Überzeugende Pixarproduktion, die die Vorgeschichte zu Die Monster AG (USA; 2001) liefert.
Endlich ein neuer Pixarfilm, der die Konkurrenz erneut kalt lächelnd auf die Plätze verweisen wird. Zwar konnte man im Vorfeld berechtigt die Stirn darüber runzeln, dass es nun auch beim besten Animationsfilmstudio nicht mehr ohne Fortsetzungen zu funktionieren scheint. Doch war schon „Cars 2“ eine deutliche Steigerung zum etwas schwer atmenden Vorgänger gewesen, und auch vom ersten Prequel zu einem Pixarfilm darf man Großleistungen erwarten. Erzählt wird also die Vorgeschichte der unkonventionellen Freunde Mike und Sulley und deren College-Zeit, wenn man so will. Der erste Teil hatte eine Welt illustriert, in der Monster ihrer regulären Arbeit nachgehen, dem Kindererschrecken, auch wenn die Unwesen selbst überhaupt keinen Drang dazu verspüren und selbst verschreckte Freaks sind. Dieses Konzept wird nun weitergespannt, indem man neben der Freundschaftsgeschichte der beiden Hauptfiguren den Bürokratieapparat ausbaut, in dem die „Monster“ ihre Ausbildung hochoffiziell erhalten. „Die Monster Uni“ ist im übrigen der erste Pixarfilm seit Jahren, der in Deutschland zeitgleich zum internationalen Start anläuft – ein freudig stimmendes Detail, das allerdings auch dafür sorgte, dass der ganze Film vor Redaktionsschluss noch nicht zu sehen war.
USA 2013 | Regie: Dan Scanlon
ca. 99 Minuten
Apollo Aachen:
www.apollo-aachen.de
Cinéplex Kapuzinerkarrée:
www.cineplex.de/kino/home/city1
Cinetower Alsdorf
www.cinetower.de
Comet Düren:
www.comet-cinemas.com
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