Lev leidet an einer dauerhaften Gehbehinderung, seit er beim etwas zu begeisterten Superhelden-Spiel unglücklich gestürzt ist. In seiner Klasse wird er von vielen Mitschülern deshalb und weil er eher zum Typ „schüchterner Nerd“ gehört, gemieden oder gar gehänselt. In Ravi hat er jedoch einen guten Freund, mit dem er die Nachmittage in virtuellen Spielwelten verbringt. Online lernt Lev auch ein Mädchen unter ihrem Gamer-Namen „Super Girl“ kennen und verliebt sich ein wenig in sie. Vor allem aber will der Zwölfjährige gerne die „Comic Con“-Messe besuchen, um seinem Superhelden-Idol Healix zu begegnen, was seine überfürsorglichen Eltern ihm allerdings nicht erlauben. Gut, dass seine Oma extrem cool ist und ihn in all seinen Vorhaben unterstützt. Originelle, humor- und gleichzeitig gehaltvolle Kinderfilme liegen den Niederländern einfach, wofür nun auch „Superkräfte mit Köpfchen“, der lose von Wouter de Jongs auch hierzulande erhältlichem Aktionsbuch „Dein Kopf, der Superheld“ inspiriert wurde, trotz der inzwischen ziemlich überstrapazierten Superhelden-Thematik erneut ein positives Beispiel ist.
Kinostart: 11.09.2025
NL 2024 | Regie: Dylan Haegens | mit Finn Vogels, Elise Schaap, Jeroen Spitzenberger | 92 Min. | FSK noch unbekannt
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