Da wird ein Zauberhut gezaubert und ein Tuch in ein Ei verwandelt – doch ist es wirklich ein echtes Ei oder nur eine Täuschung? Zauberer und Clown Wowa spielt erfolgreich mit den Sinnen seiner Zuschauer, die zwischen erstaunt und begeistert schwanken. Und zum Schluss werden zur Freude aller Kinder aus Konfetti Süßigkeiten gezaubert.
Gleich zwei Jubiläen im Quartier: 50 Jahre Helene-Weber-Haus und 30 Jahre Kulturzentrum Frankental – Grund genug, um das gesamte Viertel rund um die Mühle zusammenzutrommeln und gemeinsam am 29. Juni den „Tag des Kulturzentrums“ zu feiern. Hannelore Klinkhammer-Bohl (Öffentlichkeitsarbeit Helene-Weber-Haus) freut sich über die gelungene Zusammenarbeit. „Wir wollten nicht als eine Institution alleine feiern, sondern mit allen Ansässigen zusammen“, erklärt sie. „Wir ergänzen uns gegenseitig. Das ist auch der Tenor des Festes: ‚Wir machen hier alles zusammen – zusammen für die Menschen vor Ort‘“. Dementsprechend bunt fiel auch das Programm rund um den Kaplan-Joseph-Dunkel-Platz aus. Neben einem musikalisch-tänzerischen Bühnenprogramm – u. a. eine Mitmachaktion der VHS Stolberg, eine Zaubershow, Aufführungen der Musikschule Merz und des Stolberger Akkordeon-Orchesters – konnten sich Familien an den Ständen der Institutionen an verschiedenen Aktionen beteiligen. Darunter z. B. Müsli selber mischen, den Bobbycar-Führerschein ablegen oder bei einem Nähworkshop des Helene-Weber-Hauses lernen, wie man aus einer alten Jeanshose Blumentöpfe näht. Für die kulinarische Verpflegung sorgte u. a. der Spanische Elternverein, an dessen Stand man sich man sich von Empanadas bis zur Paella quer durch die spanische Küche futtern konnte.
Insgesamt 20 Mitwirkende haben unter Organisation von Stefan Babic (Verwaltungsleitung für die VHS, die Bücherei und das Kulturzentrum Frankental) dazu beigetragen, dass der Tag des Kulturzentrums zu einem Tag der Begegnung zwischen Menschen, Institutionen und Vereinen vor Ort geworden ist. Als Startschuss für eine Umgestaltung des Quartiers konnten Besucher am Stand der Integrationswerkstatt sowie der Familiengerechten Kommune zudem Wünsche für Stolberg aufschreiben oder malen. Hier haben sich insbesondere viele Kinder kreativ ausgelassen und wünschen sich z. B. saubere Spielplätze, mehr kostenlose Kulturangebote, Feste und – viele „freundliche Gesichter“, so erklärt ein Mädchen ihr Bild.
Fotos: Sabrina Marx
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