Wünsche werden wahr: Inklusive Karnevalsgruppe in Inden/Altdorf

Das war ein Spaß! Für die Teilnahme an der inklusiven Karnevalsgruppe in Inden/Altdorf sind Familien bis aus Heinsberg angereist. Rund 100 Personen tummeln sich in Wendehammer und Einfahrt vor dem Haus von Silke Junggeburth, die den Verein „Wünsche werden wahr e. V.“ gegründet hat. Gerade heizt die Band King Loui aus Köln die Stimmung ein. Es fliegen Konfetti, die bunte Teilnehmerschaft wirft Blüten- und Papierschnipsel in die Luft, lacht und johlt. Überall Ballons, Regenbogendeko, Einhörner, knallige Farben.
Auch Nicole Mavilla ist mit ihrer Familie da. Sie freut sich, mit Mann, Tochter Aurelia (8) und Sohn Alessio (14) am Zug teilnehmen zu können. Alessio ist mehrfachbehindert, sitzt im Rollstuhl und ist großer Karnevalsfan. Im Festzelt hatte Nicole Mavilla 2024 mit Silke Junggeburth darüber gesprochen, wie schwierig es sei, mit behindertem Kind auf einen Karnevalswagen zu kommen. Sie hatte es mehrfach versucht, ohne Erfolg. Und da war sie schon, die Idee: Warum nicht selber eine Gruppe organisieren? Organisationstalent Silke Junggeburth lies sich das nicht zweimal sagen und setzte alle Hebel in Bewegung, um die Idee möglich zu machen.
Und natürlich hat es geklappt. Bandauftritt, Würstchenbuffet in der Einfahrt, ein Alleinunterhalter, der die Gruppe musikalisch begleitet und Tonnen an Wurfmaterial: alles da! Zuerst meldeten sich 50 Personen, später sollten es 100 sein. Auch der Kinderpflegedienst Kiiki hatte seinen betreuten Familien Bescheid gegeben und so waren schließlich zahlreiche Rollis, Kinder mit Downsyndrom und schwer kranke Kinder dabei um Spaß zu haben und am Straßenrand Süßigkeiten zu verteilen.
Als zweite Fußgruppe ging es unter dem Motto „Wie sind bunt“ durch Inden/Altdorf.

Kontakt zum Verein „Wünsche werden wahr“:
instagram.com/wuensche_werden_wahr_sj
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Hier kommen Impressionen vom Tag.

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