Die zwölfjährige Nina, ihr Bruder Junior und ihr Vater András sind eine aufeinander eingeschworene Familie, wenngleich die drei die vor acht Jahren überraschend verstorbene Mutter und Ehefrau Lujza immer noch täglich vermissen. Nina leidet zunehmend darunter, dass sie sich nicht mehr an ihre Mama erinnern kann und dass es keine Bilder von Lujza gibt, auf denen man sie deutlich erkennt. Und dass ihr Papa sich gut mit Lídia versteht, die er frisch kennengelernt hat, schmeckt ihr auch immer weniger, während sie auf ganz anderer Ebene nicht so recht weiß, wie sie damit umgehen soll, dass ihr Schulfreund Marcell auf sie steht. Weil ihr Berufswunsch ohnehin Schriftstellerin ist, beschließt sie, mit Unterstützung der alten Nachbarin Detti ihren Alltag in Worte zu fassen – mit viel Humor und wunderbar ehrlicher, kindlicher Beobachtungsgabe, die auch filmisch erlebbar ist. Der auf dem gleichnamigen Roman von Annet Huizing basierende ungarische Jugendfilm begeistert mit seiner locker-leichten Erzählweise und sympathischen Figuren, denen man gerne auf dem Weg ins Happy End zusieht.
Kinostart: 28.05.2026
H/NL 2024 | Regie: Nóra Lakos | mit Villő Demeter, László Mátray, Kati Zsurzs | 92 Min. | FSK noch unbekannt
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