Ob um die Ecke oder in der Ferne: Wer auf Reisen ist, erlebt viele Abenteuer und schöne Dinge. Mit einem selbst gestalteten Reisejournal lässt sich ein ganz persönliches Souvenir gestalten. Das Schreiben, Zeichnen und Kleben macht gemeinsam mit den Kindern besonders viel Spaß, und beim späteren Blättern darin ist es ein wenig wie beim Heben eines Schatzes. Andrea Claessen hat es mit ihrer Tochter bei ihrer Reise nach Korsika ausprobiert.

Bei einem Reisetagebuch gibt es genauso wenig eine Eine-für-alle-Lösung, wie es die eine perfekte Reise für alle gibt. Jeder muss seinen Stil selbst finden. Als Basis dient uns ein leeres Notizbuch, das nach und nach gefüllt wird. Manche Seiten werden während der Reise gestaltet und beschrieben, andere erst später mit Erinnerungen, den unterwegs entstandenen Fotos und gesammelten Kärtchen bestückt. Daher ist es wichtig, zwischendurch immer ein paar Seiten im Buch frei zu lassen. Das sollte man unterwegs dabeihaben: Stifte Bleistift und Radiergummi kleine Schere Klebestift Farben (ein paar Buntstifte oder Wasserfarben) ein Tagebuch natürlich Da wir auf unseren Reisen dazu, neigen sämtliche Eintrittskarten, Tickets und Prospekte zu sammeln, beginnen wir zur Inspiration für die nächste Seite gerne mit einer Materialsammlung. An manchen Tagen sind wir aber auch so begeistert von den Eindrücken des Reiseorts, dass wir nur so drauflosschreiben und -zeichnen. Gerne machen wir das abends als Tagesabschluss auf dem Campingplatz oder während wir in einem Restaurant auf das Essen warten.

Das Tagebuch hat uns zwei Wochen lang begleitet und steckt nun voller Erinnerungen. Zu Hause haben wir noch die Fotos ausgedruckt und im Polaroid-Format aufgeklebt. Gerne schauen wir es gemeinsam an und erinnern uns an die vielen kleinen Erlebnisse auf unserer schönen Reise.


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