Sonderausstellung: Nackte Tatsachen

in Aktuelles um die Ecke, Kultur & Musik

Auf der einen Seite der Grenze packte man die Badehose ein und fuhr mit dem VW Käfer an die italienische Riviera, auf der anderen Seite ließ man die Badehose zu Hause und fuhr mit dem Trabant nach Rügen. Wie sich die Teilung Deutschlands auf die kulturgeschichtliche Entwicklung der Freikörperkultur auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze ausgewirkt hat, zeigen ab dem 11. März die Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur in der neuen Sonderausstellung „Nackte Tatsachen. Baden in Ost und West“.
Die Freikörperkultur bildet eine von drei inhaltlichen Säulen im Konzept der Ausstellung. Daneben wird auch die private Badekultur der Menschen ins Auge gefasst: Während die Bürgerinnen und Bürger in der BRD auf ein großes Warenangebot zurückgreifen konnten, war man in der DDR auf Westkontakte angewiesen, um moderne Einrichtungselemente oder Technik für die Bäder zu erhalten.
Welche Hygieneprodukte verwendeten die Menschen in beiden Staaten und wie unterschieden sich die Badezimmer? Das Modell eines DDR-Badezimmers gibt Aufschluss über Mode und Geschmack der Zeit. Ein „öffentlicher Badebereich“ zeigt die abwechslungsreiche Bademode und beleuchtet die Freikörperkultur in BRD und DDR mit all ihren Facetten.

Schulangebot: Für Schüler der Mittel- und Oberstufe, die sich gerade thematisch mit der Geschichte des geteilten Deutschlands beschäftigen, wird eine Rallye durch die Sonderausstellung „Nackte Tatsachen. Baden in Ost und West“ angeboten.

Foto: Rainer Weisflog 1965

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