Rechts? Links? Salafist? – Wenn Jugendliche radikal werden

Stell dir vor, es ist Krieg und rund 450 junge Deutsche gehen hin. Sie haben sich dem IS angeschlossen, auch einige Jugendliche, die meisten aus NRW.
Zehn haben sich in die Luft gesprengt. Mädchen verschleiern sich plötzlich, beten mehrmals täglich und drohen auszureisen, um eine Ehe mit einem Dschihad-Kämpfer einzugehen, den sie im Internet kennengelernt haben. Andere gehen einen anderen radikalen Weg, werden fremdenfeindlich, tragen Nazisymbole, hören rechte Musik und haben den Kampf gegen Asylbewerber und Salafisten aufgenommen. „Mein Kind doch nicht“, werden die meisten
Eltern sagen. Aber was, wenn doch? Wieso werden junge Menschen radikal? Und was dann?

Die Beispiele aus der Broschüre der Beratungsstelle Radikalisierung (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) und auf der DVD „Krisenkinder“ der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt hören sich sehr ähnlich an.

Markus 1 wächst wohlbehütet auf, ist ein aufgeschlossener Gymnasiast mit guten Schulnoten. Als die Eltern sich trennen, lassen seine Leistungen nach, er wechselt die Schule, verliert den Kontakt zu Hobby und alten Freunden. In der neuen Schule  spielt Religion für Mitschüler eine große Rolle, Markus will mitmischen, geht in die Moschee, konvertiert zum Islam. Seine Mutter hat zunächst nichts dagegen, bis Markus von der Mutter verlangt, ein Kopftuch zu tragen, und schließlich bei einer Aktion von gewaltbereiten Salafisten in Solingen festgenommen wird. Denn Markus ist einer von ihnen.

Markus 2 ist das mittlere Kind einer Familie aus Niedersachsen. Mutter und Schwester singen im Kirchenchor, der Bruder ist auf dem Gymnasium, die Familie hat ein hübsches Eigenheim und liebt die Gartenarbeit und gemeinsame Unternehmungen. Markus sieht gut aus, hat Freunde, ist beliebt. Von einer Klassenfahrt kehrt der 16-Jährige für alle überraschend mit rechtsradikalen Ansichten zurück, schließt sich einer rechtsextremen Gruppe an, zieht nur noch mit dieser um die Häuser, trinkt, wird aggressiv.
In der Familie sind Dauerkonflikte an der Tagesordnung, die Familie traut sich aus Scham kaum noch auf die Straße. Die Situation eskaliert, als Markus seine 15-jährige Schwester, die ihn über alles liebt, verprügelt, weil sie ihm nicht in die Szene folgen will.

Der Knick

Dies sind nur zwei Beispiele von jungen Leuten in der Pubertät, die sich einer radikalen Gruppierung angeschlossen haben. Der eine ist ein radikaler Salafist geworden, der andere in die rechte Szene gerutscht. Was sich so gegensätzlich und grundverschieden anhört, ist es nicht. Denn Vertreter beider Gruppen sind extrem in ihren Ansichten, nicht tolerant gegenüber anderen Meinungen oder Lebensweisen und bereit, ihre Anschauung auch mit aggressiven Mitteln zu verteidigen.

Sowohl politisch als auch religiös motivierte Radikale arbeiten mit ähnlichen Mitteln, um Nachwuchs zu rekrutieren. Die Jugendlichen, die dafür zugänglich sind, befinden sich dabei in einer ähnlichen Ausgangslage.
Michael Klarmann, Aachener Journalist mit dem Schwerpunktthema Rechtsextremismus, nennt die Zeit, in der Jugendliche gefährdet sind, den „Knick“. In der Pubertät kann es viele Knicke geben, Dinge, die die Ordnung durcheinanderbringen. Das muss nicht immer eine Scheidung der Eltern sein. Auch vermeintlich kleine oder von Angehörigen unbemerkte Auslöser können den entscheidenden Knick in der Biografie des Nachwuchses bedeuten.
Auf der Suche nach ihrer Identität fühlen sich die Jugendlichen oft unverstanden, erfahren vielleicht nicht die Anerkennung, die sie sich wünschen. Kommt dann reales oder gefühltes persönliches Versagen und ein mangelndes Selbstwertgefühl hinzu, ist das ein guter Nährboden für eine Radikalisierung. Diese Konstellation kann es in jeder Gesellschaftsschicht und bei allen Schulformen geben.

Obwohl es dazu keine Statistik gibt, stellte Viktor Herlitz, der Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychatrie am Klinikum Nürnberg, 2009 fest: „Besonders ängstliche, depressive oder aggressive Jugendliche … sowie vernachlässigte und benachteiligte Kinder fühlen sich zu radikalen Gruppen überdurchschnittlich stark hingezogen.“

„Wichtig ist in dieser Zeit die Peergroup“, so Klarmann. Haben die Jugendlichen keine Freunde oder in ihrer Clique schon Kumpel mit extremistischen Einstellungen oder einer Affinität dazu, sind junge Menschen in den „Knick“-Momenten sehr anfällig oder fallen eher auf die berühmten „falschen Freunde“ rein.

