Die besten Kinderfilme und Familienfilme zu Weihnachten

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Unterm Tannenbaum | Foto: iStock, maximkabb

Zur Weihnachtszeit gehört in den meisten Familien ein gemütlicher Filmeabend. Wir haben unsere Lieblingsweihnachtsfilme zusammengestellt.

Geister der Weihnacht – Augsburger Puppenkiste

D 2018 | Regie: Julian Köberer, Judith Gardner | mit den Stimmen von Thomas Rauscher, Laurent Amadeus Nickolaus, Florian Innerebner | 64 Min. | FSK: ab 0 Jahren, KingKalli-Empfehlung: ab 5 Jahren
Charles Dickens’ „Eine Weihnachtsgeschichte“ um den hartherzigen Ebenezer Scrooge hat bereits zahllose Adaptionen erfahren, als Real- ebenso wie als Trickfilm. Bei Kindern dürften insbesondere die Muppet-Version, die CGI-Fassung von 2009 und der klassisch animierte Disney-Kurzfilm mit Onkel Dagobert bekannt sein. Mit ihrem dritten Weihnachtskinofilm bringt die Augsburger Puppenkiste Geizhals Scrooge, die Weihnachtsgeister und den kleinen Tim und seine Familie nun auch als Marionettentheater auf die Leinwand. Das gelingt den Spielern und Sprechern mit gewohnt liebevollem Charme und Gespür für eine kindgerechte Erzählweise, ohne die Vorlage zu verraten. Nach wie vor geht es darum, wie der alte, verbitterte Geschäftsmann in der Weihnachtsnacht von mehreren Geistern besucht wird, die ihn durch Ausblicke in die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Weihnacht zu einem guten Menschen machen. Trotz harmlosester Optik könnten ganz kleine Kinder von der Story überfordert sein, spätestens ab 5 Jahren kann man sich die Augsburger Puppenkiste im Familienkreis anschauen.
Peter Hermann

Mary Poppins’ Rückkehr

USA 2018 | Regie: Rob Marshall | mit Emily Blunt, Emily Mortimer, Ben Wishaw | FSK 0, KingKalli-Einschätzung: ab 7 Jahren
„Mary Poppins“, der Disneyfilm mit Musical- und Trickfilmelementen aus dem Jahre 1964, genießt vor allem in englischsprachigen Ländern Kultstatus. Die Adaption von Band 1 einer Kinderbuchreihe der australisch-britischen Autorin P. L. Travers mit der damals noch unbekannten Julie Andrews in der Titelrolle verzauberte aber auch andernorts Kinder und Erwachsene mit ihrer Leichtigkeit, Trickfilm-Elementen und schwungvollen Songs. Fast 55 Jahre später kam eine Fortsetzung in die Kinos, in der Mary Poppins ihre inzwischen erwachsen gewordenen Schützlinge von einst, Jane und Michael Banks, sowie Michaels Kinder besucht. In den Wirren der Weltwirtschaftskrise der frühen 1930er erleidet dessen junge Londoner Familie nämlich einen Schicksalsschlag, der ein Erscheinen des fliegenden, singenden Kindermädchens unabdingbar macht. Unterstützung bekommt Mary Poppins dabei von ihrer Cousine Topsy und einigen anderen schrulligen Figuren, die den Buchvorlagen entlehnt sind und von Stars wie Meryl Streep, Colin Firth und Angela Lansbury in Kurzauftritten verkörpert werden.
Peter Hermann

Elliot, das kleinste Rentier

CDN 2018 | Regie: Jennifer Westcott | 89 Min. | FSK 0
Zwergpferdchen Elliot führt im Streichelzoo seines Besitzers Walter ein beschauliches Leben. Doch damit ist es eines Tages vorbei, als der Weihnachtsmann nach einem neuen Rentier für seinen Schlitten sucht und mit Hilfe eines Wettbewerbs ermitteln will, wer am besten geeignet wäre. Elliot, der wegen seiner geringen Größe oft den Spott der Streichelzoo-Rentiere ertragen muss, will es allen zeigen und schmuggelt sich mit einem falschen Geweih und unterstützt von seiner Ziegenfreundin Hazel unter die Teilnehmer. Bald zeigt sich jedoch, dass am Nordpol so manches nicht mit rechten Dingen zugeht – und damit nicht genug, denn auch im Streichelzoo stehen die Zeichen auf Alarm, als Walter sich gezwungen sieht, sein Grundstück an eine osteuropäische Millionärin zu verkaufen, die finstere Pläne hegt. Der Animationsfilm vom kanadischen Studio Awesometown („Voll auf die Nuss“) kann technisch nur bedingt mit Hollywood-Größen wie Dreamworks („Madagascar“) oder den BluSky-Studios („Rio“) mithalten. In einem an Weihnachtsfilmen reichen Jahr hatte er es trotz netter Story schwer, sich an den Kinokassen zu behaupten.
Peter Hermann

