Mit dem vierten Teil der „Madagascar“-Reihe ist frühestens im Sommer 2018 zu rechnen – was jetzt von meiner Seite nicht nach pochender Erwartungshaltung klingen soll. Im Gegenteil: Trotz des enormen Erfolges ein Franchise-Produkt, wie es kaum weiter entfernt sein könnte von den artifiziellen und dennoch konventionell und familiengerechten Bilduniversen, die etwa regelmäßig aus den Pixarstudios zu erwarten sind.
Senator Film versucht sich mit einer deutschsprachigen Konkurrenz gegenüber den überdimensionierten und finanziell nicht schlagbaren Hollywood-Tonangebern. Das vor einigen Jahren extrem erfolgreiche und größtenteils positiv rezensierte Kinderbuch von Dietrich Grönemeyer setzte neue Akzente in der Verbindung von Wissensvermittlung, künstlerischer Konsistenz und Ambition, serviert mit klugem Humor, der für alle Altersklassen etwas bereithält. Schonmal ein guter Ansatz, eine deutschsprachige Vorlage in einen Animationsfilm zu übersetzen, der leider im Charakterdesign allzu sehr doch wieder an den üblichen Filmwelten festklebt.
„Free Willy“ begeisterte mit einem ähnlichen Konzept in den Neunzigerjahren ein Millionenpublikum und löste gleichermaßen eine langanhaltende mediale Debatte um Haltung von Meerestieren und deren Gebrauch für die Unterhaltungsindustrie aus. Ähnliche Effekte bildeten sich beim Vorgänger des vorliegenden Films heraus, der wie sein geistiger Vorgänger um den „Killerwal“ Willy schon in den Plot jene Kritik integriert, die den Filmen schließlich selbst entgegengebracht wird.
Dem spezifisch französischen Ton für Kinder- und Familienfilme bzw. für Komödien überhaupt setzt Laurent Tirard atypische Federstriche entgegen, die wohl auf sein Studium und seine Lehrjahre im amerikanischen Mainstream zurückzuführen ist. Selbst der einigermaßen desaströsen Asterix-Realverfilmungsreihe konnten da ein paar Nuancen beigemischt werden. Die von den Großmeistern Goscinny und Sempé erdachte Kinderbuchreihe ist seit den frühen Sechzigerjahren kanonisiert als Meisterleistung und Messlatte für Illustration und Storytelling in symbiotischer Verschmelzung. Erwachsenen bricht das Herz angesichts der leisen Wehmut dieser Bücher, für Kinder ist der didaktische und auch ästhetische Wert unschätzbar groß.
Auch das zweite Jahr mit dem Mietbeet und Gewäschshaus auf Hebscheid zeigt: Geerntet wird en masse! Noch nie haben wir so viel Gemüse gegessen. Bei meinen Söhnen treten langsam wieder[.....]
Ich bin ein Gemüsefan. Dummerweise scheint unser Schrebergarten ein Obstgarten zu sein. Es ist ziemlich schattig, zudem sind sehr viele Nacktschnecken unterwegs, die einem Gärtner das Leben zur Hölle machen[.....]
Ein paar Impressionen vom Straßenfest auf der Jülicher Straße. Wo sonst fünfspurig Autos und LKWs vorbeirauschen, gabs heute ein buntes, interaktives und kreatives Fest. Dazu hatten nicht nur Paweł Althamer[.....]
Das schöne Zollmuseum Friedrichs bangt immer noch um seine Exponate (wir haben berichtet https://kingkalli.de/zollmuseum/) Nun gibt es folgende Neuigkeiten: Die Heimatfreunde des Heydener Ländchens 1989 e. V. aus Aachen-Richterich haben[.....]
Eine Stoffpuppe hat gerade ein Baby bekommen. Lucie legt das winzige Stoffbaby zum Trinken an die Brust der Mutter. Jetzt ist das Baby geboren und das Leben als große Schwester[.....]
Datenschutz-Einstellungen
Wir verwenden Matomo zur Reichweitenmessung und Google-Werbeskripte. Diese Dienste werden erst nach Ihrer Zustimmung geladen.