Unsere Kino-Tipps mit den Neustarts an Familienfilmen im März: Onward: Keine halben Sachen, Zu weit weg, Mulan und Trolls 2 – Trolls World Tour. Verschoben wurde Peter Hase 2.
Onward: Keine halben Sachen
Kinostart: 05.03. USA 2020 | Regie: Dan Scanlon | mit den Stimmen von Christian Zeiger, Leonhard Mahlich | Laufzeit und FSK noch unbekannt
Ian und Barley sind Brüder, die in einer Welt leben, die der unseren ähnelt, die aber nicht von Menschen, sondern allerlei Fantasykreaturen bevölkert wird: Trolle, Feen, Meerjungfrauen, Einhörner und viele weitere Wesen tummeln sich hier, allerdings nicht vor klassisch märchenhafter Kulisse, sondern inmitten von Vorortsiedlungen und Wolkenkratzerstädten, wo Fernseher, Imbissbuden und Flugzeuge zum Alltag gehören. Magie gab es früher einmal, inzwischen ist sie dem technischen Fortschritt gewichen. Als Ian 16 wird, überreicht die Mutter ihren Elfenjungs jedoch einen Zauberstab – ein Geschenk vom früh verstorbenen Vater der beiden. Damit können sie diesen für 24 Stunden wieder lebendig machen, was aber buchstäblich nur zur Hälfte klappt, weil alles oberhalb von Papas Taille fehlt. Gemeinsam begeben Ian und Barley sich auf einen Roadtrip, um einen Weg zu finden, auch den Rest ihres Erzeugers wiederherzustellen, bevor der Tag vorüber ist. Verantwortlich für das originelle Konzept des jüngsten Pixar-Animationsfilms ist Regisseur Dan Scanlon, der auch schon „Die Monster Uni“ inszenierte.
https://youtu.be/bWz_MCp0yKo
Zu weit weg
Kinostart: 12.03. D 2019 | Regie: Sarah Winkenstette | mit Yoran Leicher, Sobhi Awad, Anna König | 92 Min. | FSK: ab 0 Jahren
Voller Wehmut verabschiedet sich der zwölfjährige Ben von seinen Fußballfreunden. Er, seine Schwester und seine Eltern ziehen um, nicht ganz freiwillig allerdings, denn ihr Dorf muss dem Braunkohletagebau weichen. Das Haus, in das sie umgesiedelt werden, ist zwar viel moderner, die alte Heimat vergisst man aber nicht und neu Fuß fassen ist schwer. An der neuen Schule und im neuen Fußballverein wird Ben dann auch nicht gerade mit offenen Armen empfangen – ein Schicksal, das er bald darauf mit einem weiteren Neuankömmling teilt: Auch Tariq hat seine Heimat in Syrien verlassen müssen, und obwohl sein Schicksal als unbegleiteter Flüchtling deutlich tragischer ist als Bens, befinden sie sich doch in einer ähnlichen Lage. Langsam freunden die beiden sich miteinander an und allmählich verbessert sich auch das Verhältnis zu den anderen Mitschülern. Die sommerliche Geschichte wirkt nicht nur, weil sie in und um Düren gedreht wurde, wie aus dem Leben gegriffen und bringt schon Grundschülern aktuelle Themen verständlich näher. Dabei kommt sie zwar ohne größere Höhepunkte aus, langweilt aber nicht.
Mulan
Kinostart: 26.03. USA 2020 | Regie: Niki Caro | mit Liu Yifei, Donnie Yen, Gong Li | Laufzeit und FSK noch unbekannt
Nachdem man bei Disney im letzten Jahr mit „Dumbo“, „Aladdin“ und „Der König der Löwen“ gleich drei Realfilmadaptionen eigener Zeichentrickklassiker abgefeuert hat, geht man es nun ruhiger an: Die Neuinterpretation von „Mulan“ ist der einzige Film dieser Art, der 2020 bei dem Erfolgsstudio auf dem Programm steht. Außerdem entschied man sich dazu, mehr von der ursprünglichen chinesischen Legende auf die Leinwand zu bringen, vermengt mit Elementen des ebenfalls schon darauf basierenden Animationsfilms. Auf Gesangseinlagen und den sprechenden Drachen Mushu hat man allerdings verzichtet, und der Trailer lässt darauf schließen, dass Mulan zwar immer noch jugendkompatibel, aber doch deutlich dramatischer als im für Disney-Verhältnisse schon nicht zimperlichen Trickfilm von 1998 gegen Eindringlinge kämpfen wird, die im frühmittelalterlichen China einfallen. Wie gehabt muss sie sich zunächst jedoch als Mann ausgeben, um später ihre Familienehre und ihren Mut unter Beweis zu stellen, wenn sie gegen die neuen Bösewichter, die Hexe Xian Lang und den Kriegsherrn Bori Khan, antritt.
Trolls 2 – Trolls World Tour
Kinostart: 26.03. USA 2020 | Regie: Walt Dohrn, David P. Smith | mit den Stimmen von Lena Meyer-Landrut, Mark Forster | Laufzeit und FSK noch unbekannt
2016 war dem ersten Dreamworks-Animationsfilm über die vor Jahrzehnten von einem Dänen erfundenen, später insbesondere in den USA populären „Trolls“-Spielzeugpuppen ein solider Kinoerfolg beschieden, der auch qualitativ in Ordnung ging. Den Abverkauf der mit viel Marketingpower entstaubten Figurenreihe dürfte die erste Fortsetzung nun erneut ankurbeln. Seit den Ereignissen aus Teil 1 herrscht endlich Frieden zwischen den bunten, stets fröhlichen Titelhelden und den riesenhaften Bergen. Doch als die musikalischen Zauberwesen eines Tages neugierig entdecken, dass es neben ihnen noch fünf weitere Trolls-Stämme gibt, droht ihnen neue Gefahr: Die bösen Hardrock-Trolls und ihre Königin Queen Barb wollen alle Pop-, Funk-, Country-, Techno- und Klassik-Trolls vernichten, damit nur noch der Rock regiert. Königin Poppy, ihr Liebster Branch und alte und neue Freunde setzen alles daran, die anderen Trolls-Kulturen trotz all ihrer Unterschiede miteinander zu vereinen und Barb in die Schranken zu weisen – mit jeder Menge Musik, ganz viel Kuscheln und einer Extraportion Glitzer, versteht sich.
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