Manege frei für Spaß und Fantasie im Gartenzirkus KingKalli

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Manege frei für Spaß und Fantasie im Gartenzirkus KingKalli: „Hereinspaziert, hereinspaziert!“ Zirkusdirektorin Mademoiselle Nila heißt das verehrte Publikum willkommen. Sie kündigt atemberaubende Attraktionen ihres selbst erfundenen Zirkusprogramms an: Von fliegenden Akrobatinnen über spannende Haustiernummern bis hin zu den lustigen Clowns ist heute alles dabei. Nila, Runa und Maria zeigen für KingKalli, wie ihr mit ein wenig Übung und ein paar Kostümen aus der Verkleidungskiste einen richtig lustigen Zirkustag erleben könnt. Wir haben den Beitrag von Andrea Claessen aus dem Sommer 2020 nochmal aus unserem Archiv geholt, denn einen Gartenzirkus zu organisieren ist doch eine zeitlose Idee!

Was brauchen wir?

Für das Zirkusspiel benötigen Kinder keinen großen Anlauf – sie besitzen schließlich genügend Fantasie. Ob Zauberkünste oder Akrobatik, im Zirkusspiel entdecken Kinder auf kreative Art, was in ihnen steckt und wie viel Spaß es macht, eine Nummer einzustudieren. Ganz nebenbei werden ihre soziale Kompetenz und Geduld geschult. Beispielsweise beim Aushandeln, wer welche Rolle spielen darf. Hierbei lernen die Kinder, sich gegenseitig wahrzunehmen und aufeinander einzugehen. Auch die Haustiere dürfen ihr Können zeigen – wenn sie Spaß daran haben.

Frisches Popcorn

Für vier Portionen: 100 g Popcornmais, 3 EL Rohrzucker, 8 EL Speiseöl, 3 TL Kokosfett
Öl und Kokosfett im Topf richtig heiß erhitzen. Zucker und Mais zugeben und verrühren. Deckel drauf und Flamme ausmachen. Hin und wieder den Topf schütteln. Wenn es nicht mehr poppt, den Deckel abnehmen und das Popcorn schnell in eine Schüssel schütten und lüften, damit es nicht matschig wird.

Hula Hoop und Jonglage

Diese beiden Geschicklichkeitsübungen erfordern erst einmal Geduld und Durchhaltevermögen, machen dann aber umso mehr Spaß. Um den Hula-Hoop-Reifen mit Schwung um die Taille zu drehen, gibt es einen einfachen Trick: Befindet sich der Reifen am Bauch, drückt man mit den Bauch dagegen, befindet sich der Reifen am Rücken, drückt man diesen nach hinten. Einfach ausprobieren – irgendwann hat jeder den Dreh raus.
Einen Hut oben auf einem Stock zu jonglieren, funktioniert mit kreisenden Bewegungen. Geschicklichkeit und Übung sind auch hierbei gefragt. Wer sich traut, kann das Jonglieren später auch mit einem Teller ausprobieren.

Fliegende Artistinnen

Auf einem Trampolin lassen sich ganz besonders spannende Zirkusnummern einstudieren. Es muss hierbei nicht immer gleich die hochkarätige Artistik mit Salto und Co sein. Denn mit ein bisschen Kreativität wird das Publikum ganz schnell in eine fantastische Wolkenwelt entführt: beispielsweise mit einer Abdeckfolie als Schleier, die sich mit dem Körper im Wind bewegt. Aber auch auf dem Boden lassen sich hiermit Choreografien aufführen, die das Publikum bezaubern.

Magische Zauberei

Eine spannende Zaubershow lässt sich nicht so einfach aus dem Ärmel schütteln. Denn wer ein richtig guter Zauberer werden will, muss Geduld haben und seine Tricks gut einstudieren. Aber es lohnt sich, denn es macht riesigen Spaß, das Publikum mit Zaubereien zu verwirren und tosenden Applaus dafür zu ernten.
Wer gerade keine Zeit oder Lust hat, lange Zaubertricks zu lernen, kann einfach schon mal ein Kaninchen aus dem Zylinder zaubern. Das klappt bekanntlich immer.

Schlangenbeschwörung

Ein orientalisches Lied erklingt aus der Flöte eines Kindes, und schon schlängelt sich eine Riesenschlange aus dem Korb in Richtung Musik. Das Publikum hält den Atem an. Eine Schlangenbeschwörung ist gar nicht so schwer. Probiert es aus.
So geht’s: Eine Stoffschlange wird mit einem Faden an einer Flöte befestigt. Durch die Bewegung der Flöte kommt die Schlange aus ihrem Korb und beginnt zu tanzen.

