„Leben ist schön, daraus kann man was machen“ – das war es, was Stefan Küpper den Kindern und Jugendlichen, die bei Maria im Tann ihr temporäres zu Hause gefunden hatten, mit auf den Weg geben wollte. Über 40 Jahre hat er die Einrichtung der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe maßgeblich geprägt, seit 1986 als ihr Leiter. Nun mussten wir mit großer Bestürzung und Fassungslosigkeit erfahren, dass Stefan Küpper wenige Tage nach seiner Pensionierung verstorben ist.
In den über 20 Jahren, in denen wir mit Stefan Küpper zusammenarbeiten durften, haben wir einen großartigen Menschen kennengelernt, der das Wohl seiner Schützlinge immer ins Zentrum seines Tuns rückte. Wo es ging, setzte er sich für die Kinder und Jugendlichen ein, akquirierte Gelder für die Einrichtung und engagierte sich politisch, damit sich die Jugendhilfeangebote in Aachen an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen und ihren Familien orientieren.
„Damit Leben besser gelingt“ war sein Credo, das zum Leitspruch der Einrichtung wurde. Kurz vor seiner Pensionierung erfüllte sich einer seiner Wünsche und Maria im Tann konnte einen neuen Sportplatz für die Kinder eröffnen. Die große 75-Jahr-Feier von Maria im Tann, bei der Stefan Küpper bei einem Sommerfest verabschiedet werden sollte, musste im Sommer coronabedingt ausfallen. Stattdessen gab es ein kleineres, nicht öffentliches Fest, bei dem Stefan Küpper noch erleben durfte, wie ein Platz auf dem Gelände nach ihm benannt wurde.
Mit Stefan Küpper verliert Aachen eine herausragende Persönlichkeit, er wird sehr fehlen. Unser Beileid gilt seiner Familie und allen Betroffenen.
Aufgrund der aktuellen Coronamaßnahmen findet die Trauerfeier für Stefan Küpper im Familienkreis statt. In seinem Sinne bittet die Familie um Spenden für Maria im Tann.
Spendenkonto:
Maria im Tann
DE12370601931016068019
GENODED1PAX
Stichwort: Stefan Küpper
Einfach nur sehr traurig.
Ja, wir sind alle sehr traurig.
Birgit Franchy / Herausgeberin
Ein großer Verlust – als ehemaliger Klassenkamerad am KKG und später als Ratsherr in Aachen gerne auf seine Ratschläge gehört und seine Leidenschaft für Maria im Tann gespürt! Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und Maria im Tann, dem Heim meiner ersten Lebensjahre! R.i.P.!