Beim Workshop „Pimp My Future“ hatten über 100 Schülerinnen und Schüler vom 6. bis 8. November die Gelegenheit, Ideen für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Aachen zu entwickeln. Gemeinsam mit Experten und Kommunalpolitikern erarbeiteten die Teilnehmenden praxisnahe Lösungsvorschläge zu aktuellen Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Infrastruktur und Digitalisierung. Im Mittelpunkt stand die aktive Mitgestaltung der kommunalpolitischen Prozesse. Dabei gab es auch ganz praktische Ideen.
Den Höhepunkt des Workshops bildete das öffentliche Abschlussplenum im Aachener Rathaus, bei dem 17 Komitees ihre Ergebnisse präsentierten. Die Schülerinnen und Schüler hatten unter anderem Vorschläge zu sichereren Schulwegen, beleuchteten Sportanlagen und der Entsiegelung von Flächen ausgearbeitet. Ein Beispiel ist der Antrag des Komitees „Planet“, das eine konkrete Fläche in der Lothringer Straße für die Entsiegelung vorschlug und jährlich weitere Maßnahmen fordert. Auch das Komitee „Gleichgewicht“ beschäftigte sich intensiv mit nachhaltiger Entwicklung und lernte viel über Investitionen und Infrastruktur.

Die Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zeigte sich begeistert vom Engagement und der Kreativität der Jugendlichen, die bewiesen, dass sie aktiv zur Lösung aktueller Herausforderungen beitragen möchten. Die im Workshop erarbeiteten Vorschläge sollen im kommenden Jahr im Bürgerforum der Stadt Aachen beraten und in die kommunalpolitischen Entscheidungsprozesse einfließen. Ziel ist es, echte Veränderungen anzustoßen und die Jugendbeteiligung in Aachen weiter zu stärken.
Der Workshop wurde vom Verein „Politik zum Anfassen e. V.“ organisiert und von der Stadt Aachen gefördert. Unterstützt wurde das Projekt durch die städtischen Fachbereiche für Bürgerdialog, Klima, Umwelt, Kinder, Jugend und Schule. Heinrich Brötz, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur, lobte das Format als wertvollen Beitrag zur Jugendbeteiligung und hofft auf weitere Impulse für ähnliche Projekte in der Zukunft.
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