliche Imagination nachfühlen wollen – denn ein sehr junges Publikum reagiert instinktiv ablehnend auf Anbiederung, es will ernst genommen werden.