Gregs Tagebuch 3 – Ich war’s nicht

in Filmarchiv, Im Kino, Standard

Ein weiterer Sommer der Peinlichkeiten, Fettnäpfchen und sonstigen Fallstricke der Pubertät erwartet Greg, der in den Ferien von seinem Vater in ein Pfadfinderlager gesteckt wird, statt es sich wie erhofft im noblen Country-Club neben seinem besten Freund gutgehen zu lassen. Nach kurzer Zeit und einigen kuriosen Missgeschicken muss das Lager aber frühzeitig abgebaut werden, sodass sich Gregs Hoffnung auf einen gelungenen Sommer neben Freund Rupert und seinem Schwarm Holly doch noch zu erfüllen scheint. Letztere trifft er eher zufällig, was den ohnehin schon exklusiven Aufenthalt im Country-Club noch entscheidend versüßt. Doch der Weg zu Hollys Herz ist steinig und schließlich taucht auch noch Gregs unangenehmer älterer Bruder auf und mischt die bis dahin so verheißungsvolle Grundlage nochmal ordentlich durch. Die auf den kultigen Comic-Romanen von Jeff Kinney basierenden Filme machen zwar auch noch im dritten Aufguss Spaß, die sublime Klasse der Vorlage bleibt in den handelsüblichen und wenig aufregenden Bildern aber kaum mehr zu erahnen. Die ursprünglich facettenreiche und nachdenkliche Reflektion der eigenen Jugend verkommt in der Verfilmung zur vordergründigen Gag-Parade, die aber immerhin hervorragend besetzt und gespielt ist. Fans gehen natürlich rein und werden auch entsprechend bedient, wer mehr als kurzweilige Unterhaltung ohne Tiefgang erwartet wird dagegen herb enttäuscht.

USA 2012 | Regie: David Bowers | Mit: Zachary Gordon

 



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