Der Nussknacker und die vier Reiche

USA 2018 | Regie: Lasse Hallström, Joe Johnston | mit Mackenzie Foy, Jayden Fowora-Knight, Helen Mirren | FSK 0
Am Weihnachtsabend bei ihrem Patenonkel Droßelmeier erhält die 16-jährige Clara Einlass in eine fantastische Welt, die ihre verstorbene Mutter erschaffen haben soll. Dort begegnet sie dem jungen Soldaten Phillip, der sie durch die Länder der Schneeflocken, der Blumen und der Süßigkeiten begleitet, bevor beide im unheilvollen vierten Reich mit dessen Herrscherin Mutter Gigoen konfrontiert werden. 1816 verfasste E. T. A. Hoffmann sein Märchen „Nussknacker und Mausekönig“, rund dreißig Jahre später variierte Alexandre Dumas die Erzählung und 1892 ersann Pjotr Iljitsch Tschaikowski schließlich ein Weihnachtsballett, das bis heute zu den populärsten Ballettwerken gehört. Im Hause Disney nahm man sich des Stoffes bisher nur musikalisch 1940 in einer Sequenz von „Fantasia“ an. Der Fantasyfilm erinnert an einen Mix aus „Der Zauberer von Oz“ und „Die Chroniken von Narnia“ und ist trotz FSK 0 nichts für ganz Kleine.

Der Grinch

USA 2018 | Regie: Yarrow Cheney, Scott Mosier | mit den Stimmen von Otto Waalkes u. a. | FSK 0, Empfehlung 6
Weihnachten steht vor der Tür und die halbe Welt deswegen Kopf – so auch die Whos im Dörfchen Whoville, die dem Fest der Liebe vorfreudig entgegenfiebern. Doch einer kann mit dem ganzen Brimborium überhaupt nichts anfangen: der grün behaarte Grinch, der mit seinem treuen Hund Max auf einem Berg lebt und dem sich schon beim Gedanken an die Festtagsvorbereitungen im Tal die Zehennägel aufrollen. Um nie wieder etwas von alledem hören und sehen zu müssen, beschließt das übellaunige Wesen, Weihnachten zu stehlen. Vor achtzehn Jahren miesepeterte sich Comedystar Jim Carrey durch eine toll ausgestattete und an den Kinokassen höchst einträgliche Realverfilmung des Stoffes nach einem im angelsächsischen Sprachraum extrem populären Kinderbuch. Die Macher von „Ich – Einfach unverbesserlich 1-3“, „Sing“ und „Pets“, die 2012 mit „Der Lorax“ schon einmal ein Buch des „Grinch“-Schöpfers Dr. Seuss adaptierten, schickten sich 2018 an, die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben, und brachten eine Animationsfilmversion in die Kinos, der kindgerecht schwarzhumorige Advents- und Feiertagsunterhaltung bietet.
Peter Hermann

Bo und der Weihnachtsstern

USA 2017 | Regie: Timothy Reckart | 86 Min. | FSK: 0
„Es begab sich aber zu der Zeit …“ – ob der neueste Film von Sony Pictures Animation („Hotel Transsilvanien“) mit diesen Worten beginnen wird, ist noch offen. Passend wären sie allemal, denn immerhin wird vom Weihnachtsevangelium erzählt, diesmal allerdings aus tierischer Perspektive. Die Hauptrolle spielt der geschundene Mühlenesel Bo, der eines Tages ausreißt, um ein Abenteuer zu erleben. Auf seiner Reise trifft er unter anderem auf die Schafsdame Ruth, die ihre Herde verloren hat, den weißen Täuberich Dave, der einen Plan hat, und ein skurriles Kameltrio, das drei weisen Herren aus dem Orient gehört. Gemeinsam beschließen sie, einem ungewöhnlich hellen Stern zu folgen, was sie zum Anfang der größten Geschichte aller Zeiten führt. Einen weihnachtlichen Trickfilm mit einem Esel als Helden gab es vor fast vierzig Jahren übrigens schon einmal: 1978 war der Disney-Kurzfilm „Der Esel von Bethlehem“ vor einer Wiederaufführung von „Pinocchio“ zu sehen. Ob die Erlebnisse von Bo und seinen Freunden mit diesem Klassiker mithalten können, dürfen besinnlich eingestimmte Kinder entscheiden.
Peter Hermann

