Neue Familienfilme im Kino – ab Februar 25

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Peter hat mal wieder für uns in die Neuerscheinungen auf dem Kinomarkt hineingeschaut. Im Februar gibt es drei Filmstarts für Familien: „Super Charlie“, „Familie Faultier – Kochen auf der Überholspur“ und „Ein Mädchen namens Willow“. Hier könnt ihr auch schon die Trailer sehen.

Super Charlie

Kinostart: 13.02. | S/DK 2024 | Regie: Jon Holmberg | 90 Min. | FSK noch unbekannt

Zwei Geschwisterkinder veranstalten ein Fahrradrennen. Dabei wird das jüngere von ihnen von einer sonderbaren galaktischen Staubwolke erwischt, die ihm übernatürliche Kräfte verleiht. Fünfzig Jahre schmieden die beiden fiese Pläne, wobei Anton, der Ältere, ganz eigene Absichten hat. Etwas unvermittelt wird man in diese beiden Szenen geworfen, die zeitlich vor der eigentlichen Handlung spielen. Mit Willie lernen wir danach aber endlich einen der Helden der Geschichte kennen. Der freut sich darauf, dass er bald einen kleinen Bruder bekommt. Doch als der geboren wird, sorgt die abermals in die Erdatmosphäre eindringende Meteorenwolke zunächst von allen unbemerkt dafür, dass auch Baby Charlie mit Superkräften ausgestattet wird. Der visuell ansprechende Animationsfilm basiert auf einer in Schweden erfolgreichen Kinderbuchreihe der sonst für ihre Krimis bekannten Autorin Camilla Läckberg. Zwar ist das Superheldenthema inzwischen auch im Kinder- und Animationsfilmbereich ziemlich verbraucht, „Super Charlie“ gelingt es aber, ihm doch noch ein paar neue Facetten und gute Gags abzugewinnen.

 

Familie Faultier – Kochen auf der Überholspur

Kinostart: 27.02. | AUS 2024 | Regie: Tania Vincent, Ricard Cussó | 84 Min. | FSK noch unbekannt

Faultiermädchen Laura Flores ist wenig begeistert davon, dass sie im Restaurant ihrer Eltern arbeiten muss. Viel lieber würde sie Karriere als Kricketspielerin machen, doch der Tradition folgend scheint ihr der gastronomische Weg vorgezeichnet zu sein. Als ein heftiger Sturm ihr Heimatdorf verwüstet, steht die Familie vor der Herausforderung, nach Sanctuary City umzuziehen und sich dort ein neues Leben aufzubauen, diesmal mit einem Food-Truck als Einkommensquelle. In der Gepardin Dotti Pace, die in der Großstadt mehrere Fast-Food-Restaurants betreibt, haben die Flores’ jedoch eine mächtige Gegenspielerin. Schon in Disneys Meisterwerk „Zoomania“ von 2016 stahl eine Faultier-Nebenfigur den anderen Protagonisten die Schau – fast verwunderlich, dass sich erst jetzt ein ganzer Film dieser ikonischen Spezies in animierter Form widmet. Mit dem großen Vorbild aus Hollywood können die in Australien produzierten Erlebnisse der kochenden Faultier-Sippe zwar nicht mithalten, die Charaktere und ihre Welt verfügen aber über genügend Charme und Witz, um eineinhalb Stunden grundsolide zu unterhalten.

 

Ein Mädchen namens Willow

Kinostart: 27.02. | D 2025 | Regie: Mike Marzuk | mit Ava Petsch, Cora Trube, Anna von Seld | 94 Min. | FSK noch unbekannt

Willow (Ava Petsch) ist wenig glücklich, dass sie mit ihrem Vater in die Villa ihrer verstorbenen Großtante gezogen ist. Seit dem Tod der Mutter hält es die beiden nie lange an einem Ort und die Elfjährige befürchtet, dass sie sich auch hier besser keine Freundinnen suchen sollte. Sie selbst hat allerdings den benachbarten Wald geerbt, in dem sie ein verstecktes Haus entdeckt. Darin ereignet sich Magisches: Grimmoor, ein Mensch gewordenes Hexenbuch, erscheint und vertraut Willow an, dass sie eine von vier Hexen-Nachfahrinnen ist, die in der Gegend leben. Um ihre Kräfte zu entfalten und den Wald zu retten, muss sie allerdings herausfinden, wer die anderen drei sind. Sabine Bohlmann hat bisher fünf Bücher über Willow und ihre Freundinnen geschrieben. Die Adaption des ersten Bands besticht vor allem durch prachtvolle Bilder aus dem Wald, erzählt aber auch eine ebenso zauberhafte wie humorvolle und spannende Geschichte, in der im Gegensatz zu den immens erfolgreichen „Die Schule der magischen Tiere“-Verfilmungen dankenswerterweise auch die Magie ein wesentliches Handlungselement ist.

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