Vom Underdog zum Topdog

Und genau hier setzen sowohl Rechtsradikale als auch Salafisten an, denn sie geben den Jugendlichen das, was sie nicht haben: das Gefühl, jemand zu sein. Teil eines großen Ganzen und darin wichtig.
Salafisten suchen sich bewusst Jugendliche mit den „vier M“ aus, wie Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz im Oktober sagte: „männlich, muslimisch, Migrationshintergrund, Misserfolge.“ Sie sagen ihnen, was sie zu tun haben, um vom „Underdog zum Topdog“ zu werden.

Rechte Hip-Hopper und Pop-Dschihadismus

Die Rekrutierung läuft heute viel subtiler ab als noch vor wenigen Jahren. „Die rechtsextreme Szene hat 20 Jahre gebraucht, um sich auf die Jugendlichen einzustellen“, erläutert Klarmann. Habe man noch vor wenigen Jahren versucht mit, Infoschriften und politischen Reden daherzukommen, nutze man nun erfolgreich die Mittel der Jugend für die Propaganda: Neue Medien und Musik.
Dabei stoßen Kinder und Jugendliche oft unbewusst auf die Seiten, weil diese bewusst Themen ansprechen, die Heranwachsende interessieren, wie zum Beispiel Tierschutz, härtere Strafen für Kinderschänder oder Themen der Sicherheit.
Die rechtsextreme Web-Szene ist gut vernetzt, ihre Angebote sind für Interessierte schnell auffindbar und ansprechend gestaltet: Mit Musik, Videos und interaktiven Elementen werden Jugendliche angesprochen und nach und nach für rassistisches und neonazistisches Gedankengut geködert.

Hello Kitty und Nazirunen

Auch im öffentlichen Raum treten rechtsextreme Jugendliche unauffälliger auf als früher. Das alte Bild „Springerstiefel und Glatze“, das in den Köpfen verankert ist gilt nicht mehr ausschließlich. Heute geben sich die Jugendlichen als Skater oder Hip-Hopper, auch ihre Symbole sind nicht für jeden erkennbar zuzuordnen. Michael Klarmann hat in seinem Fotoarchiv viele Fotos von Aufmärschen Rechtsradikaler gesammelt. Darauf zu sehen ist beispielsweise ein Mädchen, das kein Problem damit hat, einen Hello-Kitty-Rucksack zu tragen und dennoch neonazistisch zu denken.

Auf den Schulhöfen knüpfen junge Neonazis Kontakte und laden zu Jugendtagen oder Konzerten ein. Nicht jedem angesprochenen Jugendlichen wird dabei sofort klar, wer seine neuen „Freunde“ sind. Nach und nach wird er mehr in den Kreis einbezogen, muss erste Mutproben bestehen und die Radikalisierung schreitet voran.
Insgesamt stellt Michael Klarmann gerade durch das Internet eine starke Beschleunigung und Schnelllebigkeit fest. „Heute radikalisiert es sich viel einfacher.“ In Sekundenbruchteilen werden Kontakte geknüpft und verbotene Schriften heruntergeladen, während man früher lange recherchieren und einigen Aufwand betreiben musste, um an Material und Kontakte zu gelangen.

Während die rechtsextreme Szene lange existiert und sich erst auf die Neuen Medien einstellen musste, sind Salafisten direkt dort eingestiegen und nutzen diese Medien von Anfang an aktiv.
Von einem regelrechten „Pop-Dschihadismus“ ist im Netz die Rede. Da werden Hip-Hopper rekrutiert, um mit der Musik der Jugend hetzerische Texte zu verbreiten. Zudem ziehen Musiker selber in den Krieg, inszenieren diesen im Netz als Abenteuerurlaub. Kurze Zeit später wird aus dem Abenteuer Ernst. Es tauchen Videos auf, in denen Menschen vor der Kamera verhöhnt und getötet werden. Und das alles frei zugänglich auf mehreren Kanälen, teilweise noch verlinkt von der Boulevardpresse, die unter den Nachrichten noch eine Werbung für ein Online-Kriegsgame schaltet. Der Krieg als Freizeitbeschäftigung.

