Was kommt im Kino? Filmstarts für Familien im Oktober 2024

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Im Oktober beginnt die klassische Kinozeit. Es wird früh dunkel, vielleicht regnet es auch wieder so viel … Jedenfalls stehen gleich sechs Filmstarts bevor: „Der wilde Roboter“, „Alles für die Katz – Neun Leben sind nicht genug“, „Transformers One“, „Fuchs und Hase retten den Wald“, „Dragonkeeper“, „Woodwalkers“. Unser Filmprofi Peter hat reingeschaut und gibt eine Einschätzung. Trailer haben wir mit dazugepackt.

Der wilde Roboter

Der wilde Roboter | FOTO: Universal Pictures

Kinostart: 03.10.
USA 2024 | Regie: Chris Sanders | 102 Min. | FSK: ab 6 Jahren

In einer unbestimmten Zukunft strandet die Roboterfrau Roz auf einer Insel, auf der nur Tiere leben. Da sie eigentlich dafür konstruiert wurde, Menschen in einer städtischen Umgebung zu dienen, ist Roz von der Situation zunächst völlig überfordert und hat zudem große Probleme damit, Beziehungen zu den zunächst misstrauischen Bewohnern des bewaldeten Eilands wie Füchsen, Hirschen und Ottern aufzubauen. Per Zufall wird sie jedoch zur Pflegemutter eines verwaisten Gänsekükens, das sie aufziehen und mit dem sie in der Wildnis überleben muss – insbesondere, als sie von ihren eigentlichen Besitzern ausfindig gemacht wird und die Lage für sie und ihre neuen Freunde brenzlig wird. Chris Sanders hat als Co-Regisseur von „Drachenzähmen leicht gemacht“, „Die Croods“ und „Lilo & Stitch“ an einigen der innovativsten und besten Animationsfilme der letzten 25 Jahre mitgewirkt. Für DreamWorks hat er mit „Der wilde Roboter“ nun ein ebenso bewegendes wie spannendes und komisches futuristisches Abenteuer mit Herz inszeniert, basierend auf dem gleichnamigen Erfolgsroman des US-Autors Peter Brown.

 

Alles für die Katz – Neun Leben sind nicht genug

FOTO: Lives Productions –Wild Bunch Germany

Kinostart: 10.10.
GB/CDN 2024 | Regie: Christopher Jenkins | 87 Min. | FSK: ab 0 Jahren

Der verwöhnte Kater Beckett hat in der Studentin Rose ein wunderbares Frauchen gefunden. Dass eines Tages deren Ex-Freund Larry auftaucht und offenbar wieder mit ihr anbändeln will, passt ihm daher überhaupt nicht in den Kram und er versucht, den vermeintlichen Rivalen loszuwerden. Sein Plan geht aber schief und Beckett verliert dabei das letzte seiner katzentypischen neun Leben. Im Himmel erhält er jedoch eine zweite Chance und erneut neun Leben, da er glaubwürdig vermitteln kann, sich zu bessern. Allerdings hat das Ganze einen Haken, denn nach jedem erneuten Exitus wird er nicht als Katze reinkarniert, sondern als anderes Tier – mal als Pferd, mal als Kakerlake, mal als Ratte. Wird es Beckett gelingen, in diesen „Fremdkörpern“ Rose bei ihrem Job zu helfen, die weltweite Bienenpopulation vor dem Aussterben zu retten? Dank seines britischen Humors hebt sich der Film von Regisseur Christopher Jenkins („Gans im Glück“) von der Vielzahl ähnlich gelagerter Produktionen ab und auch Story und Figurendesign wissen zu überzeugen. Die eingestreuten Songs stammen übrigens von Popstar Zayn Malik.

 

Transformers One

Transformers One FOTO: Paramount Pictures

Kinostart: 10.10.
USA 2024 | Regie: Josh Cooley | 104 Min. | FSK noch unbekannt

Das „Transformers“-Franchise feiert in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag. Seit 1984 verwandeln sich Fahrzeuge, Fluggeräte und Schiffe, aber auch Elektrogeräte, Pistolen oder Tierkreaturen in oft ziemlich cool aussehende Roboter – mal in Spielzeugform mit ein paar Handgriffen, mal in zahllosen Trickserien und bislang sieben Realfilmen auf Bildschirmen oder Leinwänden. Mit „Transformers One“ kommt nun ein actionreicher CGI-Animationsfilm in die Kinos, der die Ursprungsgeschichte der ewigen Fehde zwischen dem heldenhaften Optimus Prime und dem schurkischen Megatron erzählt – und die beiden Maschinenwesen-Kontrahenten zunächst als beste Freunde etabliert. Unter den Namen Orion Pax und D-16 schuften sie auf ihrem Heimatplaneten Cybertron für dessen Machthaber-Kaste als einfache Arbeiter, bis sie zusammen mit B-127 (der spätere Bumblebee) und dem weiblichen Roboter Elita-One von einem höheren Wesen eine neue Bestimmung erhalten. Geplant sind zwei Fortsetzungen, in denen dann die Entwicklung von Orion Pax zum Autobots-Anführer und von D-16 zum Decepticons-Boss zu sehen sein wird.

