Ein Fotoshooting mit den Freundinnen im pinken Supermarkt, Schokoladenautomaten oder im Gefängnis. Wer immer schon mal gerne außergewöhnliche Fotos machen wollte, kann genau das noch bis Ende Januar im Supercandy Pop-Up Museum in Köln. 30 verschiedene Fotosets sollten eine große Auswahl fürs neue Profilbild auf WhatsApp oder ein Instagram-Posting bieten. Meine Freundinnen und ich waren jetzt schon zweimal dort und haben dabei jede Menge Fotos gemacht.
Schon beim Betreten des Pop-Up Museums fällt sofort auf: Hier ist fast alles pink. Am Eingang wird man von einer Mitarbeiterin eingewiesen. In der „Beauty Station“ kann man sich an Schminktischen vorher noch stylen oder in der Umkleide ein besonderes Outfit für die Shootings anziehen. Einige besuchen die Ausstellung auch mit Koffern für unterschiedliche Outfits.
Wie man sich schon denken kann, sind die Besucher fast ausschließlich weiblich. Wir haben nur einen Jungen bei unseren zwei Besuchen getroffen. Wir haben sogar Gruppen getroffen, die hier ihren Junggesellinnenabschied gefeiert haben. Meinen Vater konnten wir vorher im Saturn absetzen.

Das Pop-Up Museum ist wirklich ein Fotoparadies in Pink. Überall sind verschiedene Hintergründe, vor denen man tolle Bilder machen kann.
Dieser Traum beinhaltet unter anderem Bällebäder in Pink, Lila, Blau oder Schwarz. Ein Highlight ist dabei die Deckenkamera im pinken Bällebad, das Foto aus der Vogelperspektive mit den Freundinnen, den pinken Bällen und vielleicht noch einem pinken Flamingo gehört zu meinen Lieblingsfotos.
Die Räume sind sehr kreativ und abwechslungsreich gestaltet. Aber Achtung: Man darf sie nicht mit Highheels betreten. Vorsicht gilt auch in den Bällebädern. Dort sollte man auf sein Handy aufpassen, denn was man dort verliert, bekommt man so schnell nicht zurück. (Bei unserem letzten Besuch hat eine meiner Freundinnen ihr Handy im Bällebad verloren. Trotz stundenlangem Suchen konnten wir es nicht finden … Zum Glück ist es inzwischen aufgetaucht und liegt vor Ort zum Abholen bereit.)
Es gibt außerdem einen Supermarkt, in dem man in pinken Einkaufswagen fahren kann oder Lichtkunst und 3D-Räume. Große Highlights sind ein pinkes Gefängnis, ein Cadillac oder ein betretbarer Schogettenautomat. Die Fotos, die hier entstehen, sind mit Sicherheit nicht langweilig. In den meisten Räumen muss man die Fotos selbst machen, an vier Stellen sind Fotoautomaten aufgebaut, die ein professionelles Bild schießen. Am Ende kann man sich eins der dort gemachten Fotos aussuchen und kostenlos drucken lassen. Ein neuer Raum ist sogar im Moment noch in Arbeit.
Ein wichtiger Tipp: Wenn einem sein Speicherplatz lieb ist, sollte man aufpassen, denn da werden in den zwei Stunden Besuchszeit auch gerne mal um die 300 bis 400 Bilder geschossen. Davon ist bestimmt die Hälfte nicht zu gebrauchen, es sind aber auch viele schöne dabei.
Die Ausstellung an sich ist für Mädchen jeder Altersklasse geeignet und auf jeden Fall einen Besuch wert. Am Ende bekommt jeder neben dem eigenen Foto noch eine Tafel Schogetten. Außerdem gibt es noch ein Schätzspiel, bei dem man einen Jahresvorrat an Schogetten gewinnen kann.
Das Supercandy Pop-Up Museum Vol. 3 gibt es noch bis zum 7. Januar 2024 in Köln-Ehrenfeld in der Oskar-Jäger-Straße 145!
Mehr Infos unter: supercandy.house
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