DIY: Marionetten selber machen – Leguan

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Man braucht: mindestens zwei große Eierkartons (zehn Eier), Schere, Kleber, Nadel und Faden, Bindfaden, einen Stock

So geht’s: Die Vertiefungen, in denen normalerweise die Eier stehen, einzeln aus den zwei Eierkartons ausschneiden und ineinanderstecken. So entsteht die Grundform für den Leguan. Dann die Spitzen, die zwischen den Vertiefungen sind, ebenfalls zurechtschneiden und ineinanderstecken, das wird später die Schwanzspitze. Die 20 ersten Elemente werden nun aufgefädelt. Hierzu mit der Nadel mittig durch den Boden der Vertiefungen stechen und die Kartons aneinandernähen. Es sollte so stramm sein, dass die Kartons sich nicht auseinanderschieben, jedoch auch so locker, dass der Leguan beweglich wird. Es ist ein bisschen knifflig. Am besten einfach mal ausprobieren. Die Elemente im hinteren Teil um 90 Grad drehen, so entsteht ein spannendes Muster an den Seiten. Wenn der Rumpf zusammengenäht ist, wird aus einem der Eierkartondeckel in der Mitte ein langes, flaches Dreieck ausgeschnitten. Das wird einmal in der Länge gefaltet. An der geschlossenen Kante werden nun von oben kleine Dreiecke ausgeschnitten. Das ist der Schwanz des Leguans, der jetzt mit der breiten Seite voran hinten in die letzte Kammer des Rumpfes geschoben und festgeklebt wird. Auf die Spitze des Schwanzes werden die vorher ausgeschnittenen Hütchen gesetzt und festgeklebt.

Foto: Andrea Claessen

An der kurzen Seite des Eierkartondeckels gibt es zwei runde Wölbungen, daraus wird das Maul des Leguans gebastelt. Einfach Wölbungen ausschneiden und eine oben und eine unten vorne an den Rumpf kleben. Dann gibt es an der Vorderseite des Eierkartons zwei Wölbungen, womit der Karton verschlossen wird. Das werden die Augen. Sie werden mit etwas Karton drum herum ausgeschnitten und seitlich an den Kopf geklebt (siehe Abbildung unten). Aus dem restlichen Karton können jetzt noch Beine und Kiemen ausgeschnitten und angeklebt werden. Es bietet sich an, die Beine in die Lücken zu schieben und dann zu knicken. Nun werden am vierten Kartonelement von vorne sowie in der Mitte des Rückens und am Schwanz mit Hilfe des Garns die Fäden für die Marionette festgenäht und am Stock befestigt.

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