Berliner Luft selbstgemacht

in Kochen, Backen, Ernährung

Es findet sich bereits in einem Kochbuch aus dem Jahr 1897 ein Rezept für dieses „luftig-erfrischende“ Dessert. Somit ist die Süßspeise älter als das gleichnamige Musikstück, das Paul Lincke 1898 schrieb.

Zutaten: 4 Blatt Gelatine, 4 Eigelb, 125 g Zucker, 1 Bio-Zitrone, 1/4 l Weißwein oder Apfelsaft (alkoholfreie Variante), 4 Eiweiß, 1 Pkt Vanillezucker, 250 g Himbeeren, 4 TL Zucker

Zubereitung: Gelatine ca. 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Eier in zwei Schüsseln trennen. Eigelb mit 125 g Zucker schaumig rühren. Zitrone abwaschen und trockenreiben. Die Schale und den Zitronensaft unter das Eigelb mischen. Weißwein oder Apfelsaft in einen kleinen Kochtopf leicht erwärmen (nicht kochen). Die eingeweichte Gelatine abtropfen lassen, leicht ausdrücken, und in den warmen Wein oder Apfelsaft geben. Unter Rühren auflösen. Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Alles unter das Eigelb rühren. Die entstandene Creme in den Kühlschrank stellen, bis sie leicht fest wird, das kann 20 bis 30 Minuten dauern. In der Zwischenzeit das Eiweiß steif schlagen, dabei den Vanillezucker einstreuen. Das Eiweiß „luftig“ unter die Creme heben, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Auf Tellern anrichten oder die Creme in einer Schüssel fest werden lassen. „Berliner Luft“ für mindestens 1 Stunde, besser länger, in den Kühlschrank stellen, bis das Dessert gut durchgekühlt ist.

Für die Sauce:
Ein paar Himbeeren für die Dekoration zur Seite legen. Restliche Himbeeren in einen Mixbecher geben und mit 4 Teelöffeln Zucker süßen. Mit dem Zauberstab pürieren und über die Creme gießen. Berliner Luft mit den beiseite- gelegten Himbeeren dekorieren und servieren.

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