Kinostart: 04.02.
„Robinson Crusoe“, Daniel Defoes Geschichte eines Schiffbrüchigen, der auf einer Insel ums Überleben kämpft, gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. Einige Grundelemente dieser berühmten Vorlage greift nun der jüngste Animationsstreifen der belgischen 3D-Schmiede nWave Pictures auf, die in den letzten Jahren bereits für die beiden „Sammys Abenteuer“-Filme und „Das magische Haus“ verantwortlich zeichnete.
Ormie sieht zwar aus wie ein Glücksschweinchen – bei seinen Versuchen an die Kekse zu gelangen hat er selber aber eher weniger davon ;-) Für Silvester haben wir diesen netten kleinen Kurzfilm wieder hervorgeholt.
Kinostart: 01.10.
Riley ist elf Jahre alt und vom Umzug der Familie aus dem ländlichen Kleinstadtidyll ins hektische San Francisco alles andere als angetan. Buchstäblich spielen da die Gefühle aller Familienmitglieder verrückt – und wir Zuschauer dürfen daran teilhaben.
Jedes Kind denkt, dass die eigene Mutter etwas ganz besonderes ist. Nun, in diesem Fall ist sie ein Flugzeug. Und obwohl all die anderen Mütter auch cool sind – die Ballerina-Mütter, Prinzessinen-Mütter und Lastwagenfahrer-Mütter: eine Flugzeug-Mutter hat schließlich nicht jeder. Und so erhebt sich der kleine Junge mit seinem Mutterluftschiff durch die Wolken, erkundet ferne Länder, liefert die Post aus und durchlebt so manche Abenteuer. Aber Mutter macht das schon.
Lissabon zur Zeit der großen Seefahrer: Eine Armada von Schiffen erreicht nach langer Reise auf dem Ozean endlich den heimischen Hafen. Die Wiedersehensfreude der Seefahrer und der Daheimgebliebenen ist groß. Aber einer fühlt sich in mitten all des Trubels plötzlich ganz einsam ...
Ein wunderschön illustrierter, farbenfroher Kurzfilm des Franzosen Carlos De Carvalho mit ebenso wundervoller Musik von Jean-Philippe Goude.
Mit dem vierten Teil der „Madagascar“-Reihe ist frühestens im Sommer 2018 zu rechnen – was jetzt von meiner Seite nicht nach pochender Erwartungshaltung klingen soll. Im Gegenteil: Trotz des enormen Erfolges ein Franchise-Produkt, wie es kaum weiter entfernt sein könnte von den artifiziellen und dennoch konventionell und familiengerechten Bilduniversen, die etwa regelmäßig aus den Pixarstudios zu erwarten sind.
Senator Film versucht sich mit einer deutschsprachigen Konkurrenz gegenüber den überdimensionierten und finanziell nicht schlagbaren Hollywood-Tonangebern. Das vor einigen Jahren extrem erfolgreiche und größtenteils positiv rezensierte Kinderbuch von Dietrich Grönemeyer setzte neue Akzente in der Verbindung von Wissensvermittlung, künstlerischer Konsistenz und Ambition, serviert mit klugem Humor, der für alle Altersklassen etwas bereithält. Schonmal ein guter Ansatz, eine deutschsprachige Vorlage in einen Animationsfilm zu übersetzen, der leider im Charakterdesign allzu sehr doch wieder an den üblichen Filmwelten festklebt.
In einer Papierwelt aus Schwarz und Weiß entdeckt ein kleines Mädchen eines Tages ein kleines Wesen, das über scheinbar magische Kräfte verfügt. Auf einmal erstrahlt alles in leuchtenden Farben ...
Ein später, mit teuren Animations-Standards wahrscheinlich nicht risikofreier Nachschlag zu den „7 Zwerge“-Filmen rund um Otto Waalkes. Dieser hat sich mit diesem dödeligen Märchen-Spoof auf plattestem Humoruntergrund ein enorm erfolgreiches Comeback bereitet, nachdem wohl keiner mehr mit ihm rechnen konnte/wollte.
Der ursprünglich für den DVD-Markt produzierte, aber in Europa erfolgreich ins Kino gebrachte Disneyfilm um personifizierte Flugzeuge findet nun seine um einiges mächtiger produzierte Fortsetzung. Zugunsten der verbesserten Animationstechnik und der schnittigen 3D-Bilder auf hohem Niveau verliert sich etwas der fast unbeschwerte, im posititiven Sinn amibitionslose Geist des ersten Teils.
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