Der Sandmann, die Zahnfee, der Weihnachtsmann und der Osterhase. Vier mythologische Figuren der Kindheit werden von DreamWorks im neuen Animationsabenteuer zu einem Team zusammengeführt.
Ihre Existenz speist sich aus der Imaginationskraft der Kinder dieser Welt: Solange diese an ihre Schutzhüter glauben, werden sie von ihnen bewacht. Gemeinsam kämpfen die vier Sagengestalten gegen den bösartigen Pitch: Er ist der schwarze Mann, das Monster unter dem Bett, die unbestimmte Angst der Kinder. Er führt eine Armee von Monstern und Albträumen an und steht im ewigen Zwist mit den Schützern kindlicher Unschuld. Jack Frost, ein rebellischer Vorort-Junge, wird in diesen immerwährenden Kampf eingezogen und hilft den Helden seiner Kindheit gegen deren größte Schrecknisse. Wie schon in „Shrek“ setzt DreamWorks konsequent auf die postmoderne Weiterdichtung von alten Märchenmotiven und Gute-Nacht-Geschichten. Zwar lässt das Figurendesign manches Mal zu wünschen übrig (in den Augen der meisten Figuren blitzt einfach kein Leben auf), so kann man dessen ungeachtet durchaus zu einem Kinobesuch raten. Stadtbilder, Hintergründe und Actionszenen sind fraglos auf dem neuesten Stand und sorgen für ein beeindruckendes Kinoerlebnis. Ein neo-traditionalistisches Meisterwerk wie der neue Pixarfilm („Merida“) ist „Die Hüter des Lichts“ also in keinem Fall, eine erquickende Sause ist aber auf jeden Fall garantiert.
USA 2012 | Regie: Peter Ramsey, William Joyce
Altersfreigabe: ab 6
Kinos:
Apollo Aachen
www.apollo-aachen.de
Cinéplex Kapuzinerkarrée:
www.cineplex.de/kino/home/city1
Cinetower Alsdorf
www.cinetower.de
Comet Düren:
www.comet-cinemas.com
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