„Salafismus ist nicht nur eine religiöse Strömung, sondern auch ein Phänomen der Jugendkultur“, nennt Claudia Dantschke von der Beratungsstelle „Hayat“ das. „Salafistische Videos sind bei muslimischen Jugendlichen cool.“
Die Beratungsstelle Hayat (Leben) gibt es seit 2012 in Berlin, Familien aus ganz Deutschland melden sich dort und lassen sich wegen ihrer Söhne und Töchter beraten. Derzeit sind es über 100 Familien und keineswegs nur muslimische, sondern auch viele herkunftsdeutsche.
Auch Hayat stellt fest, dass eine Radikalisierung schnell vonstatten geht und die Familien in eine existentielle Situation bringt. Während Eltern sich früher lange scheuten, Hilfe zu suchen, aus Angst, ihr Kind zu kriminalisieren, müssten sie heute Angst haben, das Kind im Dschihad zu verlieren oder in Greuelvideos zu sehen.
In Nürnberg gibt es eine Hotline des Bundesamtes für Migration, das ebenfalls seit 2012 verzweifelte Eltern – zum Großteil Mütter – berät. Bisher waren es 1.000, im September 2014 waren 300 in der laufenden Beratung.
Seit 2011 haben sich die Zahlen der Salafisten von ca. 3.800 auf geschätzte 7.000 bis Jahresende 2014 fast verdoppelt, gibt der Verfassungsschutz die aktuellen Zahlen an. 450 haben sich dem IS und anderen islamistischen Gruppen angeschlossen.

Rund 21.700 Menschen gehören in Deutschland zum rechtsextremen Spektrum, 9.600 gelten als gewaltbereit.
16.557 rechtsextreme Straftaten wurden 2013 gezählt, davon 801 Gewalttaten, die fremdenfeindlich motivierten Straftaten nahmen um 12 % zu, einige Delikte richteten sich gegen Asylbewerberheime. In absoluten Zahlen gab es die meisten rechtsextrem motivierten Gewalttaten in NRW, so das Netz-gegen-Nazis auf seiner Website.
Michael Klarmann verweist darauf, dass eine der radikalsten und aktivsten Szene in NRW neben Dortmund in der Region Aachen, Düren, Heinsberg sitzt. Bei den Veranstaltungen, die er beobachtet hat, sieht er teilweise sehr junge Teilnehmer, bei einem Aufmarsch in Stolberg lag der Altersschnitt zwischen 16 und 25 Jahren.

Und die Töchter?

Dabei handelt es sich keineswegs nur um junge Männer. Laut Klarmann wird davon ausgegangen, dass 12 bis 20 % der rechten Szene weiblich sind. Und auch in ihrem Rollenverständnis hat sich einiges geändert. Vielen reicht es nicht mehr, die Nazi-Braut zu sein. Die jungen Frauen sind ebenso aggressiv und spinnen im Hintergrund die Fäden oder betreiben aktiv Propaganda. Auf den Webprofilen, die Klarmann analysiert hat, agieren einige sehr selbstbewusst, posieren mit Sturmgewehren und Pumpguns.

Etwas niedriger liegen die Zahlen der jungen Frauen bei den Dschihadisten. Ihre Zahl wird auf 10 % geschätzt. Meist sind es Mädchen und junge Frauen aus wenig religiösen, gemäßigten Elternhäusern, die in Internetforen Männer kennenlernen und ihnen in eine Dschihad-Ehe folgen wollen.

Die Eltern

Die Familien, die wegen ihrer Kinder Hilfe suchen, sind in der Regel eher säkular und wenig politisch. Bevor sie Hilfe suchen, haben sie die Entwicklung ihres Sohnes oder ihrer Tochter im Schnitt ein halbes Jahr beobachtet.
Als die Mutter von Markus 1 sich der Situation stellen will, sucht sie Hilfe bei der Beratungsstelle Radikalisierung. Gemeinsam wird ein Konzept erarbeitet, das der Mutter hilft, den Kontakt zu ihrem Kind nicht komplett zu verlieren. Dabei geht es auch um ganz konkrete Anweisungen, wie man mit bestimmten Situationen umgehen kann. Die Eltern und andere ehemalige Vertrauenspersonen wie Lehrer oder Trainer spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, einem Jugendlichen noch Halt in der Gesellschaft zu geben. In Markus‘ Fall findet er über sein altes Hobby Fußballspielen und einen Imam, der vor Ort eingeschaltet wird und ihm eine tolerante und  gemäßigte Form des Islam zeigt, wieder Stück für Stück Halt in einem gemäßigten Leben.
Verbote bringen die Familien dabei am wenigsten weiter, die lassen die Jugendlichen nur noch heftiger gegen die Eltern rebellieren. Regeln für das Zusammenleben sind aber unerlässlich.