Paddington 2

GB/F 2017 | Regie: Paul King | mit Hugh Bonneville, Imelda Staunton und der Stimme von Elyas M’Barek
Paddington, der von Michael Bond ersonnene tapsige Bär mit rotem Schlapphut und Dufflecoat, schickt sich an, zum zweiten Mal die Leinwände zu erobern. Nach seinem ersten Auftauchen Weihnachten 2014, bei dem charmant, humorvoll und mit kindgerechten Actionszenen erzählt wurde, wie der Titelheld seine neue Heimat bei der Londoner Familie Brown fand, dreht sich diesmal in inzwischen gewohnter Umgebung alles um den einhundertsten Geburtstag von Tante Lucy. Zu ihren Ehren möchte Paddington ein besonders schönes, außergewöhnliches Geschenk auftreiben. Das geht natürlich am besten im schrulligen Antiquitätenladen des liebenswerten Mr. Gruber, wo ihm tatsächlich ein einzigartiges Pop-up-Bilderbuch in die Tatzen kommt. Für dessen Erwerb nimmt der Bär einige Nebenjobs an und bringt dabei, wie so oft, alles durcheinander. Richtig schlimm wird es aber, als das heißersehnte Buchgeschenk plötzlich von einem Trickdieb gestohlen wird, der ein Faible für raffinierte Verkleidungen hat. Doch Paddington wäre nicht Paddington, wenn er es dabei bewenden ließe. Mutig heftet er sich an die Fersen des Räubers und schlittert so in ein aufregendes Abenteuer …
Peter Hermann

Pettersson und Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt

D 2016 | Regie: Ali Samadi Ahadi | mit Stefan Kurt, Marianne Sägebrecht, Max Herbrechter | 82 Min. | FSK: ab 0 Jahren
Zweieinhalb Jahre nach der ebenso geglückten wie erfolgreichen ersten Realfilmadaption der Kinderbuchgeschichten um den kauzigen Erfinder Pettersson und seinen sprechenden Kater Findus in „Kleiner Quälgeist, große Freundschaft“ folgt nun der zweite Streich. Basierend auf den beiden Büchlein „Pettersson bekommt Weihnachtsbesuch“ und „Morgen, Findus, wird’s was geben“ von Sven Nordqvist wird es diesmal frostig, als ein Schneesturm die Stube der beiden Helden in Weiß taucht. Was zunächst nach viel Spaß aussieht, stellt sie jedoch bald vor Probleme. Denn eingeschneit am Waldesrand kann Pettersson weder einen Weihnachtsbaum noch Leckereien für das Festtagsessen kaufen – erst recht nicht, als er sich wenig später auch noch den Fuß verstaucht und die ganze Arbeit am völlig überforderten Findus hängenbleibt. Die Nachbarn bieten zwar ihre Hilfe an, doch die Lektion, solche auch anzunehmen, muss der eigenbrötlerische Pettersson erst lernen. Dass Stefan Kurt hier Ulrich Noethen ersetzt, merkt man dank des dichten Pettersson-Barts fast nicht und auch sonst bleiben die Qualitäten des ersten Teils erhalten: Für die allerjüngsten Kinogänger wird eine hübsche, kleine Geschichte altersgerecht erzählt, mit witzigen visuellen Spielereien aufgepeppt und mit einer unaufdringlichen, aber wichtigen Botschaft versehen. Kein Wunder also, dass mit „Findus ist bereit“ schon ein dritter Teil in der Mache ist.
Peter Hermann

Hexe Lilli rettet Weihnachten

D 2017 | empfohlen ab 7 Jahren | Regie: Wolfgang Groos | mit Hedda Erlebach, Jürgen Vogel, Anja Kling
Die Kinderbücher um die kleine Hexe Lilli, geschrieben vom Pseudonymautor Knister, sind seit vielen Jahren nicht nur in Deutschland populär. 2009 und 2011 setzte sich der Erfolg der Reihe in Form zweier Kinofilme fort. Sechs Jahre später wollen deren Macher nun daran anknüpfen, mit anderen Darstellern und einer brandneuen, diesmal ganz auf Weihnachten eingestimmten Geschichte. Diese beginnt allerdings ganz unfeierlich mit einer aufgebrachten Lilli, die mächtig sauer darüber ist, dass ihr kleiner Bruder Leon ihr neues Nikolausgeschenk kaputt gemacht hat. Wutentbrannt hext sie Leon mit Hilfe eines verbotenen Zauberspruchs den leibhaftigen Knecht Ruprecht aus dem Mittelalter auf den Hals. Der macht sich bald darauf jedoch selbstständig und wird mit zunehmender Verweildauer in der heutigen Welt immer böser, sodass Lilli und ihr Drache Hektor in die Vergangenheit reisen müssen, um den echten Nikolaus um Hilfe zu bitten, bevor Ruprecht Weihnachten zunichtemacht.

