Wenn es darum geht, alten Objekten eine neue Optik zu verpassen, ist die Serviettentechnik eine der einfachsten und schönsten Methoden. Nicht nur Dinge aus Holz lassen sich so im Nu aufhübschen, denn die Servietten halten auch auf Keramik, Stein, Ton, Glas und ja, sogar auf Ostereiern.
Man braucht: Ein oder mehrere zu beklebende Objekte, weiße Farbe (Acryl oder Wandfarbe), Pinsel, schöne Motiv-Servietten, Serviettenkleber (selbst gemacht oder aus dem Handel), Schere, Lineal, Bleistift
Wichtig ist, dass der Untergrund möglichst glatt, trocken und sauber ist. Wenn die Motive leuchtend, hell und farbenfroh sein sollen, ist es zudem hilfreich, wenn das Objekt vorher hell gestrichen wird.
Basteln mit der Serviettentechnik: So funktioniert’s!
Zunächst wird geplant, ob der Gegenstand komplett mit dem Motiv verziert werden soll oder nur einzelne Stellen. Je nachdem wird der Gegenstand vorbereitet. Für die Beklebung des gesamten Gegenstands, beispielsweise einer Schachtel, ist es wichtig, die Flächen vorher auszumessen und die Serviette auf die richtige Größe zuzuschneiden. Dadurch wird verhindert, dass die Serviette beim Kleben Falten schlägt.
Dunkle Untergründe wie Holz oder Ton können eventuell vor der Beklebung hell grundiert werden, damit die Serviettenfarben hinterher schön leuchten.

Sollen nur kleine Motive aufgeklebt werden, können je nach Geschmack auch nur die Bereiche grundiert werden, die verziert werden sollen. Oder es werden helle Serviettenfarben bewusst auf dunkle Untergründe geklebt. Am besten einfach mal ausprobieren.
Einzelne Motive reißt man lieber aus der Serviette heraus, als sie auszuschneiden. Saubere Kanten haben z. B. auf Bildern einen zu harten Kontrast. Dann werden die Lagen der Serviette voneinander getrennt, denn für die Serviettentechnik wird nur die alleroberste bedruckte Schicht benötigt. Mit den Fingern lassen sich die Lagen gut auseinanderziehen.
Wenn der Untergrund trocken ist, kann der Serviettenkleber aufgetragen werden. Bei einzelnen Motiven sollte die Klebefläche etwas größer als das Motiv sein. Jetzt kann das vorbereitete Stück der Serviette aufgelegt und mit dem Pinsel vorsichtig festgestrichen werden. Hierbei immer von innen nach außen arbeiten. Dadurch wird verhindert, dass sich darunter Blasen oder Falten bilden. Am Ende noch eine Schicht Kleber zur Versiegelung auftragen – fertig.
Tipp: Serviettenkleber lässt sich auch ganz einfach selbst machen: Tapetenkleister mit Wasser nach Packungsanleitung zubereiten. Die gleiche Menge Holzleim zugeben und gut verrühren.

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