Die Eltern und der große Bruder von Markus 2 berichten in der Dokumentation „Krisenkinder“, Markus habe sich zu einem ganz anderen Menschen entwickelt. Wenn er von den Gruppentreffen kam, habe er gewirkt, als habe man ihn einer Gehirnwäsche unterzogen.
Bei der „Beratungsstelle gegen Rechts“ lernen sie, Zugang zu Markus zu behalten und kleine Momente wahrzunehmen, wo ihr Kind Zweifel zeigt. Bei Markus tritt das ein, nachdem er seine Schwester verprügelt hat. Er bricht in Tränen aus und gibt zu, Angst vor seiner eigenen Aggressivität zu haben.
Markus Eltern sind dankbar über die Beratung und werden darin bestärkt, die Liebe zu ihrem Kind nicht aufgeben zu müssen, gleichzeitig zu der Ablehnung seiner Gesinnung zu stehen, ihrem Sohn aber auch immer zu signalisieren: „Die Tür zu deinem Elternhaus ist offen. Du musst nur kommen.“

Foto: Michael Klarmann

Beratungsstellen und Infomaterial

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Beratungsstelle Radikalisierung
0911 9434343 (Mo-Fr 9:00-15:00 Uhr)
beratung@bamf.bund.de
www.bamf.de/DE/DasBAMF/Beratung/beratung-node.html
Hier kann auch die Broschüre „Glaube oder Extremismus – Beratungsstelle Radikalisierung“ bestellt oder heruntergeladen werden.

Beratungsstelle Hayat
Beratung und Coaching von Eltern, Angehörigen und Betroffenen in der Auseinandersetzung mit Islamismus und Ultranationalismus
www.exit-deutschland.de/Startseite/Islamismus-/-Ultranationalismus/HAYAT/Beratungsstelle-HAYAT-E1337.htm
info@hayat-deutschland.de
030 23408464 (nur für Beratungsfälle, 11:00-17:00 Uhr)

Infoseiten im Netz

www.klicksafe.de
Z. B. Infos für Lehrer: „Ist Ihr Schüler rechtsextrem, was tun?“
Außerdem Infobroschüre „Rechtsextremismus im Internet“

www.lehrer-online.de/extremismus.php
Materialsammlungen zu:
– Extremismus als Thema im Unterricht
– Deutscher Rechtsextremismus
– Migrantischer Rechtsextremismus
– Linksextremismus
– Islamismus

www.schau-hin.info
Themenbeiträge zu:
– Rechtsextremismus im Netz: Wie schütze ich mein Kind?
– So chattet ihr Kind sicher

Arbeitsstelle Rechtsextremismus
www.arug.de
Empfehlenswerte DVDs:
„Krisenkinder – Radikale Jugendliche, ratlose Eltern“
„Braune Kameradin – Frauen in der Neonazi-Szene“

EXIT-Deutschland – Ausstiege aus dem Rechtsextremismus
www.exit-deutschland.de

IDA-NRW
Antirassismusarbeit in NRW
0211 159255-5
Infoflyer „Mein Kind – rechtsextrem?“
www.ida-nrw.de/cms/upload/download/pdf/Flyer_MeinKindrechtsextrem.pdf

Aachen gegen Rechts
Lokaler Aktionsplan gegen Rechtsextremismus
www.aachen.de/de/stadt_buerger/politik_verwaltung/stadtseiten/aachengegenrechts/aachengegenrechts.html

Michael Klarmann
Michael Klarmann ist seit Mitte 2000 freischaffender Journalist in Aachen mit dem Themenschwerpunkt Rechtsextremismus und Rassismus.
Zudem ist er als Referent und Berater tätig. Referate u. a. an Schulen, für (Jugend-)Behörden und Stadtverwaltungen, Parteien, Gewerkschaften, Volkshochschulen, RWTH und Kirchenbildungswerke.
Die Informationen von Michael Klarmann in diesem Artikel stammen aus einem Referat an einer Hauptschule in Jülich, zu dem KingKalli ihn begleitet hat, und einem anschließenden Gespräch.
Das empfehlenswerte Referat dauert ca. 1,5 Stunden. Es eignet sich ab ca. dem 8. Schuljahr.

klarmann.blogsport.de/tipps-fuer-eltern-von-neonazis/

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2 responses to “Rechts? Links? Salafist? – Wenn Jugendliche radikal werden

  1. Hallo Kingkalli,Schade dass hier fast nur(ausser Salfismus und muslemischer Religionsfanatismus) von RECHTS gesprochen wird obwohl die Überschrift etwas anderes suggeriert. Warum? warum wird nichts von Linksextremismus im Beitrag erwähnt??? schon komisch oder??? Mein Kind wird Links und nu?? Beste Grüße Klaus Nickers

    1. Hallo Herr Nickers, Sie haben vollkommen Recht. Der Punkt in dem Artikel sollte sein, dass im Grunde für Familien recht ähnlich abläuft, wenn ein Kind sich radikalisiert. Wir sollten die Überschrift umbenennen oder den Artikel ergänzen.
      Danke für den Tipp.
      Freundliche Grüße & alles Gute, Birgit Franchy für KingKalli