Beim Kampagnentreffen des Radentscheids Aachen am 17. Juli herrscht Jubelstimmung: 26.821 Unterschriften hat die Bürgerinitiative für sicheren Radverkehr in nur zwei Monaten gesammelt. Das ist die zweite Zwischenbilanz der Rad-Aktiven. Eine Flaute ist nicht in Sicht – damit ist diese Unterschriftensammlung so erfolgreich wie keine in Aachen je zuvor.
„Die Resonanz ist überwältigend. Von ganz alt bis ganz jung, sie alle unterschreiben für eine bessere Infrastruktur, für bessere Trennung von Verkehrswegen an gefährlichen Stellen, für ein durchgängiges und intuitiv erfassbares Radwegenetz in und aus der Stadt“, kommentiert Mit-Initiator Jan van den Hurk.
Bis in den Herbst soll Sammlung fortgesetzt werden
„Wir sammeln weiter, bis wir im Herbst die Unterschriftenlisten an die Verwaltung zur Prüfung übergeben“, sagt Kernteam-Mitglied Almuth Schauber. Mit den Aktivitäten sollen nun auch die Zielgruppen Fußgänger/-innen und Autofahrende angesprochen werden. Bereits jetzt sei klar, dass das Anliegen weit über die „Kernzielgruppe“ der Radfahrenden Kreise zieht. Denn schließlich soll die Stadt für alle lebenswert gestaltet werden.
Nach den Ferien will das Team um Almuth Schauber, Claudius Wettstein, Jan van den Hurk, Relindis Becker und Steffen van Bergerem verstärkt den Kontakt zu Politik und Verwaltung suchen. Mehrere Fraktionen haben volle Unterstützung signalisiert, Gespräche mit der Verkehrsverwaltung und dem Rechtsamt waren im Vorfeld zur Unterschriftensammlung konstruktiv.
Gespannt warte man auf die neue Planungsdezernentin Frauke Burgdorff, um konstruktive Gespräche zu fähren. Denn werden die Ziele des Radentscheids noch in diesem Jahr im Aachener Stadtrat beraten und – so hofft die Initiative – beschlossen – gehört deren Umsetzung zu einer der komplexeren Aufgaben der neuen Dezernentin, die auch für das Ressort Verkehr zuständig ist.
Infos: https://radentscheid-aachen.de/
Nachfragen: post@radentscheid-aachen.de
Foto: Radentscheid Aachen
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