Egal ob Flimmerkiste oder Mediathek, beim Thema „Kinder und Medien – fördernd oder schädigend“ scheiden sich die Geister. Gerne greifen Eltern, Omas und Opas oder auch Pädagogen auf Wissenssendungen für Kinder zurück, denn da kann man ja auch etwas lernen. Wissenssendungen gibt es heute einige, aber nicht jedes Format ist für jedes Kind geeignet, geschweige denn interessant. Und zu viel Medienkonsum bleibt belegbar ungesund. Berieselung oder Aha-Effekt: Es ist immer gut, wenn Erwachsene sich gemeinsam mit dem Nachwuchs ein Bild davon machen, was da so angeschaut wird. Das stellt sicher, dass das Format auch für das eigene Kind geeignet ist und es nicht überfordert.
Wir klicken uns regelmäßig durch das Programm und die Mediatheken und stellen eine Auswahl an Sendungen vor.
Die Sendungen
Checker Can/Checker Tobi/Checker Julian/Checkerin Marina
Seit 2011 produziert der Bayerische Rundfunk dieses Format für Kinder von 6 bis 13 Jahren (eigene Angabe). Zur Einführung schrieb damals Andreas M. Reinhard, Leiter Kinderprogramm BR, man mache mit Checker Can „jungen und jung gebliebenen Zuschauern ein Angebot, das die neuen Seh- und Nutzungsgewohnheiten bedient: kürzere Inhaltszeiten, aufbereitet als Reportage, Chat, Experiment, Online-Recherche, Quiz – präsentiert von Can Mansuroglu, der den Ton der nachwachsenden TV-Generation trifft und vielleicht auch Zuschauer binden kann, die bisher die öffentlich-rechtlichen Angebote für Kinder weniger angenommen haben“.
Tatsächlich läuft die Sendung heute noch regelmäßig, weitere Checker sind dazugekommen (Marina, Julian und Tobi), die sich die Checker-Sendungen mit Can teilen. In jeder Folge stellt der Checker Fragen zu einem bestimmten Thema: Wie funktionieren Skateboardtricks, wie wird Salz abgebaut, wie treibt man einen Tunnel durch einen Berg? Das trifft zwar nicht unbedingt immer die nähere Lebenswirklichkeit von Kindern, zeigt aber, dass Menschen hinter diesen Phänomenen stehen, die man durchaus fragen kann, wie was funktioniert. Auch das Internet wird einbezogen – in Recherchen, Chats und Interviews.
Der Checker checkt seine Fragen in Reportagen und mit viel Humor – also extrem sympathisch. Dabei experimentiert er in der Checker-Bude, trifft Experten vor Ort und erklärt in anschaulichen Animationen. Schnitte und Musik sind relativ schnell und damit eher nicht für Fernsehanfänger geeignet. Der „Theatercheck“ wurde 2012 für den Grimme-Preis nominiert.
Im Spin-off namens „CheXperiment“ trifft Tobi Experten aus den Checker-Folgen. Diesmal stellen sie ihm eine Aufgabe, die er an seinem CheXperimentiertisch eigenhändig lösen muss. Das Publikum hilft ihm dabei.
Hinzu kommt „CheX! Die Checker Web-Show”: In rund 13-minütigen Videoclips fragen sich die beiden Checker Tobi und Julian zum Beispiel, weshalb manche Menschen mit links schreiben oder wie eigentlich der Bundestag gewählt wird. In den Themengebieten Politik, Technik, Natur und Alltag gibt es für die jungen Zuseherinnen und Zuseher jede Menge zu erfahren – und auch ernsten Themen widmet sich das Checker-Duo in seiner Webshow. Experteninterviews und Erklärstücke werden dabei kindgerecht und abwechslungsreich aufbereitet.
Mediathek: kika.de/checker-welt
CheXperiment: kika.de/chexperiment
Erde an Zukunft

Eine KiKA-Eigenproduktion für Kinder und Jugendliche, die sich für Nachhaltigkeit interessieren, so die Beschreibung des Senders. „Wer Nachhaltigkeit ernst nimmt, muss sich aber auch kümmern, dass das notwendige Wissen darum in allen relevanten Bereichen geschaffen wird. Hier steht auch das öffentlich-rechtliche Kinderfernsehen in der Verantwortung“, heißt es in der Pressemappe zur Sendung. So setze auch KiKA auf das Thema Nachhaltigkeit und vermittele „Kindern auf spannende Weise das Wissen und die Kompetenzen, die sie zu einem nachhaltigen Leben befähigen“.