Kinder, Tiere, Sensationen

Welches Kind möchte nicht einmal gemeinsam mit einem Tier vor gebanntem Publikum auftreten? Wie bringt man aber seinem Haustier die nötigen Tricks bei? Wie bei so vielen Zirkusnummern ist auch hier wieder viel Geduld gefragt. Hinzu kommt eine gute und vertraute Beziehung zum Tier. Am Anfang nimmt man am besten alles das auf, was das Tier von selbst anbietet, und wandelt es in ein Kommando um. Dazu eignen sich beispielsweise bei Hunden folgende Übungen: „Sitz“, „Dreh dich“, „Gib Pfötchen“, „Hopp“ und „Platz“. Dann kann „Stups“ und „im Maul halten“ folgen. Klappt das schon gut, können immer schwierigere Tricks ausprobiert werden.

Je cleverer ein Tier ist, desto besser funktioniert die Dressur durch Imitation. Vögel machen vieles nach, was wir ihnen vormachen. Kleinere Tiere wie Goldfische, Meerschweinchen oder Ratten dressiert man mit Futter. Sie werden so konditioniert, dass sie zu einem Punkt schwimmen bzw. laufen, an dem sie dann gefüttert werden.

Löwe springt durch brennenden Reifen

Mit etwas farbigem Stoff lässt sich aus einem Hula-Hoop-Reifen ein gefährlicher brennender Feuerring basteln. Einfach die Flammen ausschneiden und mit Klebeband an den Ring kleben.
Entweder kann nun ein Kind mit Löwenkostüm durch den Feuerreifen springen, oder vielleicht gibt es auch einen Hund oder eine Katze, die schon lange davon träumen, einmal in die Rolle eines Löwen zu schlüpfen. Mit etwas Geduld und freundlicher Zusprache kann die Haustierdressur gelingen. Unsere Löwenhündin war jedenfalls eine echte Attraktion beim Gartenzirkus.

Zirkusmusik

Kein Zirkus ohne Zirkusmusik, um die geheimnisvollen, spannenden und lustigen Auftritte zu untermalen. In den meisten Kinderzimmern finden sich Instrumente, mit denen die Kinder Musik machen können. Trommeln können auch aus umgedrehten Töpfen oder Eimern gebaut werden.
Wer gerade keine Instrumente zur Hand hat, kann auch Zirkusmusik abspielen und erleben, wie animierend die Untermalung auf die Artisten wirkt.

Riesenseifenblasen

Diese riesigen Seifenblasen sind der absolute Hingucker im Gartenzirkus.
Man braucht: 1 l Wasser, 80 ml Fairy Ultra (wir wollen keine Werbung machen, aber es funktioniert tatsächlich am besten hiermit, mit dem Spülmittel aus dem Bioladen hat es leider nicht geklappt), 1-2 TL Kleister, 1 TL Zucker, zwei Stöcke (circa 50 cm lang), eine Baumwollschnur/Kordel, eine Mutter oder Unterlegscheibe zum Beschweren der Kordel
So geht’s: Kleister und Zucker im Wasser auflösen, anschließend das Spülmittel dazugeben. Die Unterlegscheibe auf die Schnur fädeln. Sie dient als Gewicht. Das ist wichtig, damit sich die Schnur nicht so leicht verwickelt. Nun die Schnur jeweils an den oberen Enden der Stöcke mit einem festen Knoten befestigen, sodass ein Dreieck entsteht (siehe Bild unten).

Die Clowns kommen

Clowns haben im Zirkus schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Auch im Gartenzirkus geht natürlich nichts ohne die lustigen und tollpatschigen Gesellen.

Hier kommen ein paar Ideen für einen gelungenen Clown-Auftritt:

  • Eine Leiter wird in die Manege gestellt, dazu erklingt lustige Zirkusmusik. Mal sehen, was passiert, wenn die Clowns kommen.
  • Zwei lustige Clowns stolpern in die Manege, in der nur ein Stuhl steht. Was machen sie jetzt? Ob das wohl gut geht?
  • Zwei Clowns kommen in die Manege und bleiben mit einem Körperteil, z. B. Hand oder Fuß, aneinander hängen. Was nun? Was kann man da tun? Können sie sich zusammen bewegen?

Tipps für Clowns: Achtet darauf, dass die Mimik zum Spiel passt und ihr während des Spiels gut miteinander harmoniert.

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