Umfrage: Wie kann ein inklusiver Spielplatz in Aachen aussehen?

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In Aachen wird gebaut. So auch im Stadtpark an der Monheimsallee. Der Brunnen ist eingezäunt, am Minigolfplatz wird gewerkelt. Und auch den Spielplatz im Stadtpark will die Stadt neu gestalten. Das Ziel: Auf diesem Modellspielplatz soll die Inklusion im Mittelpunkt stehen. Und damit auch tatsächlich die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen mit Behinderung passgenau umgesetzt werden können, startet der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz eine Umfrage.
Die Stadt interessiert: Was fehlt auf öffentlichen Spielplätzen? Wo gibt es Hindernisse?
Es geht weniger um die konkrete Auswahl von Spielgeräten, sondern wie man auf den Spielplätzen spielen und als Mensch mit Behinderung Kinder begleiten kann. Auch die Umgebung des Spielplatzes ist wichtig, zum Beispiel Leitsysteme, besondere Sitzgelegenheiten mit Aufstehhilfen oder Rollstuhlplätze. Die Erreichbarkeit, Zugänglichkeit oder die Beschaffenheit von Wegen und Flächen, die Einzäunung oder Rückzugsmöglichkeiten sind ebenfalls entscheidend. Aber natürlich auch, welche Sinne auf einem solchen Spielplatz spielerisch gefördert werden sollen.

Nach Auswertung der Umfrage wird es eine öffentliche Veranstaltung geben, bei der man noch konkrete Wünsche äußern und Vorschläge zur Gestaltung des Platzes an der Monheimsallee einbringen kann. Der Spielplatz im Stadtpark soll dann der erste sein, der gezielt inklusiv gestaltet wird. Aber die Erkenntnisse der Umfrage werden selbstverständlich auch für weitere Spielplatzneu- und Umgestaltung wichtige Hinweise und Ideen liefern.
Hier geht es zur Umfrage: Befragung inklusiver Spielplatz .

Im Thema ist Bewegung. Zuletzt hatten wir über „Die Spielplatz Testerin“ berichtet. Sie setzt sich gemeinsam mit anderen Eltern für den ersten inklusiven Spielplatz im Raum Heinsberg ein.
(Zum Nachlesen: kingkalli.de/heimatpreis-und-inklusiver-spielplatz-die-spielplatz-testerin-im-interview)

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