In „Erde an Zukunft“ kommen Kinder und Jugendliche selbst zu Wort, indem sie ihre Vorstellung einer sinnvoll nachhaltigen Zukunft skizzieren. Moderator Felix Seibert-Daiker greift diese Ideen auf und fragt bei Experten nach, wie die Forschung oder bereits bestehende Technologien in die eine oder andere Richtung gehen. Eine umfangreiche Webpräsenz begleitet die Sendung und vertieft ihre Themen nochmals. So bleiben die jungen Zuschauer idealerweise aktiv in der Diskussion oder werden gar aktiv, tauschen sich aus und diskutieren, was zudem weitere relevante Fragestellungen aufwirft.
Gleich zu Beginn der Sendung kommt ein Kind oder Jugendlicher – ein „Zukunftsmacher“ – zu Wort, der seinen Wunsch für eine nachhaltige, gesunde Zukunft formuliert. Diese Phantasie leitet durch das Zukunftsmagazin, indem Moderator Seibert-Daiker zunächst in der Gegenwart nach Experten oder Technologien sucht, die sich schon jetzt des betreffenden Themas annehmen, um danach gemeinsam mit dem Kind einen Zukunftsausblick in einer animierten Umgebung zu wagen: „Gemeinsam finden sie in einem Was-wäre-wenn-Zukunftsszenario heraus, welche positiven wie auch negativen Folgen unser jeweiliges Handeln haben könnte. So regt ,Erde an Zukunft‘ seine jungen Zuschauer zum Nachdenken an und zeigt Optionen für nachhaltiges Verhalten auf“, so der Pressetext weiter. Die direkte Interaktivität, die Bindung des jungen Zuschauers zu Themen und auch der Sendung selbst legen nahe, dass das Konzept aufgeht. Immer vorausgesetzt natürlich, man interessiert sich für dieses komplexe Themenfeld.
Die Folgen beschäftigen sich mit Fragen zu aktuellen Themen: Wie lassen sich Sonnen- und Windenergie klug speichern und verteilen? Weshalb sind Schmetterlinge, Wildbienen und Käfer so wichtig für unsere Erde? Und welche Auswirkungen haben steigende Pegel und heftige Stürme für Inseln wie beispielsweise Sylt? Das Magazin arbeitet viel mit Animationen und Augmented Reality, also der Verbindung von realen und computergenerierten Bildern. Felix Seibert-Daiker erklärt viele Sachverhalte vor passend animierten Hintergründen im Studio, trifft aber auch Gesprächspartner vor Ort und erläutert mit ihrer Hilfe Technologien und Ideen. Auch hier geschieht das humorvoll und nicht zu trocken, Seibert-Daiker trifft einen sehr angenehmen Ton. Die Länge der Sendung beträgt ca. zehn Minuten – hinsichtlich Aufnahmefähigkeit und Komplexität des Themas Nachhaltigkeit kann das vorteilhaft sein, könnte aber je nach Wunsch des „Zukunftsmachers“ limitieren: Sollte ein Thema zu komplex sein, um es in dieser relativ kurzen Zeit vorzustellen, wird es dann entsprechend aufbereitet oder fällt es ganz aus dem Raster? Der Sender selbst empfiehlt „Erde an Zukunft“ ab 10 Jahren.
Wissen macht Ah!
Der WDR produziert mit „Wissen macht Ah!“ neben der „Sendung mit der Maus“ einen weiteren Hit, der nicht wenige Preise einheimsen konnte: 2002 den Silver Screen Award, 2008 den „EMIL – Preis für gutes Kinderfernsehen“ der Zeitschrift TV Spielfilm und 2009 den Goldenen Spatz für die Moderation sowie den Grimme Online Award. Es muss also was dran sein am Klassiker.
