Kindern von der Geburt Jesu zu erzählen ist gar nicht so einfach. Astrid Lindgren gibt die Weihnachtsgeschichte auf uralte, geheimnisvolle Weise und doch neu und zeitlos wieder. Ihre Sprache ist auf das Allernötigste reduziert, aber voller Wärme und Eindringlichkeit, so dass die Phantasie eigene Bilder finden kann. Schweden, 1961: Ein Kind sitzt auf dem Schoß seiner Mutter und will etwas von Weihnachten hören. Da erzählt die Mutter von einem Mann und einer Frau ohne Namen, die in einer kalten Nacht in einem Stall Unterschlupf finden. Die Tiere spüren die Müdigkeit und Not der Frau und wärmen sie. Mitten in der Nacht wird das Kind geboren. Am Himmel leuchten alle Sterne; der größte und hellste Stern aber steht direkt über ihnen und weist den Hirten den Weg. Die Illustrationen von Lars Klinting zeigen eine tiefverschneite Winterwelt mit blau schimmerndem Schnee, weiten Landschaften und dem milden Licht der Stalllaterne.
Astrid Lindgren: „Weihnachten im Stall“ | Oetinger Verlag
Erschienen 2002
12,90 Euro | ab 3 Jahren
Vorgestellt von Dörte Schulz
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