Wir stellen folgende Filme vor: „Hilfe, ich hab meine Freunde geschrumpft“, „Wickie und die starken Männer – Das magische Schwert“, „Madison – ungebremste Girlpower“, „Hotel Transsilvanien 4 – Eine Monster Verwandlung“ und „Die Pfefferkörner und der Schatz der Tiefsee“.
Hilfe, ich hab meine Freunde geschrumpft
Kinostart: 02.09.
D 2020 | Regie: Granz Henman mit Oskar Keymer, Lorna zu Solms, Lina Hüesker | 97 Min.
FSK: ab 0 Jahren
Als Elfjähriger ließ Felix Vorndran mit Zutun des Gründergeistes seiner neuen Schule seine Klassenlehrerin auf Miniaturgröße schrumpfen. Mit 13 waren seine Eltern an der Reihe, während die untote Ex-Direktorin Hulda Stechbarth das Otto-Leonhard-Gymnasium in ihre Gewalt bringen wollte. Nun ist er 15 und die Hormone spielen verrückt, insbesondere als die hübsche Melanie neu in die Klasse kommt. Seine Kumpels Mario, Robert und Chris sowie Ella, die in Felix verliebt ist, können seine Begeisterung nicht teilen. Bald verdächtigen sie Melanie sogar, mehrere Diebstähle begangen zu haben und bekommen daraufhin Felix’ Ärger zu spüren, indem er sie – wie sollte es anders sein – schrumpfen lässt. Dabei könnten die Freunde mit ihren Vermutungen richtig liegen, denn immerhin verfolgt Hulda Stechbarth ihre finsteren Pläne im Hintergrund noch immer. Der Abschluss der Trilogie ist wie schon die Vorgänger ein ziemlich banaler Klamauk und richtet sich in erster Linie an die Noch-Fans der Reihe, die gemeinsam mit den Charakteren und Darstellern zu Teenagern geworden sind und künftig völlig andere Filme sehen möchten.
Wickie und die starken Männer – Das magische Schwert
Kinostart: 02.09.
D/F/B 2019 | Regie: Éric Cazes mit den Stimmen von Julius Weckauf, Malu Leicher, Dietmar Bär | 82 Min. | FSK: ab 0 Jahren
Nachdem Wikingerchef Halvar dem schrecklichen Sven das titelgebende Schwert abgeknöpft hat, laufen die Dinge völlig aus dem Ruder: Versehentlich vergoldet er mit der Waffe seine Frau Ylva. Gemeinsam mit Sohnemann Wickie, dessen Freundin Ylvi, seiner bewährten Crew, Neuzugang Leif und einem sonderbaren Eichhörnchen bricht er auf, um sie zurückzuverwandeln. Mit über einem Jahr Verspätung kommt nun auch der „Wickie“-Animationsfilm zur computeranimierten Serienneuauflage des Klassikers in die Kinos, besser geworden ist die uninspirierte Geschichte durch die Wartezeit aber nicht.
Madison – ungebremste Girlpower
Kinostart: 16.09.
D/A 2020 | Regie: Kim Strobl
mit Felice Ahrens, Emilia Waren-ski, Yanis Scheurer | 87 Min.
FSK: ab 6 Jahren
Madison will als Tochter eines Radrennprofis den Erfolgen ihres Vaters nacheifern und besucht dank dessen Fürsprache schon im Alter von zwölf Jahren in den Sommerferien ein Trainingscamp. Von Teamwork hält sie dabei jedoch nichts, was zu einem Streit und schließlich für Madison zum Abbruch des Camps führt. Zutiefst enttäuscht muss sie nun mit ihrer Mutter in den Urlaub nach Tirol fahren. In der Bergpension lernt sie die etwa gleichaltrige Vicky kennen, die sie aufmunternd dazu überredet, mit ihr gemeinsam einen abenteuerlichen Mountainbike-Parcours zu absolvieren. Nach einigen Startschwierigkeiten und Zickereien findet Madison nicht nur Freude an einem viel freieren, selbstbestimmteren Radfahrgefühl, sondern auch die wohl ersten echten Freunde ihres Lebens. Leicht macht es einem der Film mit seiner Hauptfigur nicht, ist die überambitionierte Madison doch alles andere als eine Sympathieträgerin. Ihr vor schönen Bergpanoramen bei einer Charakterwandlung zuzusehen, dürfte daher in erster Linie radfahrbegeisterte Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren interessieren.
Hotel Transsilvanien 4 – Eine Monster Verwandlung
Kinostart: ohne festen Starttermin
USA 2021 | Regie: Derek Drymon, Jennifer Kluska | mit den Stimmen von Rick Kavanian, Janina Uhse, Sebastian Schulz | Laufzeit und FSK noch unbekannt
In Draculas Monsterzufluchtsstätte in Osteuropa laufen die Dinge seit dem harmonischen Ende der Horror-Kreuzfahrt in Teil 3 eigentlich ganz gut. Das ändert sich jedoch, als der geläuterte Ex-Erzfeind Van Helsing seine neueste Erfindung an Draculas menschlichem Schwiegersohn Johnny ausprobiert. Der sogenannte Monstifizierungsstrahl hat nämlich eine Fehlfunktion und macht aus Johnny nicht nur wie von diesem gewünscht ein Monster, sondern transformiert auch sämtliche Monster im Schloss in Menschen. Eine Rückverwandlung ist laut Van Helsing nur an einem mythischen Ort mitten im Amazonasgebiet möglich. Mit großer Entschlossenheit reisen die Monster-Menschen und Johnny in Drachengestalt in den brasilianischen Dschungel und müssen einige Gefahren überstehen, um ihr früheres Aussehen wiederzuerlangen. Eine rudimentäre Handlung, schräge Charaktere und jede Menge Slapstick-Humor: Das Patentrezept der kurzweiligen, inhaltlich aber ziemlich belanglosen und schnell vergessenen Animationsfilmreihe dürfte dem Trailer zufolge auch im mutmaßlichen Finale beibehalten werden.
Die Pfefferkörner und der Schatz der Tiefsee
Kinostart: 30.09.
D 2020 | Regie: Christian Theede mit Caspar Fischer Ortman, Emilia Flint, Charlotte Martz | 94 Min. FSK: ab 6 Jahren
Vor vier Jahren feierte die vom NDR produzierte, äußerst langlebige Kinderkrimiserie „Die Pfefferkörner“ mit „Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs“ ihren Einstand auf den Leinwänden. Ursprünglich sollte der zweite Kinofall mit seiner spannenden Handlung, altersgerechten Actioneinlagen und leinwandfüllenden Bildern das inzwischen elfte Juniordetektiv-Team einführen. Durch zahllose pandemiebedingte Startterminverschiebungen hat man dieses nun aber schon im Fernsehen kennengelernt. Im Film wird man somit jetzt nachträglich Zeuge des ersten Zusammentreffens, bei dem auch Ex-„Pfefferkorn“ Alice aus dem Vorgänger noch einmal mit dabei ist. Sie verbringt den Sommerurlaub bei ihrem Freund Tarun in Irland, wo dessen Mutter vorübergehend als Meeresbiologin arbeitet. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland wird die Wissenschaftlerin jedoch entführt und Alice und Tarun stechen in einem Ostsee-Hafenort auf der Suche nach ihr in ein kriminelles Wespennest. Allerdings begegnen sie dort auch den Geschwistern Jonny und Clarissa, die sie bald tatkräftig unterstützen.
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