Zunächst einmal augenscheinlich die Moderation. Clarissa Corrêa da Silva und Tarkan Bagci sind unschlagbar gut eingespielt und pendeln zwischen gegenseitigem Erklären, Anstacheln und Piesacken. Der lockere Humor, der sehr von den Moderatoren lebt, macht vieles durchaus zugänglicher und die Zuschauer offener. Hinzu kommt, dass sich das Duo für nichts zu schade ist und sich auch gerne zum sprichwörtlichen Affen macht, wenn es der Sache dient: Verkleidungen, anschaulichen Erklärungen und schrägen Experimenten sind keine Grenzen gesetzt. Längst überzeugt das Duo wie einst ihre Vorgänger Shary Reeves und Ralph Caspers.
Transportiert wird, dass die vermeintlich blöden Fragen auch beantwortet werden wollen. Und dass Nachfragen und Wissen durchaus cool sein können. Denn die Anmoderationen und Erklärungen sind voller Wortspiele, lockerer Sprüche und oft genug unfassbar anschaulicher Verkleidungen, ohne dabei peinlich zu wirken. Thematisch werden Alltagsdinge auf ihren Ursprung oder ihre Wirkweise hin untersucht: Woher kommt das Sandwich, wie entstehen die Rillen in der Cordhose, wie führt ein Blindenhund oder was ist ein Rhönrad? Beinahe geraten die einzelnen Themen vor dem Augenzwinkern, mit dem Wissen und Neugier vermittelt werden, in den Hintergrund. Was aber nur die Message unterstützt: Klugscheißen ist cooler als nur Besserwissen, für Wissen muss sich niemand schämen.
Angesprochen werden sollen Kinder ab 8 Jahren, die Tonalität spricht aber durchaus auch noch Erwachsene an. Für Fernsehanfänger also eher ungeeignet, nicht zuletzt weil auch oft das Tempo in Schnitt und teils in Moderation für sie zu hoch ist. Einspielfilme wechseln sich mit Studio-Experimenten ab, insgesamt werden fünf bis sechs Fragen pro Sendung beantwortet. Teils widmen sich Sendungen auch nur einem einzigen Thema. Animationen, Gebasteltes und oftmals auch Kostüme unterstützen die Erklärungen.
OLIs Wilde Welt
Der SWR produziert diese Tiersendung, die bereits seit 2002 läuft. Das Stofftier OLI (Oskar Leopold Immergrün) führt durch die Sendung und fragt Tierpfleger und andere Experten über Tiere aus. Der Löwe OLI möchte später nämlich König der Tiere werden, weshalb er natürlich alles über Tiere wissen möchte. Da er und sein Mitbewohner Tobi Tüftel aber noch längst nicht alles wissen, schaut sich OLI in Deutschlands Zoos um, wo er die Antworten auf all seine Fragen findet: Wie sehen die Tiere aus, was fressen sie, welches Alter erreichen sie? In einem grünen Buch, seinem Tierlexikon, hält OLI alles Gelernte fest. Das Tierlexikon lässt sich übrigens im Internet studieren. Zudem moderiert OLI ein Tierquiz, das auf bestimmte Fragen aus der wilden Welt Bezug nimmt („3, 2, 1 … keins!“). Das Quiz gibt es auch als App für Handy und Tablet.
OLI ist nicht nur in Zoos und Tierparks unterwegs, sondern auch auf Expeditionen: „OLIs Wilde Welt – Die Expeditionen“ und „OLIs Wilde Welt – In Afrika“.
Auf seinen spannenden Expeditionen reist OLI rund um den Globus, um die Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen zu besuchen. Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft – kein Weg ist dem kleinen Löwen dafür zu weit. Und in seiner Heimat Afrika erlebt er zusammen mit seiner Freundin Davina auf der Harnas-Farm jede Menge lustige und aufregende Abenteuer.