Peter Hermann

Astrid Lindgren: „Das große Weihnachtsfest“

Astrid Lindgren – Das große Weihnachtsfest (Schweden 1960-1991) | FSK: o. A. | Spieldauer: 250 Minuten | Genre: Kinderfilmsammlung
Für die Lindgren-Weihnachtskinder ist jetzt die schönste Zeit des Jahres. Pippi freut sich über den ersten Schnee. Doch wie bekommt sie Ferien, wenn sie nicht einmal zur Schule geht? Sie hat den Baum in ihrem Garten für die Kinder mit vielen Geschenken geschmückt, aber werden sie auch kommen? Michel findet, dass es allen Menschen an Weihnachten so gut gehen soll wie ihm selbst und feiert deshalb mit den Armen ein großes Fest. Die Kinder von Bullerbü kriegen erstmal einen Schreck, als Lasse beim Schlittschuhlaufen ins Eis einbricht, doch dann feiern sie alle zusammen bei Tante Jenny. Pelle, Polly und Lotta können sich nicht richtig auf Weihnachten freuen, denn erst scheint alles schiefzugehen. Dafür hat Gunnar eine besondere Zeit mit den Trollkindern Peter und Petra.

Inhalt DVD 1: Pippi lernt Plutimikation, Pippi und das Weihnachtsfest, Als Michel das Fest für die Armen gab, Weihnachtsschmaus bei Tante Jenny, Lasse, der Eisläufer
Inhalt DVD 2: Lotta: Ein Weihnachtsbaum muss her, Pelle zieht aus, Polly hilft der Großmutter, Peter und Petra; Bonus: Booklet mit Rezepten zur schwedischen Weihnachtsbäckerei und schwedischen Weihnachtsbräuchen
Erscheinungstermin: 31.08.2011 (eine neuere DVD-Box von 2013 ist noch online erhältlich)
Dörte Schulz

Wunder einer Winternacht – Die Weihnachtsgeschichte

2009 | FSK: ab 6 Jahre | Spieldauer: 77 Minuten | Genre: Kinderfilm; Bonus: Making Of
Der mit mehreren Preisen ausgezeichnete Kinderfilm begeistert mit großartigen Aufnahmen des winterlichen Finnland und einer Geschichte, die ein gut gehütetes Geheimnis lüftet, nämlich wie der Weihnachtsmann zu seinem Beruf kam: Vor hunderten von Jahren lebte in einem kleinen Dorf in Lappland der Waisenjunge Nikolas. Die Dorfbewohner wollen den Jungen gemeinsam großziehen und entscheiden, dass jede Familie für ein Jahr auf Nikolas aufpasst. Immer am Heiligabend wechselt er von einer Familie zur nächsten und macht den Kindern seiner Gastfamilien als Dankeschön kleine Abschiedsgeschenke. Als er bei dem bösen Zimmermann Lisakki arbeiten muss, gerät diese schöne Tradition in Gefahr, denn Lisakki verbietet ihm, seine handwerklichen Fähigkeiten zur Freude der Kinder einzusetzen.
Dörte Schulz

Nightmare before Christmas

FSK: ab 6 Jahre | Spieldauer: 76 Minuten | Genre: Animation; Bonus: Making Of, zusätzliche Szenen, Kurzfilme aus Tim Burtons kleinem Gruselkabinett u. v. m. | erschienen 2008
Das skurrile Meisterwerk in einer digitalen Bearbeitung basiert auf dem Roman von Tim Burton. Jack Skellington ist der Kürbiskönig des Städtchens Halloween, wo sich das ganze Jahr über ein Bataillon von Geistern und Monstern auf das nächste Halloween vorbereitet. Doch Jack hat die alte Angst-und-Schrecken-Routine satt und sehnt sich nach Abwechslung. Auf einem Waldspaziergang gerät er zufällig in das Weihnachtsland. Jack ist so fasziniert, dass er unbedingt auch einmal den Weihnachtsmann spielen möchte. Eine schöne Bescherung für alle braven Jungen und Mädchen. Kann das Weihnachtsfest gerettet werden?
Dörte Schulz

