„Mein Karl“ auf dem Katschhof

Vom 12. bis zum 27. April wird er in 520-facher Ausführung auf dem Katschhof stehen: Kaiser Karl, die Figur von Ottmar Hörl.
Kunst oder Kommerz, langweilig oder einfach nur eine lustige Aktion – darüber stritten sich im Vorfeld schon die Geister.

Ab heute werden die Karls als erste Aktion zum Karlsjahr jedenfalls aufgebaut. Vor Ort ist auch der Künstler höchstpersönlich und schwingt mit seinem Team den Akkuschrauber, um die Figuren zuerst auf Sperrholzplatten und dann auf ein Raster aus Dachlatten aufzuschrauben, die den kompletten Katschhof überziehen werden.
Und dann hat Aachen auch seine eigenen Ottmar Hörl.
Hörl ist bildender Künstler und Professor und Präsident an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Einen Namen gemacht hat er sich in den letzten 20 Jahren mit seinem Stinkefinger-Gartenzwerg und mit seinen großflächigen Installationen wie Dürer-Hasen für Nürnberg (2003), Eulen für Athen (2004), Martin Luther für Wittenberg (2010), Karl Marx für Trier (2013) und nun auch Karl der Große für Aachen.
Die Figuren sind aus wetterfestem glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt und circa einen Meter hoch. Jeder Karl wurde im Vorfeld der Installation für 375 Euro von einem Paten erworben und zieht nach der Ausstellung zu seinem Paten – und bis dahin sorgt die Ausstellung sicher noch für einigen Diskussionsstoff.

Mehr über die Aktion:
www.meinkarl2014.de

Hinterlasse einen Kommentar