Ein freundlicher Löwe als Puppe, eine lustige WG, in der Tobi Tüftel immer ein wenig den Tollpatsch gibt, und auskunftsfreudige Tierpfleger sind die Säulen von „OLIs Wilde Welt“. Dass OLI sich nicht nur in seiner Studioumgebung, sondern auch auf Außendrehs begibt und dort aktiv in den Dialog tritt, macht das Nachfragen vor Ort natürlich authentischer und zeigt: Wer fragt, der bekommt auch Antworten. Und in diesem Fall auch noch kindgerecht – „OLIs Wilde Welt“ wird ab 6 Jahren empfohlen – und aus erster Hand. Die Hinleitungen sind humorvoll, die Bildsprache ist in einem angenehmen Tempo und die Dialoge zwischen OLI und den Experten sind einfach und kindgerecht gehalten. Auch die Dauer der Sendung ist mit 13 Minuten in einem angenehmen Rahmen. Interessiert sich ein Kind für Tiere, wird es hier locker und die erste Neugier stillend an sie herangeführt – und seit September 2024 sogar in den natürlichen Lebensräumen.
Aktuell gibt es keine Fernsehausstrahlungen. Dafür in der ARD-Mediathek: ardmediathek.oliswildewelt.de
Anna, Nina, Pia und die wilden Tiere
Anna, Paula und Pia reisen um die Welt, um ihren Zuschauerinnen und Zuschauern wilde Tiere in natürlicher Umgebung zu zeigen. Ob Seeadler in den USA, Brillenpinguine auf Halifax Island oder auch Igel im heimischen Garten: In jeder Folge steht ein anderes spannendes Tier im Mittelpunkt. Bevor die Moderatorinnen auf Reisen gehen, gilt es allerdings, sich gründlich vorzubereiten. Mit gesammeltem Grundwissen treffen sie dann vor Ort auf Menschen, die den gezeigten Tieren ein Leben in Freiheit ermöglichen. Während das Trio dabei tatkräftig unterstützt, lernt das junge TV-Publikum alles rund um den Umgang mit den Wildtieren. So spüren die Tierreporterinnen etwa Orang-Utans in den Wäldern von Sumatra auf und sprechen mit Experten über Möglichkeiten, diese vom Aussterben bedrohte Spezies zu schützen. In einer anderen Folge möchten Anna, Paula und Pia dem TV-Publikum die Angst vor Spinnen nehmen: Zwar haben die haarigen Krabbler acht Augen, genauso viele Beine und können zudem giftig sein – gleichzeitig vertilgen Spinnen aber auch Millionen Tonnen an Insekten und verhindern so eine Plage.
Anna, Paula und Pia bringen die tierische Welt spannend rüber, verzichten auf wissenschaftliche Begriffe und erklären sie kindgerecht. Mittlerweile sind fast 100 Folgen von „Anna, Paula, Pia und die wilden Tiere“ im Kasten, sodass vom Marder über das Flusspferd bis hin zum Känguru wirklich sämtliche tierischen Vertreter beleuchtet wurden. Dass nicht nur in freier Wildbahn tolle Tiere leben, sondern auch bei uns zu Hause, zeigen die Reporterinnen zudem in „Anna, Pia und die Haustiere“. Darin erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer etwa, welche Tiere für ein Zusammenleben zu Hause geeignet sind und wie man mit ihnen umgeht.
kika.de/anna-und-die-wilden-tiere
Anna im Land der tausend Seen
Vom 14. bis 18. April 2025 feierte die neue Reihe „Anna im Land der tausend Seen“ (BR) Premiere bei KiKA.
Tierreporterin Anna entdeckt die Natur und Artenvielfalt der Mecklenburgischen Seenplatte. Mit erfahrenen Rangerinnen und Rangern trifft sie auf Kraniche, Waschbären, Braunbären und Wölfe und lernt ihre Lebensräume kennen. Die Doku-Reihe wurde im Auftrag des BR von der Text und Bild Medienproduktion GmbH & Co. KG umgesetzt. Seitdem is dieSeriein der ARD-Mediathek verfügbar.
