Löwenstarker Reporternachwuchs – Der Kinder.Kultur.Preis 2018 geht nach Alsdorf

in Aktuelles um die Ecke

Fünf junge Reporter aus der StädteRegion durften am 27. September neben NRW-Jugendminister Dr. Joachim Stamp stellvertretend für ihr Team auf der großen Bühne stehen. Vor Ort berichteten sie über das „SEE YOU“ Festival – und zeigten allen, was man selbst schaffen kann, wenn man es sich nur zutraut. In ihrer Kindernachrichtensendung „Löwengebrüll“ berichten die Nachwuchsredakteure regelmäßig mit Unterstützung von Filmemacher Volker Waldeck über aktuelle Themen und sind hierfür mit Kamera und Mikro in der Region unterwegs. Als Abschluss der Sendung über das Festival durften sie schließlich sogar einen Preis mit nach Hause nehmen.

Für ihre Nachrichtensendung „Löwengebrüll – Kindernachrichten aus Baesweiler“ konnte die Aber Hallo e. V. Jugendkunstschule aus Alsdorf den 1. Platz des diesjährigen Kinder.Kultur.Preis gewinnen. Im Rahmen des „SEE YOU“ Festivals, das in diesem Jahr in Neuss stattfand, wurde den Kindern einer der beiden Gewinner-Wanderpokale von Dr. Joachim Stamp übergeben. Eine Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von insgesamt 17.000 Euro verbunden ist und Projekte der Kinder- und Jugendkultur in NRW ehrt. Alle zwei Jahre werden die Kinder- und Jugendkulturpreise als Höhepunkt des Jugendkulturfestival „SEE YOU“ verliehen, das bereits seit 1990 in wechselnden Städten NRWs stattfindet und eine Bühne für beispielhafte Jugendprojekte bietet. Gerade in diesem Jahr war die Teilnahme so groß wie nie zuvor – 188 engagierte Präsentationen (insgesamt 226 Bewerber) gab es auf dem Festival zu sehen. Eine große Vielfalt an Projekten, die außerdem durch die Streuung der Preisträger gespiegelt wird, die 2018 aus neun Kommunen kamen. Ein großer Erfolg also, dass sich die Alsdorfer Löwen mit ihrer Kindernachrichtensendung durchsetzen konnten.

Der erste Platz des Jugend.Kultur.Preis ging an die Bürgerstiftung Arnsberg, die gemeinsam mit der Künstlerin Astrid Breuer und 17 Schülern/-innen des St.-Ursula-Gymnasiums das Projekt „Zur Erinnerung – Opfer der Möhnewiesen“ umgesetzt hat, welches in Form einer öffentlichen Ausstellung den Opfern der Bombardierung der Möhnetalsperre im 2. Weltkrieg gedenkt. Die hierdurch verursachte Flutwelle hat 1943 1.579 Menschen das Leben gekostet, darunter v. a. Zwangsarbeiter.



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