Tipps des NABU Aachen für einen Spaziergang in der Natur
In diesem Jahr haben mehr Menschen als sonst die Natur rund um Aachen aufgesucht. Aus diesem Anlass macht der NABU alle Naturfreundinnen und Naturfreunde auf die Ge- und Verbote in den Aachener Naturschutzgebieten sowie im Natura-2000-Gebiet Brander Wald aufmerksam.
Dazu gehören insbesondere die Pflicht, auf den Wegen zu bleiben, keine Pflanzen mitzunehmen, Hunde an der Leine zu führen und kein Feuer zu machen. Die „NIX“-Schilder der Stadt informieren an allen Zugängen der Naturschutzgebiete darüber.
Wichtig ist es ebenfalls, die Vögel nicht beim Brüten und bei der Aufzucht der Jungen zu stören. Besonders in der Anfangszeit wirken sich Störungen am Nest besonders stark aus: Die Eltern verlassen das Nest und die Eier kühlen aus, oder die Eltern kehren gar nicht mehr zum Nest zurück. Daher bitte nicht nur in Schutzgebieten, sondern auch in Gärten, Parks und Grünanlagen, aber auch an Straßen- und Wegrändern nicht durchs Gebüsch laufen, um keine versteckten Nester zu beschädigen.
An Gewässerufern müssen Wasservögel wie Gebirgsstelze, Wasseramsel, Stockente, Blässralle oder Haubentaucher ihre Ruhe beim Brüten haben.
Außerdem befindet sich hier der Laich vieler Fische und Frösche, die im Zuge des Klimawandels ebenfalls viel zeitiger ablaichen als früher. Deshalb wird darum gebeten, höher bewachsene Uferbereiche an Gewässern und das Gewässer selbst nicht zu betreten.
Hinterlasse einen Kommentar