ARD-Mediathek Anna im Land der tausend Seen
Löwenzahn
Neben der „Sendung mit der Maus“ der Dauerbrenner unter den deutschen Wissenssendungen: „Löwenzahn“. Seit 1981 geht es für kleine (und längst auch große) Zuschauerinnen und Zuschauer in das fiktive Städtchen Bärstadt, wo einst Peter Lustig einen blauen Bauwagen bewohnte. Jede Folge besteht aus einer lockeren Rahmenhandlung, in deren Zuge ein bestimmtes Thema behandelt wird. Obendrauf gibt es kurze Filmbeiträge, die kommentiert oder durch Lieder ergänzt werden. Im Jahr 2005 ging Lustig in den wohlverdienten Ruhestand; seitdem bewohnt Fritz Fuchs (gespielt von Guido Hammesfahr) samt Hund Keks den Kult-Bauwagen. Weiterhin werden unter anderem naturwissenschaftliche Zusammenhänge, die Tierwelt oder geschichtliche Ereignisse beleuchtet. Themen wie gesunde Ernährung, Verkehrsprobleme in der Stadt, Urlaub auf dem Bauernhof oder der nächtliche Sternenhimmel gehören ebenfalls zum Repertoire. Peter Lustig sparte damals übrigens nicht mit Medienkritik, forderte er doch am Ende einer jeden Sendung die Zuschauer dazu auf, nicht länger vorm Fernseher zu hocken: „Jetzt kommt nichts mehr, ihr könnt also abschalten!“
Auch die Wissenssendung „Löwenzahn“ geht mit der Zeit: Die neueren Folgen drehen sich um Themen wie Wasserkraft, Biogas, Sonnenenergie und die Vermeidung von Plastikabfällen.
Die Sportmacher
Wie vielfältig und spannend die Welt des Sports sein kann, erklären die beiden Moderatoren Laura Knöll und Stefan Bodemer in ihrer Sendung „Die Sportmacher“. Darin beantworten sie Fragen wie: Was versteht man unter Urban Sports? Was passiert beim E-Sport? Welche Disziplinen gelten als Breitensport? Seit Oktober 2018 dreht sich alles um Sport, Spiel und Bewegung – und was dahintersteckt. Gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und prominenten Erwachsenen beleuchtet das Moderationstrio sämtliche Facetten der Leibesertüchtigung und rückt dabei auch exotische Disziplinen, Fun- und auch Behindertensport in den Fokus. Dabei bringt sich jeder der drei „Sportmacher“ mit einem anderen Blickwinkel ein: Während für Susanne stets der Spaß im Mittelpunkt steht, sucht Stefan immer wieder neue sportliche Herausforderungen. Laura wiederum schaut gerne hinter die Kulissen von Sport, Wissenschaft und Technik. Somit lernen die Zuschauerinnen und Zuschauer einiges dazu; gleichzeitig soll aber auch die Lust auf Bewegung geweckt werden. Übrigens: Neben der Sendung im KiKA sind die „Sportmacher“ auch im Netz aktiv. Unter zdf.de/kinder/die-sportmacher haben die Seitenbesucher Woche für Woche die Möglichkeit, exklusive Online-Inhalte abzurufen, zu interagieren, mitzugestalten und mitzuwirken.
Es werden weiterhin neue Folgen produziert: Die aktuellen Ausgaben drehen sich um spannende Disziplinen wie Speed-Skating, Kanuslalom, Softball und Ropeskipping.
Zurzeit nicht im KiKA, aber in der Mediathek:
kika.de/die-sportmacher
zdf.de/kinder/die-sportmacher
triff …

Geschichte hautnah! Im Format „triff …“ spricht Reporterin Clarissa Corrêa da Silva (bekannt aus „Wissen macht Ah!“) mit großen Persönlichkeiten der Geschichte. Dabei ist die KiKA-Moderatorin immer dort zur Stelle, wo etwas Spannendes und eben Historisches passiert: Wenn Kleopatra im Teppich zu Cäsar getragen wird, Schiller den Apfelschuss testet oder Leonardo da Vinci seine Fluggeräte entwickelt. Per Zeitmaschine geht es für Clarissa in die jeweiligen Epochen, um später dann aus heutiger Sicht die Relevanz der berühmten Persönlichkeiten zu beleuchten. So erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer etwa, dass Leonardo da Vinci nicht nur ein begnadeter Maler war („Mona Lisa“, „Abendmahl“), sondern eben auch ein versierter Tüftler und Erfinder (Fallschirm, Bionik). Clarissa Corrêa da Silva testet in ihrer Sendung verschiedene Konstruktionen und geht in genannter Folge möglichen Vorbildern der „Mona Lisa“ auf den Grund. Sämtliche historische Figuren werden in „triff …“ von Schauspielern verkörpert – so auch die der Kleopatra (Simone Müller, unter anderem „Tatort“), die hier als kluge und erfolgreiche Machtpolitikerin gezeigt wird. Unter kika.de/triff warten zudem – ergänzend zur Sendung – spannende Aufgaben, Wissensspiele und Bilderrätsel. Darüber hinaus lassen sich in der KiKA-Mediathek die einzelnen Folgen in verschiedenen Kategorien abrufen: Clarissa trifft etwa berühmte Persönlichkeiten (Gebrüder Grimm), Herrscherinnen (Katharina die Große), Künstlerinnen (Frida Kahlo) oder auch Wissenschaftlerinnen (Katherine Johnson).