 

Fuchs und Hase retten den Wald

Fuchs und Hase Retten den Wald | FOTO: Neue Visionen Filmverleih

Kinostart: 17.10.
NL/LUX/B 2024 | Regie: Mascha Halberstad | 72 Min. | FSK: ab 0 Jahren

Fuchs, Hase und Euli sind beste Freunde. Mit Pingwin und dem Wildschwein Haui schmeißen sie eine Abschiedsparty für Robbe und Nixe, die gemeinsam für eine Weile Urlaub am Meer machen. Doch eines Nachts bricht eine Katastrophe über die kleine Gemeinschaft herein, als ihre Häuser überflutet werden. Die Ursache ist schnell gefunden: Der ehrgeizige Biber hat mit seinen beiden getreuen Pi-Ratten einen gewaltigen Staudamm gebaut und darin eine Art Freizeitpark errichtet. Dass er damit die Wohnungen der anderen zerstört, ist ihm egal, schließlich könnten sie ja bei ihm einziehen. Doch die Tiere hängen an ihrem Zuhause und wollen es nicht aufgeben. Bei uns sind die „Fuchs und Hase“-Bücher der flämischen Autorin Sylvia Vanden Heede nahezu unbekannt und auch eine 26-teilige Animationsserie hat ihren Weg bislang nicht nach Deutschland gefunden. Vielleicht ändert sich das ja mit diesem Film, der mit seinen niedlichen Figuren und seiner universellen Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt eine gute Wahl für einen ersten Ausflug ins Kino ist und dabei auch begleitende Erwachsene gut unterhält.

 

Dragonkeeper

Dragonkeeper | FOTO: Leonine

Kinostart: 24.10.
E/CHN 2024 | Regie: Salvador Simó | 100 Min. | FSK noch unbekannt

China vor über zweitausend Jahren: Das Sklavenmädchen Ping muss für den grausamen Meister Lan tagein, tagaus schwerste Arbeiten verrichten. Lan ist für die beiden letzten lebenden Drachen verantwortlich – magische Wesen, deren Vorfahren einst mit den Menschen befreundet waren, durch deren Machthunger und Gier aber zu Gejagten und Gefangenen wurden. Als der weibliche Drache Lu Yu eines Tages vor Kummer stirbt, begehrt Ping gegen ihren Herrn auf, befreit Lu Yus Gefährten Long Danzi und begibt sich mit ihm und ihrer Haustierratte Hua auf eine gefährliche Reise quer durchs Kaiserreich. Ihr Ziel ist es, das letzte Drachenei mit dem Wasser des pazifischen Ozeans zu benetzen und so das Aussterben dieser großartigen Kreaturen zu verhindern. Dabei wird das Trio allerdings von allerlei üblen Gestalten verfolgt, allen voran einem Drachenjäger und den Truppen des Kaisers, die jeweils eigene Pläne schmieden. Der Animationsfilm ist eine spanisch-chinesische Koproduktion und basiert auf dem ersten Buch der sechsteiligen „Hüterin des Drachen“-Reihe der australischen Autorin Carole Wilkinson.

 

Woodwalkers

Woodwalkers | FOTO: Studio Canal

Kinostart: 24.10.
D 2024 | Regie: Damian John Harper | mit Emile Chérif, Oliver Masucci, Martina Gedeck | 102 Min. | FSK: ab 6 Jahren

Der 13-jährige Carag hat ein Geheimnis: Er entstammt einer Familie von Gestaltwandlern, den sogenannten Woodwalkers, und hat bisher hauptsächlich als Puma gelebt. Auf eigene Faust beschließt er eines Tages jedoch, bei den Menschen aufzuwachsen, und kommt bei Pflegeeltern unter. Lissa Clearwater, die Gründerin einer Schule, an der ausschließlich Woodwalkers unterrichtet werden, lässt ihn jedoch beobachten und lädt ihn schließlich dazu ein, Schüler bei ihr zu werden. An der Clearwater High soll er lernen, wie er seine Fähigkeiten besser kontrollieren und ideal nutzen kann. Carag freundet sich mit Holly und Brandon an, doch es gibt auch Personen, die ihn manipulieren wollen, allen voran sein Mentor Andrew Milling. Mit ihrem immens erfolgreichen „Woodwalkers“-Universum, das aus über 20 Romanen besteht, ist die deutsche Autorin Katja Brandis seit 2016 auf den Spuren J. K. Rowlings unterwegs. Allein in Deutschland wurden fast drei Millionen Bücher verkauft, Übersetzungen gibt es in über zwanzig Sprachen. Nun folgt die Filmadaption, deren zwei Fortsetzungen bereits beschlossene Sache sind.

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