Bei Akropolis werden die Spielenden zu Baumeistern im alten Griechenland und stehen vor der Herausforderung, die prachtvollste Stadt zu errichten. Hierbei müssen allerdings die verschiedenen Anforderungen zu Wohnvierteln, Märkten, Kasernen und Tempeln berücksichtigt werden. Keine einfache Aufgabe für die angehenden Architekten der Antike bei diesem Plättchen-Legespiel.
Bauherren der Antike
Akropolis ist ein schnell erklärtes und gut zugängliches Plättchen-Legespiel, das planerische Vorausschau und ein glückliches Händchen bei der Plättchenauswahl benötigt. Jeder Spieler bekommt ein Startplättchen und erhält zu Beginn eine bestimmte Anzahl an Steinblöcken. In der Mitte des Tischs liegen Stadtplättchen, die aus drei Sechsecken bestehen und verschiedene Stadtviertel zeigen. Wer an der Reihe ist, darf sich ein Plättchen nehmen. Das vorderste Plättchen ist immer kostenlos und die folgenden Plättchen kosten immer einen Steinblock mehr. Steinblöcke sind also wichtig, wenn man bei der Plättchenauswahl viele Möglichkeiten haben will. Das gewählte Plättchen muss dann an die Stadt angelegt werden und der nächste Spieler ist an der Reihe. Beim Errichten der Stadt sollten die Anforderungen der verschiedenen Viertel berücksichtigt werden. Wohnviertel wollen immer aneinandergrenzen. Händler sind nur zufrieden, wenn kein anderer Händler an sie angrenzt. Kasernen bewachen die Stadt und müssen immer außen liegen, wenn sie Punkte bringen sollen. Tempel müssen immer vollständig umbaut sein, und nur die Gärten können flexibel platziert werden. Zu jedem Viertel gibt es noch passende Agoras. Auf diesen Agoras befinden sich Sterne, mit denen die Punktzahl der Viertel später multipliziert wird. Je mehr man davon sammelt, umso besser. Die Frage ist nur, ob die Mitspielenden das zulassen. Sind alle Plättchenstapel aufgebraucht, kommt es zur großen Schlusswertung und der Spieler oder die Spielerin mit den meisten Siegpunkten gewinnt.
Angenehm herausfordernd
Die Regelerklärung braucht nicht lange, und schon kann man loslegen. Aber schnell merkt man, dass in Akropolis trotz des leichten Einstiegs eine ordentliche Herausforderung steckt. Jedes Plättchen sollte gut platziert werden, um keine Punkte zu verschenken. Hinzu kommt, dass man auch in die Höhe bauen kann und die entsprechenden Viertel dadurch mehr Punkte wert sind. Durch das Überbauen von Steinbrüchen erhält man neue Steinblöcke, die dringend benötigt werden. Da rauchen schnell die Köpfe, aber auf eine angenehme Art und Weise. Mit jeder Partie sammelt man mehr Erfahrung und verbessert seine Bautechnik. Hat man einige Partien absolviert, kann mit einer zusätzlichen Variante der Schwierigkeitsgrad erhöht werden und es wird nicht langweilig. Wer gerne Plättchen-Legespiele spielt, sollte Akropolis in seinem Spieleregal haben.
Titel: Akropolis
Verlag: Kobold Spieleverlag
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 25 Minuten
Spieleranzahl: 2-4
Preis: ca. 30 Euro
Hinterlasse einen Kommentar