Zurzeit nicht im KiKA, aber in der Mediathek: kika.de/triff
Sendung mit dem Elefanten
Schon seit dem Jahr 2007 hat der kleine blaue „Sidekick” der Maus seinen ganz eigenen TV-Auftritt: In der Sendung mit dem Elefanten werden vor allem Fernsehanfänger im Vorschulalter angesprochen. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Hasen, führt der Elefant durch die Sendung und erklärt den kleinen Zuschauern die Welt. Hierbei ist es den Machern wichtig, Orientierung zu vermitteln, sollen kleine Kinder doch Schritt für Schritt ein Zeitgefühl entwickeln. So finden sich in dem Format immer wiederkehrende Elemente wie eine Halbzeitpause oder kurze Einspieler zwischen den Beiträgen, ganz genauso, wie bei der Maus. Das mehrfach preisgekrönte Format hält allerlei Lachgeschichten und Favoriten wie Bobo Siebenschläfer, Lenny & Twiek oder den kleinen Maulwurf bereit – behandelt werden zudem Themen, die die Fantasie anregen und der Lebenswelt der Zuschauer entstammen. Und die Kleinen kommen in der Sendung sogar selbst zu Wort: In alltäglichen Situationen präsentieren sie ihr Können oder stellen auch mal ein Haustier vor. Moderiert wird die Sendung mit dem Elefanten von Tanja Mairhofer und André Gatzke; auch die Schauspielerin Anke Engelke hat ihre eigene Wohnung in der Elefantenwelt. Ihr erklärtes Ziel: die zusehenden Kinder aus der Reserve zu locken. Mitsingen, -lachen, -raten und -tanzen erlaubt! In der Elefanten-App warten zusätzliche Inhalte.
kika.de/die-sendung-mit-dem-elefanten
Ene mene Bu
„
Ene mene Bu – und dran bist du!”, so das Motto dieser Sendung von Kindern für Kinder. Hier werden drei- bis siebenjährige zum Mitmachen animiert, denn es stehen unter anderem Selbstwahrnehmung, Phantasie und kreatives Talent im Fokus. So dürfen Kinder in jeder Folge zeigen, was sie drauf haben: Ob Basteln, Musizieren oder Gestalten – alles ist erlaubt. In kurzen Porträts tauchen die Kleinen in ihre Welt ein und erzählen dabei, was ihnen am meisten Spaß bereitet. Die Zuschauer zu Hause werden dabei ermutigt, selbst aktiv zu werden; auch haben sie die Möglichkeit, das Programm per Einsendungen durch eigene kreative Ideen mitzugestalten. Ausgewählte Bilder und Bastelideen gibt es dann im TV oder auch in einer Online-Galerie zu entdecken. Matthias Franzmann (Leiter der KiKA-Redaktion Vorschule) betont: „Ene mene Bu ist eine Herzensangelegenheit. Ein Mitmach-Magazin für Vorschulkinder, komplett ohne erwachsene Moderation.” Mitmachen ist übrigens auch bei der musikalischen Begleitung der Sendung durch die deutsche Band Phrasenmäher erlaubt: Die Sprechgesang-Songs des Trios eignen sich bestens dazu, im heimischen Wohnzimmer tänzerisch in Bewegung zu kommen!
