Ein Tag im Bubenheimer Spieleland

in Fotos – Vor Ort

Es sind immer noch Ferien, wirklich verreist sind wir nicht und es ist schönes Wetter. Was also unternehmen mit zwei 13-Jährigen? Wir entscheiden uns für einen Besuch im Bubenheimer Spieleland. Es wird ein schöner Tag, mit viel sportlicher Betätigung, einem 5-Jährigen, der seine Mutter im Maislabyrinth verloren hat und der Erkenntnis: Es hat sich einiges verändert in den letzten Jahren.

Vor unserem Ausflug frage ich mich: Werden auch zwei 13-Jährige sich im Bubenheimer Spieleland amüsieren können? Die Antwort nehme ich schonmal vorweg: Ja, sie können. Das heißt dann auch, dass ich fünf Stunden lang die Gelegenheit hab, das Gelände alleine zu erkunden. Der Parkplatz ist viel größer als früher und es sind viel mehr Menschen da.
Ich kenne Bubenheim vielleicht von Anfang an, nämlich seit ca. 15 Jahren, als Walburg Schmitz-Peiffer gerade erst anfing und die Scheunen zu Spielspeichern umgebaut hatte. Später kamen Outdoorgelände, Riesenrutsche, Maislabyrinth und Indoorbereich dazu.
Heute gibt es mehrere Gastronomiebereiche, einen neuen Wasserspielplatz, einen riesen Sandberg, zahlreiche Trampoline, eine neue Wasserrutsche und und und
Bei dem schönen Wetter ist das Gelände entsprechend belegt. In den Indoorbereichen – auch die Spielspeicher und die Bowlingbahnen haben geöffnet – ist es deutlich ruhiger.

Der kleine Tim sucht seine Mama

Als ich mich auf den Weg zum Maislabyrinth mache, begegne ich einem verzeifelten kleinen Jungen. Wie er mir sagt, ist er Tim, der gerade im Maislabyrinth seine Mutter verloren hat. Sie wollte nur nach links. Er auch, aber da war sie nicht. Einen Treffpunkt haben sie leider nicht vereinbart. Ich versichere Tim, dass wir seine Mutter wiederfinden werden (auch wenn mir in dem Getümmel zu dem Zeitpunkt schleierhaft ist, wie). Wir plaudern ein bisschen, während ich Tim zum Maiscafé lotse um beim Personal nach Hilfe zu fragen. Tim ist fünfeinhalb und Vorschulkind. Da sind wir im Café. Die Dame dort weiß nicht, was zu tun ist, schickt uns aber zu dem jungen Mitarbeiter am Slush-Stand. Dieser ruft per Notruf die für diese Fälle geschulte Mitarbeiterin, die auch wenige Minuten später eintrifft.
Sie durchsucht fachkundig Tims Rucksack und wird wirklich fündig: Die Mutter hat ihre Handynummer im Rucksack befestigt und geht zum Glück auch an ihr Gerät. Wenige Minuten später kann Tim seiner Mutter übergeben werden.

Mal wieder gut gegangen. Ich mache mich erneut auf den Weg zum Labyrinth. In den Gängen ist es angenehm ruhig. Nur ab und zu stürmen eifrige Grüppchen auf der Suche nach Stempelstationen vorbei.

Noch einmal schlendere ich zum Maiscafé. Jetzt um 17 Uhr ist es schon deutlich weniger belebt als zur Mittagszeit. Die Pommes-Produktion geht hier wie am Fließband. Zuerst muss man an der Kasse bezahlen, dann bekommt man eine Nummer und wird aufgerufen, wenn das Essen fertig ist.
Nach einem kleinen Snack will ich es mir gerade mit etwas Musik gemütlich machen, da kommen schon die Jungs zurück. Nach fast fünf Stunden Trampolinspringen haben sie genug und wir machen uns auf den Heimweg, nicht ohne eine Diskussion darüber, ob wir Morgen wiederkommen können …

www.bubenheimer-spieleland.de

 

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One response to “Ein Tag im Bubenheimer Spieleland

  1. Hallo Kingkalli,

    wir sind begeisterte Fans vom „Bubenheimer“. Es ist manchmal wirklich nicht einfach in der heutigen Zeit mit den Kids. Auf der einen Seite sollen sie möglichst draußen spielen, auf der anderen Seite sind Kinder draußen nicht überall erwünscht und stören alte Leute aus der Nachbarschaft. Da kommt ein Angebot wie das Bubenheimer Spieleland wirklich recht. Ich denke, genau das wissen alle Eltern am Spieleland zu schätzen (gerade die, die aus den größeren Städten wie Köln oder Aachen kommen!).
    LG Hannah