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Bestandsaufnahme: Engpässe bei Personalstruktur und Ausstattung deutscher Notaufnahmen

Die Ergebnisse einer Umfrage der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und der Deutschen Gesellschaft für Notfallmedizin (DGINA) zur personellen Ausstattung in deutschen Notaufnahmen zeigen: Weder bei Ärzten noch beim Pflegepersonal sind die geforderten Mindeststandards flächendeckend erfüllt. „Allem voran ist die Anzahl der Ärztinnen und Ärzte mit Zusatzweiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin noch viel zu gering, wie auch der Anteil der Pflegekräfte mit Fachweiterbildung Notfallpflege“, kommentiert DIVI-Präsident Professor Florian Hoffmann die vorgelegte Bestandsaufnahme, die jetzt open access publiziert wurde.

Kinderintensivmedizin: Im Sommer am Limit. Im Winter überrollt?

Im letzten Winter sah es schlecht aus in den Kinderarztpraxen, auf den Kinderstationen und den Kinderintensivstationen in deutschen Krankenhäusern. Viel höher als in den „Coronajahren“ lagen plötzlich die Infektionszahlen, vor allem das RS-Virus machte den Kindern zu schaffen. Von Nachholinfektionen war die Rede und von fehlendem Personal. Fast 40 Prozent der Betten in der Pädiatrie konnten nicht betrieben werden. Ein dringender Anlass, das Gesundheitssystem zu überarbeiten und sich für die nächste Erkrankungswelle zu rüsten. Ist das passiert? Mitnichten, sagt die DIVI, die sich am 2. August zu Wort gemeldet hat.