„In 80 Tagen um die Welt“ (Start 03.02., Familienpreview im Cineplex Aachen und im Lumen Düren am 30.01.), „Träume sind wie wilde Tiger“ (Start 03.02.) und „Der Pfad“ (Start 17.02.).
In 80 Tagen um die Welt
Kinostart: 03.02., Familienpreview im Cineplex Aachen und im Lumen Düren am 30.01.
F/B 2021 | Regie: Samuel Tourneux | mit den Stimmen von Santiago Ziesmer, Dennis Schmidt-Foß, Alice Bauer | 83 Min. | FSK: ab 0 Jahren
Pinselohräffchen-Teenager Passepartout lebt ein von seiner überfürsorglichen Mutter wohlbehütetes Leben in einem Küstenstädtchen. Eine Begegnung mit dem Surfer-Frosch Phileas Frogg verändert jedoch alles. Aufschneiderisch wettet der, dass er es in achtzig Tagen einmal rund um die Welt schafft – und Passepartout heftet sich an seine Fersen, um bei diesem großen Abenteuer dabei zu sein. Auf ihrer Reise durchqueren die beiden sonderbaren Helden unwirtliche Wüsten, dichte Urwälder und aufregende Städte.Dabei werden sie jedoch von Inspektor Fix verfolgt, der sie aus unterschiedlichen Gründen zurück nach Hause bringen will. Jules Vernes fast 150 Jahre alter Roman wurde bereits mehrfach verfilmt und mit der japanischen Serie „Um die Welt mit Willy Fog“ von 1983 auch schon einmal als Trickfilm mit tierischen Protagonisten. Diesen Weg wählt nun ebenfalls diese franko-belgische Produktion, die sich nur sehr lose an der Vorlage orientiert und mit bunten Bildern, Gags von der Stange und grob skizzierten Charakteren ein schnell vergessener Spaß vor allem für das allerjüngste Kinopublikum ist.
Träume sind wie wilde Tiger
Kinostart: 20.01.
D 2021 | Regie: Lars Montag | mit Shan Robitzky, Annlis Krischke, Sushila Sara Mai | 96 Min. | FSK: ab 6 Jahren
Ranji brennt für die Bollywoodfilme von Superstar Amir Roshan mit ihren atemberaubenden Kostümen und Tanznummern und nur zu gerne würde er selbst in einem mitspielen. Stattdessen bricht für den Zwölfjährigen eine Welt zusammen, als seine Eltern ihm eröffnen, dass sie von Mumbai nach Berlin umziehen werden. Während der Reise stößt Ranji online zufällig auf einen Kinder-Castingaufruf für den nächsten Film seines Idols. Direkt beginnt er, an einem Bewerbungsvideo zu tüfteln – was anfangs auch das Einzige ist, das den Jungen emotional über Wasser hält, da er in der neuen Schule gleich gemobbt wird. Unterstützung erhält er zunächst auch nicht von der gleichaltrigen Nachbarstochter Toni, die eigene Probleme hat, weil ihre Eltern sich trennen wollen. Schicksalhafte Wendungen sorgen jedoch dafür, dass die beiden sich zusammentun, um ihre Träume zu verwirklichen. Die Reihe „Der besondere Kinderfilm“ hat bisher mit Werken wie „Winnetous Sohn“, „Unheimlich perfekte Freunde“ oder „Invisible Sue“ durchweg überzeugt, die Zeichen stehen also gut, dass dies beim achten Beitrag erneut der Fall sein wird.
Der Pfad
Kinostart: 17.02.
D/E 2021 | Regie: Tobias Wiemann | mit Julius Weckauf, Nonna Cardoner, Volker Bruch | 99 Min. | FSK: ab 6 Jahren
1940 will der regimekritische deutsche Journalist Ludwig Kirsch mit seinem zwölfjährigen Sohn Rolf und dem Familienhund Adi in die USA flüchten, wo die Mutter schon auf alle wartet. Bis nach Südfrankreich haben die drei es schon geschafft, nun wollen sie mit Hilfe von Schleusern über die unwegsamen Pyrenäen auf die Iberische Halbinsel gelangen. Wegführerin dafür ist die 13-jährige Núria, deren Eltern als Widerstandskämpfer im spanischen Bürgerkrieg gefallen sein sollen. Mit ihr begeben sich die Kirschs auf einen teilweise von französischen Grenzern und Nazi-Soldaten kontrollierten, gefahrvollen Pfad durch die Berge. Kinder- und Jugendbuchautor Rüdiger Bertram hatte beim Schreiben seines gleichnamigen Romans von 2017 bereits eine Verfilmung im Kopf – nur die „Reiseleitung“ ist in der Vorlage noch ein Junge. Inspiriert von wahren Begebenheiten und im Geiste des vor zwei Jahren ebenfalls verfilmten Klassikers „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ können Kinder ab circa neun Jahren Zeugen einer spannenden Geschichte vor realem Hintergrund mit immer noch aktuellen Bezügen werden.
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