Evaluationsstudie über das Kindertrauerprojekt „diesseits“ der Pfarre Franziska von Aachen

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Nach dem Tod einer nahestehenden Bezugsperson bleiben viele Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer allein. Deswegen rief die Pfarre Franziska von Aachen vor zehn Jahren ein niederschwelliges Kontakt- und Beratungsangebot ins Leben. Die Angebote sind unter anderem begleitete Trauergruppen und Einzelsprechstunden für Kinder und Jugendliche, Beratung für die Eltern der teilnehmenden Kinder sowie die Trauergruppe „diesseits 20plus“ für junge Erwachsene.

In einer Evaluationsstudie hat die Katholische Hochschule Aachen die bisherige Arbeit des Trauerprojekts untersucht. Es wurden insgesamt 15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, sowie teils ehrenamtliche Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen befragt. Die Teilnahme an der Trauergruppe wurde als hilfreich bewertet und besonders der Kontakt zu anderen Menschen in einer ähnlichen Situation wurde hervorgehoben. Als tröstlich wurde die Gewissheit erlebt, bei „diesseits“ einen Ort für die eigene Trauer und das Gedenken an den Verstorbenen zu haben und dort im Bedarfsfall immer „jemand zum Reden“ zu haben.

Um Fragen rund um die Studie zu klären wird am 4. Mai 2021 von 17:00 bis 18:30 Uhr ein digitales Symposium veranstaltet, zu dem die katho-Professoren Johannes Jungbauer und Rainer Krockauer einladen. Zu der kostenfreien Veranstaltung kann man sich bis zum 30. April 2021 per Email (diesseits-symposium@katho-nrw.de) anmelden. Mit der Anmeldebestätigung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Webex-Link zum Einloggen.

Weitere Informationen findet man unter diesseits-aachen.de

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