In der Eifel geschieht Ungeheuerliches: Die 17-jährige Fiona hat ominöse Träume, und tatsächlich tauchen um sie herum auf einmal mythische Wesen aus unterschiedlichsten Versenkungen auf und treiben ihr jeweiliges Unwesen. Fiona und ihre drei nerdigen Mitwisser stehen nicht nur vor der Aufgabe, zu ergründen, was es mit den fremdartigen Wesen auf sich hat, sie finden auch heraus, ob aus einer Zweckgemeinschaft eine tragfähige Freundschaft werden kann. In „Das Erwachen“, dem ersten Teil von Judith Vogts Romantrilogie „Die Geister des Landes“, müssen die jugendlichen Protagonisten nicht nur mit unheimlichen Fabelwesen fertig werden, sondern auch mit den eigenen Vorurteilen und Selbstzweifeln. Da es in mancherlei Hinsicht richtig zur Sache geht, ist das Buch allerdings nicht für Kinder geeignet, sondern eher für robuste Jugendliche ab 12 und Erwachsene. Sobald man sich in der Geschichte orientiert hat, will man „Das Erwachen“ am liebsten mit der Taschenlampe unter der Bettdecke wegatmen. Und ganz nebenbei lernt man auch noch was über Eifelsagen.
Judith C. Vogt
Teil 1: Das Erwachen
Aachen | Ammianus, 2012
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