Mittlerweile sind über 2.440 (!) Folgen von „Ene mene Bu – und dran bist du!“ entstanden – darin spielen die teilnehmenden Kinder zum Beispiel Stille Post, stellen Musikinstrumente aus Gläsern her, basteln gemeinsam einen Tischkicker oder spielen Frisör.
neun ½ – Für Dich mittendrin
Hier werden (auch komplizierte) Meldungen für Kinder und Jugendliche der Sekundarstufe I zielgruppengerecht und stets in neuneinhalb Minuten aufbereitet. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – das Reporterteam aus den 6 Mitgliedern Jana, Gesa, Mona, Luam, Tessniem und Robert blickt hinter die jeweilige Nachricht, spricht mit Betroffenen und Experten und erklärt die Sachverhalte einfach und verständlich. Dabei wird auch nicht vor schwierigen Themen Halt gemacht, zum Beispiel, wenn es um die Frage geht, wie Mitschüler leben, denen die Abschiebung droht. In Form von Reportagen und Interviews gehen die Beiträge im Ersten, im WDR und KiKA auf Sendung; kleine Animationen und Bildstrecken ergänzen die Inhalte. Neben der TV-Sendung existiert zudem ein umfangreiches Web-Angebot, wo Nachrichten in den Formaten Video, Text und Podcast auf Klicks warten. Neben tagesaktuellen Inhalten finden sich dort in Form eines Lexikons zudem interessante Beiträge zu Themen wie Fake News, Propagande oder Kinderrechte. Reporterin Luam berichtet von ihrem schönsten Moment bei neuneinhalb: „Definitiv der Dreh zu „Geflüchtet aus der Ukraine – Wie sich Schulkinder bei uns einleben“. Während der Drehtage konnte ich Uliana und ihre Familie – auch dank der lieben Übersetzer – näher kennenlernen und viel über ihre Situation dazulernen. Trotz ihrer schwierigen und belastenden Situation hat die Familie ihr Lachen nicht verloren, und die Stärke der beiden Kinder berührt mich auch bis heute noch sehr.“
Woozle Goozle
„Wissen mit Wumms“ versprechen die Macher des Formats „Woozle Goozle”, das seit 2013 im Super RTL-Programmblock Toggo zu sehen ist. Die Sendung setzt auf bunte und kindgerecht produzierte Wissenseinspieler, die mit einer großen Portion Humor daherkommen. Die Titelfigur Woozle ist Erfinder und Wissenschaftler – das blaue Beuteltier zeichnet sich durch eine ziemlich große Klappe sowie die Vorliebe für alles, was explodieren kann, aus. Da verwundert es nicht, dass Woozle Goozle auch mal unkonventionelle Wege einschlägt, um einem spannenden Thema näherzukommen. Gemeinsam mit seinem Freund, den Moderator Simón Albers, erforscht der flauschige Woozle Themen wie Schwerkraft, Schlaf, Bienen, Vulkane, Raumfahrt oder auch Fledermäuse. Online sind sämtliche Folgen abrufbar – im Rahmen seines zehnjährigen Geburtstages beantwortet Woozle Goozle dort zudem Fragen seiner Fans, die sie per Online-Formular einsenden konnten.
GEOlinoTV
Die Moderatoren Maria Meinert und Moritz Bäckeling nehmen mit auf eine spannende Reise durch die Welt der Wissenschaft, Natur, Umwelt und Technik. Seit 2022 richtet sich die SuperRTL-Serie an Kinder von 6 bis 12 Jahren. Zu sehen gibt es informative Reportagen, coole Tricks und lustige Challenges. Sie eigent sich perfekt für alle, die Spaß am Lernen und Neugier auf die Welt haben. 20 spannende, schlaue und witzige Episoden drehen sich um Themen wie Müllentsorgungsanlagen und Mülltrennung, Herausforderungen für Schüler weltweit und Dinosaurier. Challenges wie ein Windkanal-Wettbewerb oder ein Eishockey-Quiz verbinden hier Wissen mit Action. Interessante Erfindungen und Experimente regen zum eigenen Handeln zu Hause an. Zusätzlich gibt es in der Mediathek und in der TOGGO-App kurze Clips und Hörspiele.
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