Rudolf mit der roten Nase

USA 1998 | FSK: o. A. | Spieldauer: 85 Minuten | Genre: Zeichentrickfilm; Bonus: 14 Lieder zum Mitsingen
Die Geschichte vom Rentier mit der roten Nase kam Mitte der 1930er Jahre in den USA erstmals auf den Markt; 1943 sang Gene Autry zum ersten Mal von „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“. Heute ist Rudolf genauso bekannt wie der Weihnachtsmann. Rudolf leidet unter seiner leuchtend roten Nase, für die er von den anderen Rentierkindern verspottet wird. Er träumt davon, einen Platz im legendären Gespann des Weihnachtsmannes zu bekommen und trainiert für die alljährlichen Rentierwettkämpfe. Als er tatsächlich gewinnt, aber dann wegen seiner Nase disqualifiziert wird, nimmt er Reißaus. Auf seiner Reise muss er gemeinsam mit seinen neuen Freunden, dem Polarfuchs Slyly und dem Eisbären Leonard, spannende Abenteuer bestehen und am Ende sogar das Weihnachtsfest retten, das die Eiskönigin Stormella einfach einfrieren will.
Dörte Schulz

Schöne Bescherung

Schöne Bescherung (USA 1989), Chevy Chase (Darsteller), Beverly D‘Angelo (Darsteller), Jeremiah S. Chechik (Regisseur) | Alterseinstufung: Freigegeben ab 6 Jahren
Chevy Case möchte seiner Familie im Weihnachtsklassiker von 1989 ein unvergessliches Fest bereiten. Natürlich geht alles schief, was so schiefgehen kann. Die Verwandten und der Chef nerven, die 25 000 Lichter, die das Haus erstrahlen sollen, funktionieren nur einen kurzen Moment, der Truthahn ist ein Desaster und natürlich geht auch der Tannenbaum in Flammen auf. Ein witziger Film für einen Abend im Familienkreis.
Birgit Franchy

Scrooge

Scrooge (Großbritannien 1970), FSK: ab 6 Jahre | Spieldauer: 113 Minuten, Genre: Fantasy; kein Bonusmaterial
Der Film ist eine Adaption von Charles Dickens‘ 1843 veröffentlichter Erzählung „A Christmas Carol“. Ebenezer Scrooge ist ein habgieriger Geizhals, der Weihnachten hasst, die Menschen verabscheut und seine Angestellten drangsaliert. In der Weihnachtsnacht bekommt er unerwarteten Besuch: Der Geist seines vor sieben Jahren verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley sucht ihn auf und bietet ihm die einmalige Chance, sich zu bessern. Zu diesem Zweck werden ihn noch in derselben Nacht drei weitere Geister besuchen: Der Geist der vergangenen Weihnacht führt Scrooge die Liebe vor Augen, die er durch seine Habgier verlor; der Geist der gegenwärtigen Weihnacht zeigt ihm das Leben seines armen Angestellten Bob Cratchit; der Geist der zukünftigen Weihnacht aber offenbart Scrooge sein eigenes düsteres Schicksal, das er erleiden wird, wenn er sein Verhalten nicht ändert.
Dörte Schulz

Die Peanuts – „Fröhliche Weihnachten“

Die Peanuts – Fröhliche Weihnachten (USA 1965, 1992) | FSK: o. A.  | Spieldauer: 46 Minuten
Genre: TV-Serie; Folgen: Fröhliche Weihnachten; Alle Jahre wieder, Charly Brown; Bonus: Doku „Ein Weihnachtswunder: Making Of Fröhliche Weihnachten“
Die Zeichentrickserie, die nach den Comics des amerikanischen Autors und Zeichners Charles M. Schulz ab Mitte der 1960er Jahre entstand, handelt von den Peanuts, einer Gruppe von Vorstadtkindern, namentlich Schröder, Linus, Lucy, Sally, Peppermint Patty und natürlich Charly Brown. Er ist in gewissem Sinn die Hauptfigur und Besitzer des Beagles Snoopy, der sich nur sehr selten artgerecht verhält und dessen Verrücktheiten er gutmütig erträgt. Charly Brown ist ein ernsthaftes und unglückliches Kind. In „Fröhliche Weihnachten“ sucht er nach dem Geist der Weihnacht, denn er möchte endlich verstehen, warum er an den Feiertagen ganz besonders deprimiert ist. Auf Lucys Rat hin übernimmt er die Regie für das Krippenspiel an seiner Schule. (Interessant ist, dass gerade jene Person ihn psychologisch berät, die für seine psychischen Probleme verantwortlich ist.) Er muss jedoch das Amt niederlegen, weil, wie so oft, keiner der Darsteller auf ihn hört.
Dörte Schulz

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